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Wie Windpocken und G├╝rtelrose zusammenh├Ąngen

Von dpa
Aktualisiert am 09.11.2021Lesedauer: 3 Min.
Juckreiz: Windpocken haben viele schon im Kindesalter durchgemacht.
Juckreiz: Windpocken haben viele schon im Kindesalter durchgemacht. (Quelle: Kai Remmers/dpa-tmn-bilder)
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Windpocken und G├╝rtelrose sind zwei unangenehme Krankheiten, die durch das gleiche Virus verursacht werden. Und beide k├Ânnen richtig Probleme machen ÔÇô ein ├ťberblick.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Als Erwachsener ├╝ber Impfung nachdenken
  • Erreger aus der Familie der Herpesviren
  • Ursache: Stress kann G├╝rtelrose hervorrufen
  • Symptome: Schmerzen im Brustkorb

Windpocken gelten allgemein als Kinderkrankheit. Weil diese hochansteckend ist, haben die meisten Menschen die juckenden Bl├Ąschen schon im Kindheitsalter hinter sich gebracht. Einmal und nie wieder, das ist das Gute daran.

Doch wer als Jugendlicher oder Erwachsener an Windpocken erkrankt, kommt oft nicht so glimpflich davon, erkl├Ąrt der Patientenbeauftragte des Deutschen Haus├Ąrzteverbandes, Jakob Berger. "Der Ausschlag tritt dann verst├Ąrkt auf, auch im Kopfbereich." Zudem k├Ânne es zu einer Lungenentz├╝ndung oder einer Gehirnhautentz├╝ndung kommen.

Als Erwachsener ├╝ber Impfung nachdenken

Wer als Erwachsener noch keine Windpocken hatte, sollte seiner Ansicht nach darum eine Impfung erw├Ągen. Viele Kinder bekommen diese heutzutage ohnehin ÔÇô einzeln oder in Kombination mit der Masern-Mumps-R├Âteln-Impfung (MMRV).

"Bestimmte Patientengruppen sollten die Impfung auf jeden Fall nachholen", r├Ąt der Hausarzt mit Praxis im bayerischen Meitingen. Berger z├Ąhlt auf: "Menschen mit starker Atopie, also Menschen, die zu Milchschorf und endogenem Ekzem neigen. Leute mit Risikoerkrankungen im Atemwegsbereich und ebenso jemand, der eine Organtransplantation bekommen soll."

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Wer nicht wei├č, ob er als Kind schon Windpocken hatte, kann das mit einem Bluttest feststellen lassen. Frauen mit Kinderwunsch sollten dahingehend ebenfalls auf Nummer sicher gehen. Teils zahlen die Krankenkassen die Kosten daf├╝r.

Schnelles Handeln im Notfall

Denn erkrankt eine Mutter kurz vor oder nach der Geburt an Windpocken, kann das Kind gesch├Ądigt werden ÔÇô und schlimmstenfalls sterben. In einem akuten Fall muss schnell gehandelt werden. "Es gibt ein sogenanntes Hyperimmunglobulin, also Antik├Ârper gegen Windpocken. Das kann man Mutter und Kind spritzen", erkl├Ąrt Berger.

Anstecken kann man sich bei jemandem, der selbst Windpocken hat. Das passiert ├╝ber die Luft recht schnell ÔÇô sie sind sehr ansteckend.

Erreger aus der Familie der Herpesviren

Ansteckungsgefahr droht aber auch von Menschen mit G├╝rtelrose. "Um sich an einer G├╝rtelrose mit Windpocken anzustecken, reicht offenbar ein kurzer Aufenthalt bei dem Erkrankten", sagt Erik Senger, Dermatologe im hessischen Seligenstadt.

Ausgel├Âst durch den gleichen Erreger aus der Familie der Herpesviren, ist die G├╝rtelrose die Zweiterkrankung der Windpocken. Wer Windpocken hatte oder dagegen geimpft ist, tr├Ągt das Virus lebenslang in sich. "Das Virus zieht sich in die Ganglien, also die sensiblen Nervenstr├Ąnge, zur├╝ck", erkl├Ąrt Senger. "Dort verbleibt es sozusagen wie ein 'Schl├Ąfer'." Es wird von der eigenen Immunabwehr in Schach gehalten, kann aber reaktiviert werden ÔÇô und G├╝rtelrose ausl├Âsen.

Ursache: Stress kann G├╝rtelrose hervorrufen

Wieso genau die Viren wieder in Aktion treten, ist laut Hausarzt Jakob Berger noch nicht abschlie├čend gekl├Ąrt. "Aber es hat immer mit einer Immunschw├Ąche zu tun", sagt er. So k├Ânnen Stress oder starke Sonneneinstrahlung eine G├╝rtelrose hervorrufen.

Kranke Menschen im Allgemeinen, besonders aber Tumorpatienten, die mit Substanzen behandelt werden, die das Immunsystem sch├Ądigen, sind gef├Ąhrdet. Betroffen sind au├čerdem eher ├Ąltere Menschen, erg├Ąnzt Hautarzt Erik Senger: "Auch Kinder k├Ânnen sie bekommen, aber die H├Ąufigkeit steigt mit dem Lebensalter an."

Symptome: Schmerzen im Brustkorb

Bemerkbar macht sich die G├╝rtelrose oft schon vor dem typischen Ausschlag. "Bevor die Bl├Ąschen auftreten, kommen manche Patienten und sagen: "Ich habe hier so Schmerzen im Brustkorbbereich." Obwohl man da noch gar nichts sieht", erz├Ąhlt Jakob Berger. "Das h├Ąngt mit der Nervenentz├╝ndung zusammen. Schaut man nach ein paar Tagen nach, findet man die gruppierten Bl├Ąschen."

Gef├Ąhrlich und sehr schmerzhaft kann die G├╝rtelrose vor allem im Gesichtsbereich werden, wenn sie den Trigeminusnerv bef├Ąllt und sich Augen oder Ohren entz├╝nden k├Ânnen. Vorwiegend tritt sie jedoch im Rumpfbereich auf.

G├╝rtelrose schnell behandeln lassen

Generell gilt: Mit einer G├╝rtelrose sollte man schnell zum Arzt. "Je fr├╝her man geht, desto besser", betont Berger. Dann kann der Patient noch sogenannte Virostatika einnehmen, die den Verlauf abschw├Ąchen. "Denn es kommt relativ h├Ąufig zu einer G├╝rtelrose-Neuralgie, bei der ├╝ber Monate bis Jahre starke Schmerzen im Verbreitungsgebiet der G├╝rtelrose auftreten k├Ânnen." Diese Medikamente machen solch einen Verlauf unwahrscheinlicher.

Die meisten bekommen eine G├╝rtelrose, wenn ├╝berhaupt, nur einmal. Doch es gibt auch F├Ąlle, wo Menschen mehrmals daran erkrankt sind.

Hausarzt Jakob Berger ├╝berpr├╝ft auf jeden Fall nach einer G├╝rtelrose-Erkrankung noch mal gr├╝ndlich das Blut des Patienten. "Es ist ja immer ein Zeichen, dass das Immunsystem in einer schwachen Position ist. Eine G├╝rtelrose kann sehr selten auch im Rahmen einer Tumorerkrankung auftreten oder ein fr├╝hes Anzeichen daf├╝r sein."

Auch gegen G├╝rtelrose gibt es eine Impfung ÔÇô zwei Spritzen im Abstand von mindestens zwei Monaten. "Das ist ein sogenannter Totimpfstoff", erkl├Ąrt Berger. Die St├Ąndige Impfkommission des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Impfung f├╝r Patienten ab 60 Jahren und bei Risikopatienten schon ab 50 Jahren. "Die Vertr├Ąglichkeit ist nach meinen Erfahrungen bisher relativ gut", sagt Berger. "Es kann schon mal eine Schwellung an der Impfstelle geben und f├╝r einen Tag ein Grippegef├╝hl. Aber sie sch├╝tzt vor der G├╝rtelrose."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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