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Fachverb├Ąnde kritisieren Versorgung bei Osteoporose

Von t-online, ag

24.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau greift sich an den Oberschenkel: Mit zunehmendem Alter verlieren die Knochen an Substanz. Um Knochenbr├╝che zu vermeiden, ist es wichtig, Osteoporose m├Âglichst fr├╝h zu diagnostizieren.
Eine Frau greift sich an den Oberschenkel: Mit zunehmendem Alter verlieren die Knochen an Substanz. Um Knochenbr├╝che zu vermeiden, ist es wichtig, Osteoporose m├Âglichst fr├╝h zu diagnostizieren. (Quelle: Peter Dazeley/getty-images-bilder)
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Osteoporose macht die Knochen por├Âs und kann zu Br├╝chen f├╝hren. ├ťber sechs Millionen Deutsche leiden an der chronisch verlaufenden Skelettkrankheit. Doch nur jeder f├╝nfte Patient erf├Ąhrt nach Einsch├Ątzung der Fachgesellschaften eine optimale Behandlung. Besonders bei der Fr├╝herkennung sehen die Experten gro├če Defizite. Eine Petition soll helfen, die Situation zu verbessern.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Osteoporose (Knochenschwund) als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Allein in Europa sind bereits jede dritte Frau und jeder f├╝nfte Mann davon betroffen, mit den Folgen lang anhaltender R├╝ckenschmerzen, Stolperst├╝rzen, Knochenbr├╝chen und k├Ârperlicher Beeintr├Ąchtigungen bis hin zur Pflegebed├╝rftigkeit. Heilbar ist Osteoporose leider nicht. Wird die Krankheit jedoch fr├╝hzeitig erkannt, ist sie gut behandelbar und kann in ihrem Fortschreiten gebremst werden.


Osteoporose: F├╝nf Mythen ├╝ber die Knochenkrankheit

Mythos Nr. 1: "Bei Osteoporose am besten schonen". Nach der Diagnose Osteoporose neigen Betroffene aus Angst vor Verletzungen oftmals zu weniger Bewegung und Schonung. Dabei wirkt sich Aktivit├Ąt sowohl auf das k├Ârperliche als auch auf das psychische Bewegung und gezielter Muskelaufbau tragen dazu bei, dass sich Knochensubstanz automatisch verdichtet und verfestigt.
Mythos Nr. 2: "Fetthaltige Lebensmittel schaden". Nat├╝rlich f├╝hrt ├╝berm├Ą├čige Kalorienzufuhr zu ├ťbergewicht und damit auch zu Stoffwechselst├Ârungen. Jedoch basieren osteoporotische Erkrankungen nicht auf zu viel K├Ârpermasse an sich, sondern gehen einher mit falschem Essverhalten. Daher sind kalziumreiche Kost mit Milch, Sojaprodukten oder Gem├╝se ratsam.
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Weit verbreitet, aber zu wenig beachtet

Doch obwohl Osteoporose eine Volkskrankheit ist, wird ihr noch immer zu wenig Beachtung geschenkt. So fehlen beispielsweise Screening-Programme, um die Erkrankung fr├╝hzeitig zu erkennen. Daher erfolgen Diagnose und Behandlung oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit.

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Damit Osteoporose fr├╝her erkannt und schneller behandelt wird, haben die Fachverb├Ąnde und -gesellschaften, darunter der Dachverband Osteologie e.V. (DVO), der Berufsverband f├╝r Orthop├Ądie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) und der OSD Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. (OSD) eine gemeinsame Petition an den Bundestag gerichtet. Sie tr├Ągt den Titel "Nachhaltige Verbesserung f├╝r die Behandlung von Osteoporose".

Forderung nach mehr Vorsorge und Fr├╝herkennung

In der Petition setzen sich die Organisationen daf├╝r ein, die Situation der Betroffenen zu verbessern und Patienten den Zugang zu einer leitliniengerechten Versorgung zu sichern. Sie fordern konkret "gesetzlich vorgeschriebene, strukturiere Ma├čnahmen zur fr├╝hzeitigen Erkennung von Osteoporose", um die Versorgungssituation zu verbessern und Patienten m├Âglichst fr├╝h am gezielten Behandlungs- und Vorsorgeprogramm, dem "Disease Management Programm Osteoporose" (DMP), teilhaben zu lassen.

Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Aufl├Âsung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts)
Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Aufl├Âsung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts) (Quelle: cosmin4000/getty-images-bilder)

"Statistisch erkrankt jede dritte Frau unmittelbar nach den Wechseljahren und jeder f├╝nfte Mann an der anerkannten Volkskrankheit", sagt Professor Dr. med. Andres Kurth, Vorsitzender des Dachverbandes Osteologie e.V.. Das Risiko f├╝r Folgefrakturen k├Ânne nur gesenkt werden, wenn Patienten fr├╝hzeitig identifiziert w├╝rden. In Deutschland fehle es jedoch an gesetzlich vorgeschriebenen, strukturierten Ma├čnahmen zur systematischen Erkennung von Osteoporose-Betroffenen unter festgelegten Qualit├Ątsbedingungen.

Solche Voruntersuchungskonzepte w├╝rden eine fr├╝hzeitige Erkennung der Krankheit sicherstellen und sturzbedingte Knochenbr├╝che mit Krankenhausaufenthalt und nachfolgender Pflegebed├╝rftigkeit verhindern. Durch die Teilnahme an einem daran ankn├╝pfenden "Disease Management Programm" (DMP) w├╝rden im Voruntersuchungskonzept diagnostizierte Patienten von einer nachhaltig verbesserten, leitliniengerechten und l├╝ckenlosen Versorgung profitieren.

Weitere Infos zur Petition f├╝r eine bessere Versorgung bei Osteoporose finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Bundetags. Dort haben Sie auch die M├Âglichkeit, mit Ihrer digitalen Unterschrift die Aktion zu unterst├╝tzen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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