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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie ErnÀhrung das Schlaganfallrisiko beeinflusst

Von Andrea Goesch

Aktualisiert am 21.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Gesunde ErnÀhrung: Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie die ErnÀhrung mit dem Schlaganfallrisiko zusammen hÀngt.
Gesunde ErnÀhrung: Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie die ErnÀhrung mit dem Schlaganfallrisiko zusammen hÀngt. (Quelle: nd3000/getty-images-bilder)
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Forscher der UniversitĂ€t Oxford haben in einer groß angelegten Studie untersucht, welchen Einfluss die ErnĂ€hrungsgewohnheiten auf das Schlaganfallrisiko haben. Dabei kamen sie zu teilweise ĂŒberraschenden Ergebnissen.

Studie betrachtet zwei Schlaganfallarten

Die im "American Heart Journal" veröffentlichte Studie umfasst Daten von mehr als 418.000 Personen aus neun europĂ€ischen LĂ€ndern. Die Untersuchung bestĂ€tigt zunĂ€chst, was andere Untersuchungen bereits gezeigt haben: Wer viel Obst, GemĂŒse und Ballaststoffe verzehrt, hat ein niedrigeres Schlaganfallrisiko.

Das Neue an der aktuellen Studie ist jedoch, dass die Forscher die verschiedenen Arten von Schlaganfall getrennt betrachteten: den ischĂ€mischen Infarkt, der infolge eines GefĂ€ĂŸverschlusses entsteht, und den hĂ€morrhagischen Infarkt, der durch eine Hirnblutung hervorgerufen wird.


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Obst, GemĂŒse und Vollkorn senken Schlaganfallrisiko

Besonders aufschlussreich war die Analyse der ErnĂ€hrungsgewohnheiten. Teilnehmer, die einen ischĂ€mischen Schlaganfall erlitten, hatten mehr rotes und verarbeitetes Fleisch konsumiert, aber weniger Vollkornprodukte, Obst und GemĂŒse, NĂŒsse und Samen, auch weniger KĂ€se und Molkereiprodukte.

Negative Effekte lassen sich ausgleichen

Das höhere Risiko, das durch einen starken Verzehr von rotem und verarbeiteten Fleisch (definiert als ĂŒber 50 Gramm pro Tag) beobachtet wurde, verringerte sich jedoch, wenn bestimmte andere Lebensmittel zusĂ€tzlich konsumiert wurden. So konnte der negative Effekt des Fleisches beispielsweise durch eine vollkornreiche Kost ausgeglichen werden. Die positiven Effekte von Vollkornprodukten, Obst und GemĂŒse, NĂŒssen und Samen, KĂ€se und Molkereiprodukten blieben in allen Analysen stabil.

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Können Eier Hirnblutungen begĂŒnstigen?

Auf das Risiko fĂŒr Hirnblutungen, die einen hĂ€morrhagischen Schlaganfall verursachen, scheinen diese ErnĂ€hrungsfaktoren hingegen keinen schĂŒtzenden Einfluss zu haben. Die Auswertung zeigt, dass lediglich der Konsum von Eiern das Risiko fĂŒr hĂ€morrhagische SchlaganfĂ€lle nennenswert erhöht. Das Risiko steigt demnach pro 20 Gramm pro Tag um den Faktor 1,25 an. DarĂŒber hinaus wurden keine weiteren ErnĂ€hrungsfaktoren festgestellt, die einen schĂ€digenden oder schĂŒtzenden Effekt hatten.

Die Studienautoren vermuten, dass die unterschiedlichen Effekte, die durch ErnĂ€hrung erzielt wurden, mit der Wirkung bestimmter Lebensmittel auf den Blutdruck und auf die Bluttfettwerte zu tun haben. Denn die Nahrungsmittel, die laut der Studie vor einem ischĂ€mischen Schlaganfall schĂŒtzen, senken auch den Blutdruck. Rotes und verarbeitetes Fleisch und Eier hingegen erhöhen den Blutdruck sowie das Gesamtcholesterin.

Fazit und Einordnung der Studie

Allerdings lĂ€sst die Studie unbeantwortet, ob beispielsweise der Konsum von Eiern auch zu mehr Hirnblutungen fĂŒhrt, wenn der Blutdruck und die Fettwerte medikamentös kontrolliert werden. Darauf weist Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Neurologie (DGN) hin.

Auch beweise die Studie nicht, "ob ErnĂ€hrungsfaktoren zusĂ€tzliche, direkte Effekte auf das Schlaganfallrisiko haben". Dennoch rĂ€umt der Experte ein, dass jeder ĂŒber gesunde ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Vollkornprodukten, aber wenig rotem Fleisch die beiden Hauptrisikofaktoren des Schlaganfalls – Bluthochdruck und hohe Blutfettwerte – erheblich senken könne. FĂŒr die PrĂ€vention sei damit ein wichtiger Beitrag geleistet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Geraldine Nagel
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