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Ja, die Redaktion hat f√ľr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Parkinson entwickelt sich schleichend

Von Wiebke Posmyk

Aktualisiert am 08.12.2021Lesedauer: 14 Min.
Ein älterer Mann.
Bis die Diagnose Parkinson gestellt wird, vergeht oft viel Zeit. (Quelle: shapecharge/getty-images-bilder)
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Beim Parkinson-Syndrom gehen nach und nach bestimmte Nervenzellen im Hirn zugrunde. Aufhalten l√§sst sich dieser Prozess bislang nicht. Die Symptome lassen sich jedoch lindern. Lesen Sie mehr √ľber Anzeichen, Ursachen, Behandlung und Verlauf der Parkinson-Krankheit.

Das Wichtigste im √úberblick


Das Parkinson-Syndrom ("Sch√ľttell√§hmung") z√§hlt neben Alzheimer zu den h√§ufigsten neurologischen Erkrankungen. In Deutschland sind √ľber 250.000 Personen daran erkrankt. Von einem Syndrom sprechen Fachleute, wenn mehrere Krankheitszeichen charakteristisch f√ľr eine Erkrankung sind. Bei einem Parkinson-Syndrom sind das vier Symptome: Zittern, Muskelsteife, verlangsamte Bewegungen und eine gest√∂rte Haltungsstabilit√§t.

Doch neben diesen vier Hauptsymptomen kann Parkinson zahlreiche weitere Beschwerden verursachen ‚Äď von Riechst√∂rungen √ľber Sprachprobleme bis zu einer Demenz.

Definition: Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Dabei gehen nach und nach bestimmte Nervenzellen im Hirn zugrunde, die den Botenstoff Dopamin herstellen. In den meisten F√§llen sind die genauen Ursachen f√ľr ein Parkinson-Syndrom unbekannt. Dann handelt es sich um einen sogenannten Morbus Parkinson (idiopathisches Parkinson-Syndrom). Seltener entsteht ein Parkinson-Syndrom als Folge einer anderen Erkrankung oder durch Medikamente.

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Wichtige Information
In diesem Text wird vorwiegend der Morbus Parkinson beschrieben.

Ist Parkinson heilbar?

Morbus Parkinson ist bislang nicht heilbar. Die Symptome lassen sich jedoch oft √ľber lange Zeit positiv beeinflussen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Medikamente.

Typische Symptome bei Morbus Parkinson

Zu den Hauptsymptomen von Morbus Parkinson zählen

  • verlangsamte Bewegungen/Bewegungsarmut,
  • Muskelsteife,
  • Zittern (Tremor) in Ruhe und
  • eine St√∂rung der Haltungsstabilit√§t.

Die ersten drei Symptome werden manchmal als Parkinson-Trias bezeichnet. Treten sie gemeinsam auf, ist die Parkinson-Erkrankung meist schon fortgeschritten. Häufig ist eine Körperseite anfangs stärker von den Symptomen betroffen als die andere.

Menschen mit Parkinson haben zunehmend Probleme damit, Bewegungen fl√ľssig und in angemessenem Tempo auszuf√ľhren. Ihre Schritte werden kleiner, Bewegungen langsamer. Die Feinmotorik l√§sst immer mehr nach, etwa wenn es um das Binden einer Schleife geht. Die fehlende Beweglichkeit wirkt sich auf den ganzen K√∂rper aus. So kann die Mimik maskenhaft wirken, das Schlucken kann schwerfallen, die Schrift undeutlicher werden und die Stimme monoton und leise klingen.

Die Muskeln von Parkinson-Erkrankten sind dauerhaft versteift und angespannt (sog. Rigor). Dies betrifft vor allem Arme, Beine und Hals. Das typische Zittern zeigt sich vor allem in Ruhe (sog. Ruhetremor) und ist insbesondere an H√§nden und Fingern gut sichtbar. In sp√§teren Stadien wird die Haltung zunehmend instabil (sog. posturale Instabilit√§t). Dies macht sich zum Beispiel bei einem Schubs bemerkbar: Erkrankte k√∂nnen die abrupte Bewegung nicht gut ausgleichen, sodass sie entweder st√ľrzen oder viele kleine Ausfallschritte machen m√ľssen.

Neben den Hauptsymptomen k√∂nnen zahlreiche weitere Beschwerden auftreten. Sie reichen von Depressionen und Riechst√∂rungen √ľber Schlafst√∂rungen und Impotenz bis zu einer Parkinson-Demenz.

Wie sich die Parkinson-Symptome genau √§u√üern und welche Beschwerden im Fr√ľhstadium auftreten, lesen Sie in diesem Artikel: Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen f√ľr Parkinson sein.

Ursachen: Ist Parkinson vererbbar?

Bei Morbus Parkinson werden Nervenzellen in einem Teil des Stammhirns zerst√∂rt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Die Ursachen f√ľr diese Sch√§digung sind bislang unklar. √Ąrztinnen und √Ąrzte sprechen von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom: "Idiopathisch" hei√üt, dass die Erkrankung bislang nicht auf eine bekannte Ursache (etwa eine andere Krankheit) zur√ľckzuf√ľhren ist.

Dopamin z√§hlt zu den Neurotransmittern. Ohne Neurotransmitter k√∂nnten die Nervenzellen nicht miteinander kommunizieren: Diese Botenstoffe sorgen daf√ľr, dass elektrische Impulse von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergeleitet werden, bis sie an ihren Zielort gelangt sind ‚Äď etwa zu den Muskeln.

Illustration: Einschränkungen durch Parkinson
Die Hirnver√§nderungen bei Parkinson f√ľhren zu den typischen Symptomen. (Quelle: corbac40/getty-images-bilder)

Dopamin spielt unter anderem bei der Feinabstimmung von Bewegungen eine Rolle. Ohne Dopamin kann der Körper das komplexe Zusammenspiel der Muskeln nicht mehr gut regulieren. Dies erklärt, warum Menschen mit Parkinson Probleme damit haben, ihre Bewegungen zu kontrollieren.

Bei Gesunden setzen die produzierenden Nervenzellen Dopamin frei, sobald es ben√∂tigt wird. Bei Parkinson sterben die Zellen hingegen in hoher Zahl ab, sodass zu wenig Dopamin zur Verf√ľgung gestellt wird.

Nervenzellen in bestimmtem Hirnbereich sterben ab

Dopamin produzierende Nervenzellen befinden sich vor allem in der sogenannten schwarzen Substanz (Substantia nigra). Die schwarze Substanz heißt so, weil sie durch ihren hohen Eisen- und Melaningehalt in medizinischen Präparaten tatsächlich eine dunkle Färbung aufweist. Sie liegt im zum Stammhirn zählenden Mittelhirn.

Dass Zellen in der schwarzen Substanz mit der Zeit absterben, ist normal. Im Vergleich zu Gesunden ist dieser Prozess bei Menschen mit Morbus Parkinson jedoch deutlich beschleunigt. Die genauen Ursachen daf√ľr sind unklar. In den gesch√§digten Zellen lassen sich sogenannte Lewy-K√∂rperchen nachweisen. Sie bestehen vor allem aus Verklumpungen des Eiwei√ümolek√ľls Alpha-Synuclein.

Illustration: Gehirnveränderungen bei Morbus Parkinson
Bei Parkinson gehen Nervenzellen in der Schwarzen Substanz zugrunde. (Quelle: Dr. Microbe/getty-images-bilder)

Der Dopaminmangel wirkt sich auf diverse andere Funktionen in verschiedenen Hirnarealen aus. Die Nervenforts√§tze der in der schwarzen Substanz befindlichen Zellen sind mit dem benachbarten Corpus striatum im Gro√ühirn verbunden. Das Corpus striatum z√§hlt zu den Basalganglien. Dies sind Hirnbereiche, die unter anderem f√ľr motorische F√§higkeiten wichtig sind. Fehlt Dopamin dort, f√ľhrt dies daher zu den typischen Bewegungsst√∂rungen. Gleichzeitig geraten durch den Dopaminmangel andere Neurotransmittersysteme aus dem Gleichgewicht ‚Äď etwa das des Botenstoffs Acetylcholin (sogenanntes cholinerges System).

Erste Parkinson-Symptome zeigen sich in der Regel, wenn bereits mehr als 60 Prozent der Dopamin produzierenden Zellen in der schwarzen Substanz zugrunde gegangen sind. Im weiteren Verlauf von Parkinson können auch Zellen in anderen Hirnstrukturen betroffen sein, was weitere parkinsontypische Symptome hervorruft.

Selten: Parkinson kann vererbbar sein

Die meisten Patientinnen und Patienten leiden an Morbus Parkinson. Das bedeutet: Die Entstehungsursachen sind unklar. Allerdings gibt es auch Formen von Parkinson, bei denen genetische Komponenten eine Rolle spielen.

Dann handelt es sich um ein familiäres (genetisches) Parkinson-Syndrom. Häufig zeigen Personen, die die Veranlagung geerbt haben, bereits vor dem 40. Lebensjahr erste Symptome. Ein Morbus Parkinson tritt hingegen meist erst in höherem Alter auf.

Parkinson durch andere Erkrankungen oder Medikamente

Ein Parkinson-Syndrom l√§sst sich in manchen F√§llen auf eine bestimmte Ursache oder Risikofaktoren zur√ľckf√ľhren, etwa auf eine andere Erkrankung.

Tritt ein Parkinson-Syndrom als Folge einer neurodegenerativen Erkrankung auf, liegt ein sogenanntes atypisches Parkinson-Syndrom vor. "Neurodegenerativ" bedeutet, dass die Erkrankung mit einem Verlust von Nervenzellen einhergeht. Mögliche Ursache ist zum Beispiel eine Multisystematrophie (MSA), eine seltene Erkrankung, bei der sich im Gehirn verklumpte Eiweiße bilden.

Daneben können zahlreiche andere Erkrankungen und Medikamente ein Parkinson-Syndrom auslösen. Fachleute sprechen dann von einem sekundären Parkinson-Syndrom.

Mögliche Ursachen beziehungsweise Risikofaktoren eines sekundären Parkinson-Syndroms sind Erkrankungen wie diese:

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  • vorangegangene Entz√ľndungen des Gehirns
  • Stoffwechselerkrankungen wie Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
  • Vergiftungen, etwa mit Kohlenmonoxid oder Mangan
  • Hirntumore
  • Gef√§√üerkrankungen wie die subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie (SAE, Multi-Infarkt-Demenz)
  • Demenz wie Morbus Alzheimer

Zu Medikamenten, die ein Parkinson-Syndrom herrufen, zählen insbesondere Präparate mit Wirkstoffen, welche die Dopaminkonzentration oder -wirkung im Gehirn beeinflussen, zum Beispiel

  • Antipsychotika zur Behandlung psychotischer Symptome wie etwa Wahnvorstellungen
  • der Wirkstoff Metoclopramid zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen
  • der Wirkstoff Reserpin, der etwa gegen Bluthochdruck zum Einsatz kommt

Diagnose & Stadien von Morbus Parkinson

Bis die Diagnose Morbus Parkinson gestellt wird, kann viel Zeit vergehen. Der Grund: Die m√∂glichen Anzeichen sind zu Beginn der Erkrankung oft nicht eindeutig und werden von den Betroffenen manchmal kaum bemerkt. Erste Anlaufstelle bei Beschwerden kann die haus√§rztliche Praxis sein. Bei Verdacht auf Parkinson wird die Person dann gegebenenfalls an eine Fach√§rztin oder einen Facharzt f√ľr Neurologie verwiesen.

Direkt nachweisbar ‚Äď etwa durch eine Laboruntersuchung oder einen speziellen Test ‚Äď ist Morbus Parkinson nicht. Vielmehr stellt die √Ąrztin oder der Arzt die Diagnose anhand der typischen Symptome und der Ergebnisse der k√∂rperlichen und neurologischen Untersuchung.

Die Schilderungen der betroffenen Person und/oder von nahestehenden Personen k√∂nnen bereits erste Hinweise auf Parkinson geben. Die √Ąrztin oder der Arzt wird im Gespr√§ch unter anderem wissen wollen,

  • welche Beschwerden auftreten,
  • inwieweit sich diese im Laufe der Zeit ver√§ndert haben,
  • seit wann diese bemerkt wurden,
  • welche Medikamente die Patientin oder der Patient einnimmt und/oder
  • ob bestimmte Vorerkrankungen bekannt sind.

Erh√§rtet sich der Verdacht auf Parkinson, ist eine gr√ľndliche k√∂rperliche und neurologische Untersuchung erforderlich.

Parkinson: Verschiedene Tests tragen zur Diagnose bei

Die √Ąrztin oder der Arzt wird pr√ľfen, inwieweit die Hauptsymptome von Parkinson (verlangsamte Bewegungen, Zittern, Muskelsteife, gest√∂rte Haltungsstabilit√§t) erkennbar sind. Sie oder er testet zum Beispiel, wie beweglich die Gelenke sind, wie empfindlich die Person auf Schmerzen oder Druck reagiert und ob die Reflexe normal sind.

Ein Mann bei einer √Ąrztin
Um die Diagnose Parkinson zu stellen, sind verschiedene Untersuchungen und Tests nötig. (Quelle: AnnaStills/getty-images-bilder)

Sind mehrere der Hauptsymptome vorhanden, ist das bereits ein deutlicher Hinweis auf Parkinson. Typisch ist, dass oft zun√§chst nur eine K√∂rperseite von den Symptomen betroffen ist und dass die Beschwerden langsam zunehmen. Auch ein ausgepr√§gtes Zittern in Ruhe erh√§rtet den Verdacht ‚Äď umgekehrt schlie√üt ein fehlendes Zittern die Diagnose Parkinson nicht aus.

Ein weiteres deutliches Anzeichen auf eine Parkinson-Erkrankung ist ein positiver L-Dopa-Test. Bei diesem Test nimmt die Person das Medikament Levodopa (L-Dopa) ein, das zur Behandlung von Parkinson zum Einsatz kommt. Bessern sich die Symptome innerhalb kurzer Zeit, deutet das auf die Diagnose Parkinson hin.

Zus√§tzlich k√∂nnen weitere Untersuchungen n√∂tig sein, zum Beispiel ein Ged√§chtnistest oder ein EEG. In manchen F√§llen kann ein Riechtest Aufschluss bringen. Ein Gro√üteil der Patientinnen und Patienten kann bereits im Fr√ľhstadium der Erkrankung schlechter riechen.

Andere Erkrankungen ausschließen

Vor allem zu Beginn der Erkrankung lässt sich oft nicht eindeutig beurteilen, ob tatsächlich ein Parkinson-Syndrom oder eine andere Krankheit vorliegt.

Dar√ľber hinaus muss gekl√§rt sein, ob es sich um Morbus Parkinson ‚Äď also eine Parkinsonerkrankung ungekl√§rter Ursache ‚Äď handelt oder ob das Parkinson-Syndrom durch eine andere Erkrankung oder Medikamente verursacht wurde. Insbesondere bei j√ľngeren Patientinnen und Patienten steckt h√§ufiger eine bislang unerkannte andere Erkrankung dahinter.

Daher sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen nötig. Dazu zählen zum Beispiel eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT).

Stadien von Parkinson

Je nachdem, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, unterscheiden √Ąrztinnen und √Ąrzte beim Morbus Parkinson f√ľnf verschiedene Stadien (nach Hoehn & Yahr):

  • Stadium 0: Es sind keine Anzeichen von Parkinson erkennbar.
  • Stadium 1: Beschwerden an einer K√∂rperseite, kaum Beeintr√§chtigungen
  • Stadium 2: leichte Beschwerden an beiden K√∂rperseiten; keine Gleichgewichtsst√∂rungen
  • Stadium 3: geringe bis m√§√üige Beschwerden, leichte Haltungsinstabilit√§t; je nach Beruf ist die Person meist arbeitsf√§hig
  • Stadium 4: starke Beeintr√§chtigung, die Person kann aber noch selbstst√§ndig gehen und stehen
  • Stadium 5: Die Person ist bettl√§gerig oder auf den Rollstuhl angewiesen.

Anhand der Stadien kann die √Ąrztin oder der Arzt unter anderem beurteilen, welche Therapie am besten geeignet ist. Auch l√§sst sich im Laufe der Behandlung beurteilen, wie gut die Therapie anschl√§gt.

Parkinson: Therapie mit Medikamenten

Morbus Parkinson muss fr√ľher oder sp√§ter mit Medikamenten behandelt werden. Zu Beginn der Erkrankung sind h√§ufig noch keine Medikamente n√∂tig. Wenn sich die Person durch die Symptome jedoch zunehmend beeintr√§chtigt f√ľhlt ‚Äď etwa weil sie ihren Beruf nicht mehr richtig ausf√ľhren kann ‚Äď, ist eine medikament√∂se Therapie sinnvoll. Wann Medikamente zum Einsatz kommen und in welcher Dosis, ist von Person zu Person verschieden.

Manche spezialisierte Kliniken bieten sogenannte Komplexbehandlungen an. Ziel ist, die Person in einem Zeitraum von wenigen Wochen gr√ľndlich zu untersuchen und intensiv zu behandeln. Dabei geht es unter anderem darum, den oder die Erkrankte optimal medikament√∂s einzustellen. Zudem kommen weitere therapeutische Elemente zum Einsatz, etwa eine Physiotherapie.

Mithilfe von Medikamenten soll der zu niedrige Dopaminspiegel ausgeglichen werden. Die Medikamente nimmt die Patientin oder der Patient meist als Kapseln oder Tabletten ein. Wichtig ist, sich dabei immer an bestimmte Uhrzeiten zu halten. Manche Wirkstoffe stehen auch als Pflaster zur Verf√ľgung. Zudem gibt es Medikamentenpumpen, die Wirkstoffe gleichm√§√üig unter die Haut oder in den D√ľnndarm abgeben.

Wichtige Medikamente bei Parkinson: Levodopa und Dopaminagonisten

Eine große Rolle bei der medikamentösen Therapie spielen

  • der Wirkstoff Levodopa (L-Dopa) und
  • Wirkstoffe aus der Gruppe der Dopaminagonisten.

Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe von Dopamin. In der Regel wird Levodopa zusammen mit einem sogenannten Decarboxylasehemmer wie Carbidopa oder Benserazid verschrieben. Decarboxylasehemmer sorgen daf√ľr, dass Levodopa nicht bereits im Blut, sondern erst im Hirn zu Dopamin umgewandelt wird.

Dopaminagonisten sind Medikamente, die an den Enden der Nervenzellen wirken: Sie aktivieren bestimmte Bindungsstellen und sorgen so daf√ľr, dass die Zellen Dopamin besser aufnehmen k√∂nnen.

Vor allem zu Beginn der medikament√∂sen Therapie lassen sich die Beschwerden mit L-Dopa oder Dopaminagonisten gut behandeln. Je mehr die Parkinson-Krankheit jedoch voranschreitet, desto weniger wirksam sind die Medikamente. Daher kann es n√∂tig sein, die Dosis im Laufe der Zeit zu erh√∂hen oder mehrere Medikamente miteinander zu kombinieren. Dies wiederum erh√∂ht allerdings die Wahrscheinlichkeit f√ľr Neben- und Wechselwirkungen. Hinzu kommt, dass gegebenenfalls weitere Medikamente n√∂tig sind, um Begleitsymptome wie etwa Depressionen oder Verdauungsprobleme zu behandeln.

Levodopa oder Dopaminagonisten?

Welches Medikament besser wirkt, ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt auch von den jeweiligen Beschwerden ab.

L-Dopa ist besser vertr√§glich als Dopaminagonisten. Nach jahrelanger Einnahme kann L-Dopa allerdings zunehmend zu Bewegungsst√∂rungen f√ľhren. Dazu z√§hlen zum Beispiel unwillk√ľrliche Muskelzuckungen oder ruckartige Bewegungen. Im Laufe der Therapie nehmen diese Beschwerden meist zu. Daher setzen √Ąrztinnen und √Ąrzte L-Dopa vorwiegend bei √§lteren Patientinnen und Patienten ein. Unter 70-J√§hrigen wird hingegen oft empfohlen, Parkinson zun√§chst mit einem Dopaminagonisten zu behandeln.

√Ąrztinnen und √Ąrzte m√ľssen im Einzelfall sorgsam abw√§gen, welche Medikamente zum Einsatz kommen und welche Dosis am besten geeignet ist.

Nebenwirkungen von L-Dopa und Dopaminagonisten

Zu möglichen Nebenwirkungen von L-Dopa zählen

  • √úbelkeit, Appetitlosigkeit
  • Schwindel
  • Antriebssteigerung
  • Depressionen
  • Bewegungsst√∂rungen
  • Halluzinationen, Verwirrtheit

Die Nebenwirkungen von Dopaminagonisten fallen bei vielen Betroffenen im Vergleich zu L-Dopa stärker aus. Dazu zählen etwa

  • Wassereinlagerungen
  • M√ľdigkeit
  • Verstopfung
  • Schwindel
  • √úbelkeit
  • Halluzinationen, Verwirrtheit

Grundsätzlich fallen die Nebenwirkungen in höheren Dosen meist stärker aus.

Weitere Medikamente bei Parkinson

Neben L-Dopa und Dopaminagonisten gibt es viele weitere Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen, die bei Morbus Parkinson zum Einsatz kommen. Dazu zählen unter anderem

  • MAO-B-Hemmer
  • Amantadin
  • COMT-Hemmer
  • Anticholinergika

Monoaminoxidase-B-Hemmer (MAO-B-Hemmer) verhindern, dass Dopamin im Hirn vorschnell abgebaut wird, sodass es l√§nger wirken kann. Sie helfen vor allem bei leichten Symptomen ‚Äď schreitet Parkinson voran, ist daher in der Regel Levodopa oder ein Dopaminagonist n√∂tig.

Amantadin sorgt daf√ľr, dass die Nervenzellen mehr Dopamin aussch√ľtten. Zudem beeinflusst es den Botenstoff Glutamat, welcher im Rahmen von Parkinson an den gest√∂rten Bewegungsabl√§ufen beteiligt ist.

Sogenannte Catecholamin-O-Methyl-Transferase-Hemmer (COMT-Hemmer) wirken nur gemeinsam mit L-Dopa. Sie hemmen die Aktivität des Enzyms COMT im Blut, welches L-Dopa abbaut. Somit können L-Dopa-Präparate länger wirken.

Sogenannte Anticholinergika k√∂nnen ebenfalls helfen. Durch den Dopaminmangel, der f√ľr Morbus Parkinson typisch ist, ger√§t das Verh√§ltnis zu anderen Botenstoffen im Hirn aus der Balance. So kommt es unter anderem zu einem relativen √úberschuss des Botenstoffs Acetylcholin, was die Bewegungsst√∂rungen bei Parkinson beg√ľnstigt. Anticholinergika mindern die Aktivit√§t von Acetylcholin. Sie kommen heute aufgrund ihrer Nebenwirkungen nur noch selten zum Einsatz.

Nicht-medikamentöse Behandlung und Hilfsmittel

Neben Medikamenten gibt es eine Reihe nicht-medikamentöser Behandlungsformen, welche die Beschwerden bei Morbus Parkinson lindern können.

K√∂rperliche Aktivit√§t ist bei Morbus Parkinson besonders wichtig, denn im Laufe der Erkrankung nimmt die Muskelkraft durch die eingeschr√§nkte Beweglichkeit ab. Daher sollten Erkrankte regelm√§√üig Sport treiben und/oder Bewegungs√ľbungen durchf√ľhren.

Die Bandbreite der möglichen Aktivitäten ist groß. Geeignet sind zum Beispiel Übungen und Sportarten wie:

  • Krafttraining
  • Ausdauersport
  • Dehnungs√ľbungen
  • Gleichgewichts√ľbungen
  • Gehtraining
  • Tanzen
  • Tai-Chi

Inwieweit diese Tätigkeiten infrage kommen, hängt von den individuellen Beschwerden, dem Stadium der Erkrankung und den persönlichen Vorlieben ab.

In der Physiotherapie können Bewegungsstörungen gezielt behandelt werden. Dabei geht es zum Beispiel darum, die Beweglichkeit oder die Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Außerdem lässt sich mithilfe der Physiotherapie einer Versteifung von Gelenken vorbeugen.

Sprachtherapie bei Parkinson

Parkinson wirkt sich zunehmend auf das Sprechen aus. Die Stimme wirkt leiser und monotoner. Die Sprache hört sich verwaschen an. Auch kann es passieren, dass die Erkrankten Probleme haben, die richtigen Worte zu finden. In der Sprachtherapie (Logopädie) werden diese Fähigkeiten gezielt trainiert. Dabei können unter anderem Übungen zur Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur zum Einsatz kommen.

Ergotherapie bei Parkinson: Den Alltag bewältigen lernen

Ergotherapeutinnen und -therapeuten unterst√ľtzen die erkrankte Person dabei, so lange wie m√∂glich eigenst√§ndig zu bleiben und mit den Beschwerden besser zurechtzukommen. In der Therapie geht es zum Beispiel darum,

  • die Wohnung so anzupassen, dass die Person weniger eingeschr√§nkt ist,
  • den Arbeitsplatz so anzupassen, dass das Arbeiten leichter f√§llt,
  • Grob- und Feinmotorik zu √ľben,
  • Hilfsmittel zu erproben, etwa spezielles Besteck.

Psychologische Hilfe und Selbsthilfegruppen bei Parkinson

Die Diagnose Parkinson ist oft mit Gef√ľhlen wie Angst, Verzweiflung und Unsicherheit verbunden. Die Erkrankten sind in ihrem Alltag mehr und mehr eingeschr√§nkt, was nicht nur eine hohe k√∂rperliche, sondern auch psychische Belastung bedeutet. Zudem kann die Erkrankung selbst zu psychischen Beschwerden wie zum Beispiel Depressionen f√ľhren. Nicht zuletzt k√∂nnen die eingesetzten Medikamente das Gef√ľhlsleben beeinflussen.

Selbsthilfegruppe mit Senioren
Menschen mit Parkinson kann der Austausch in einer Selbsthilfegruppe helfen. (Quelle: vm/getty-images-bilder)

Daher kann es sinnvoll sein, sich professionelle Unterst√ľtzung zu suchen, zum Beispiel in einer Psychotherapie oder in einer Beratungsstelle. In einer Psychotherapie lernen die Erkrankten unter anderem, besser mit den Beschwerden umzugehen.

F√ľr Betroffene und Angeh√∂rige kann es entlastend sein, sich in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen. Zum einen k√∂nnen sie Tipps im Umgang mit der Erkrankung erhalten. Zum anderen tut es manchen Menschen einfach gut, mit Gleichgesinnten Sorgen und √Ąngste zu teilen ‚Äď oder gezielt √ľber etwas anderes zu sprechen.

Adressen von Parkinsongruppen erhalten Sie zum Beispiel bei der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V.

Tiefe Hirnstimulation: Hirnschrittmacher bei Parkinson

In bestimmten Fällen kommt zur Behandlung von Morbus Parkinson eine tiefe Hirnstimulation (THS, "Hirnschrittmacher") infrage. Bei diesem Eingriff bekommt die Patientin oder der Patient in einer Klinik ein oder zwei Elektroden ins Hirn eingesetzt, die mit einem Schrittmacher verbunden werden.

Der Schrittmacher wird an einer Stelle unter die Haut implantiert (etwa am Schl√ľsselbein) und ist √ľber Kabel mit den Elektroden verbunden. Durch regelm√§√üige elektrische Impulse, die an bestimmte, tiefe Hirnbereiche gesendet werden, sollen die Beschwerden positiv beeinflusst werden. Der genaue Wirkmechanismus der THS ist noch unklar. Um herauszufinden, ob die Elektroden richtig sitzen und wirken, ist die Patientin oder der Patient w√§hrend der Operation eine Zeit lang bei Bewusstsein.

F√ľr wen kommt die tiefe Hirnstimulation infrage?

Eine tiefe Hirnstimulation sollte nur angewandt werden, wenn die medikament√∂se Therapie nicht mehr ausreichend hilft, sodass die Patientin oder der Patient erheblich unter Beschwerden wie Zittern, Bewegungsst√∂rungen und/oder Muskelsteife leidet. Eine weitere Voraussetzung: Der oder die Erkrankte sollte in einer guten k√∂rperlichen Verfassung sein und keine schweren Vorerkrankungen haben. Dazu z√§hlen zum Beispiel Herzerkrankungen oder eine Demenz. Daher sind vor dem Eingriff gr√ľndliche Untersuchungen notwendig. Eine klare Altersbeschr√§nkung gibt es nicht.

Bei welchen Parkinson-Beschwerden hilft die tiefe Hirnstimulation?

Insbesondere Symptome wie unkontrollierte Bewegungen, Zittern und Muskelsteife können durch die tiefe Hirnstimulation gelindert werden. Andere Beschwerden wie etwa Probleme mit dem Gedächtnis beeinflusst sie hingegen kaum. Die tiefe Hirnstimulation kann Morbus Parkinson weder heilen noch den Verlauf der Erkrankung aufhalten. In der Regel sind weiterhin Medikamente nötig, jedoch häufig in einer geringeren Dosis.

Nebenwirkungen der tiefen Hirnstimulation

Jeder operative Eingriff ist mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Zu m√∂glichen Komplikationen einer THS z√§hlen unter anderem Hirnblutungen (in etwa 2 von 100 F√§llen), Entz√ľndungen der Haut oder ein Verrutschen der Elektroden.

Zudem kann die Hirnstimulation die Stimmung und das Verhalten ver√§ndern oder verschiedene k√∂rperliche Beschwerden hervorrufen. M√∂gliche Anzeichen sind etwa Stimmungsschwankungen, ein gesteigerter Antrieb, Gleichgewichtsprobleme, Bewegungsst√∂rungen oder vor√ľbergehende Verwirrtheit. Treten solche Symptome auf, kann es helfen, die Taktung des Schrittmachers und/oder die Medikamentengabe zu ver√§ndern.

Leben mit Parkinson

Je weiter Morbus Parkinson voranschreitet, desto mehr wirkt sich die Erkrankung auf verschiedene Lebensbereiche aus ‚Äď etwa auf den Beruf oder auf Sexualit√§t und Partnerschaft.

Nicht nur f√ľr die betroffene Personen, auch f√ľr die Partnerin oder den Partner ist die Erkrankung mit Ver√§nderungen verbunden. Zum Beispiel muss sie oder er mit den zunehmenden Beschwerden des geliebten Menschen umzugehen lernen. Zudem kann die Diagnose Parkinson das Gleichgewicht beziehungsweise die Rollenverteilung in der Beziehung beeinflussen. Andererseits kann die Erkrankung ein Paar aber m√∂glicherweise auch fester zusammenschwei√üen.

Ein älteres Ehepaar.
Eine Parkinsonerkrankung kann die Beziehung auf die Probe stellen, aber auch zusammenschweißen. (Quelle: shapecharge/getty-images-bilder)

Parkinson kann die Lust auf Sex ver√§ndern. Einerseits k√∂nnen die Medikamente das sexuelle Verlangen stark steigern. Andererseits kann das Bed√ľrfnis nach Sexualit√§t abnehmen, etwa weil die Beschwerden der erkrankten Person zunehmend zu schaffen machen oder weil sie sich nicht mehr attraktiv f√ľhlt. Beide Umst√§nde k√∂nnen eine Partnerschaft belasten.

Hilfsmittel erleichtern den Alltag

Vielen Patientinnen und Patienten fallen alltägliche Tätigkeiten wie Greifen, Schneiden oder Drehen zunehmend schwer. Dann können verschiedene Hilfsmittel helfen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • spezielles Besteck (L√∂ffel, Gabel, Messer), sodass die Nahrungsaufnahme leichter wird
  • Strumpfanzieher
  • B√ľrsten mit besonders dicken Griffen
  • Kn√∂pfhilfen

D√ľrfen Menschen mit Parkinson Auto fahren?

Das kommt darauf an, wie stark die Beeintr√§chtigungen durch die Erkrankung und die Therapie sind. Beim Autofahren ist eine schnelle Reaktionsf√§higkeit Voraussetzung. Wer zu langsam reagiert und zum Beispiel nicht schnell genug bremsen kann, gef√§hrdet sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer. Nicht zuletzt ist eine gewisse Beweglichkeit erforderlich ‚Äď etwa, um den Schulterblick auszu√ľben. Manche Medikamente gegen Parkinson k√∂nnen die Fahrt√ľchtigkeit herabsetzen.

Zwar gibt es einige technische Hilfsmittel, die Menschen mit Parkinson das Autofahren erleichtern, zum Beispiel eine Automatikschaltung. Im Zweifel gilt jedoch, sich √§rztlichen Rat einzuholen. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, die eigene Fahrtauglichkeit in einer Fahrschule zu testen und in Abst√§nden √ľberpr√ľfen zu lassen.

Verlauf & Lebenserwartung

Morbus Parkinson l√§sst sich √ľber viele Jahre hinweg meist gut behandeln. Viele Patientinnen und Patienten k√∂nnen mit der richtigen Therapie √ľber lange Zeit ein weitgehend beschwerdefreies Leben f√ľhren. Im Fr√ľhstadium der Erkrankung sind kaum Einschr√§nkungen vorhanden, und die Erkrankten k√∂nnen in der Regel ihren Alltag ohne fremde Hilfe bew√§ltigen und einer Arbeit nachgehen.

Allerdings schreitet Morbus Parkinson auch mit medikament√∂ser Therapie weiter voran. Wie schnell und welche Beschwerden dabei im Vordergrund stehen, ist von Person zu Person sehr verschieden. Dar√ľber hinaus l√§sst sich keine genaue Prognose dar√ľber abgehen, wann genau das Endstadium erreicht sein wird.

Im Endstadium einer Parkinson-Erkrankung sind Patientinnen und Patienten auf fremde Hilfe angewiesen. Wenn sie nicht mehr selbstst√§ndig gehen und stehen k√∂nnen, ben√∂tigen sie einen Rollstuhl oder sind bettl√§gerig. Bis sie pflegebed√ľrftig sind, vergehen im Durchschnitt etwa 20 Jahre. Ein Teil der Erkrankten entwickelt im Laufe der Zeit eine Demenz.

Morbus Parkinson: Wie hoch ist die Lebenserwartung?

Menschen mit Morbus Parkinson ‚Äď also einem Parkinson-Syndrom ohne erkennbare Ursache ‚Äď haben eine ann√§hernd so hohe Lebenserwartung wie gesunde Menschen. Voraussetzung daf√ľr ist allerdings eine gut eingestellte medikament√∂se Therapie und ein aktiver und gesunder Lebensstil.

Bei anderen Formen von Parkinson kann die Lebenserwartung je nach Ursache niedriger sein.

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Morbus Parkinson selbst ist nicht t√∂dlich. Allerdings k√∂nnen insbesondere in fortgeschrittenen Stadien Begleiterkrankungen oder -folgen auftreten, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine Person bettl√§gerig ist und eine Lungenentz√ľndung entwickelt. Auch k√∂nnen St√ľrze gef√§hrliche Folgen haben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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