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Coronavirus: Schluss mit H├Ąndesch├╝tteln und Begr├╝├čungsk├╝sschen

Von afp
Aktualisiert am 04.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Coronavirus: Hier sehen Sie drei Tipps, wie Sie sich vor einer Ansteckung sch├╝tzen k├Ânnen. (Quelle: t-online)
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Die Furcht vor dem Coronavirus f├╝hrt dazu, dass die Menschen ihr Verhalten ├Ąndern ÔÇô das gilt auch f├╝r die Begr├╝├čungsrituale rund um den Globus. Ein ├ťberblick.

Das Wichtigste im ├ťberblick


Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel holte sich am Montag eine Abfuhr, als sie Innenminister Horst Seehofer zur Begr├╝├čung wie gewohnt die Hand hinstreckte. Seehofer behielt seine H├Ąnde demonstrativ bei sich, beide lachten schlie├člich ├╝ber die Situation.

Das Beispiel ist aber kein Einzelfall. Aus Angst vor dem Coronavirus ├Ąndern Menschen weltweit ihr Verhalten. Ein ├ťberblick:

China: Handfl├Ąchen vor Brust

In Peking werden die Bewohner mit gro├čen roten Plakatw├Ąnden aufgefordert, einander nicht die Hand zu geben. Stattdessen solle jeder seine Handfl├Ąchen zur Begr├╝├čung vor der Brust zusammenlegen. Lautsprecherdurchsagen raten zudem zur traditionellen Gong-Shou-Geste, bei der eine Faust in die Handfl├Ąche gelegt wird.

Frankreich: In die Augen blicken

In dem Land, wo sich Bekannte und Verwandte ├╝blicherweise per Wangenk├╝sschen begr├╝├čen und man sich im B├╝ro die Hand gibt, quellen die Zeitungen ├╝ber von Ratschl├Ągen, wie dies nun zu vermeiden sei, ohne unh├Âflich zu wirken.

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Der Lifestyle-Experte Philippe Lichtfus wies in Interviews darauf hin, dass das H├Ąndesch├╝tteln erst seit dem Mittelalter verbreitet und damit noch eine relativ junge Tradition sei. Stattdessen reiche es v├Âllig aus, einander zur Begr├╝├čung in die Augen zu blicken.

Spanien: Keine Marienstatue k├╝ssen

Die Epidemie k├Ânnte eine der wichtigsten spanischen Traditionen treffen ÔÇô das K├╝ssen von Marien- und Heiligenstatuen in der Karwoche. Dem Ritual droht ein Verbot: "Das ist eine der Ma├čnahmen, die auf dem Tisch sind", sagte ein Vertreter der Gesundheitsbeh├Ârden.

Polen: Hostie in die Hand nehmen

Im streng katholischen Polen hat die Kirche den Gl├Ąubigen die M├Âglichkeit einer "spirituellen Kommunion" offengestellt. Statt die Hostie in den Mund zu nehmen, k├Ânne diese auch einfach nur in die Hand genommen werden. Beim Betreten und Verlassen von Kirchen sollen Gl├Ąubige ihre Hand nicht ins Weihwasser tauchen, sondern stattdessen nur das Kreuz schlagen.

Iran: F├╝├če gegeneinander schlagen

Ist F├╝├česch├╝tteln das neue H├Ąndesch├╝tteln? In dem neben S├╝dkorea und Italien am meisten vom Coronavirus betroffenen Land au├čerhalb Chinas, dem Iran, verbreitete sich ein Video im Internet, das drei Freunde mit in den Taschen vergrabenen H├Ąnden und Mundschutz zeigt, die zur Begr├╝├čung ihre F├╝├če gegeneinander schlagen.

Ein ├Ąhnliches Video aus dem Libanon zeigt den S├Ąnger Ragheb Alama und den Komiker Michel Abou Sleiman, die ihre F├╝├če viermal gegeneinander sto├čen und dabei Kussger├Ąusche machen.

Vereinigte Arabische Emirate: Einfach zuwinken

Ebenso wie Katar raten die Emirate ihren B├╝rgern, das traditionelle Nase-Reiben als Gru├č zu vermeiden. Auch H├Ąndesch├╝tteln oder K├╝ssen sei nicht angeraten. Stattdessen sollen die B├╝rger einander einfach zuwinken.

Rum├Ąnien: Blumen statt Kuss

Zum Fr├╝hlingsbeginn ├╝berreichen Verwandte oder Freunde Frauen ├╝blicherweise eine Schnur und Blumen als Gl├╝cksbringer. Der dazugeh├Ârende Kuss soll in diesem Jahr entfallen, dr├Ąngen die Beh├Ârden: "Lasst uns die Blumen geben, aber nicht den Kuss", sagte Gesundheitsstaatssekret├Ąr Nelu Tataru.

Neuseeland: Kein Nase-Stirn-Gru├č

Mehrere Einrichtungen haben den traditionellen "Hongi" eingestellt, bei dem zur Begr├╝├čung Nase und Stirn aneinander gelegt werden. So ersetzte die Polytechnische Universtit├Ąt WelTec in Wellington bei der Aufnahmezeremonie f├╝r ihre neuen Studenten den "Hongi" durch den Maori-Gesang "Waiata".

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Australien: Auf den R├╝cken klopfen

Der Gesundheitsminister des Bundesstaates New South Wales, Brad Hazzard, rief seine Mitb├╝rger auf, "einander auf den R├╝cken zu klopfen statt die Hand zu geben". Er wolle allerdings nicht so weit gehen, auch vom K├╝ssen abzuraten: "Es geht darum, nicht jeden zu k├╝ssen", sagte er.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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