Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeGesundheitKrankheiten & Symptome

Parodontitis: Weshalb Sie Zahnfleischbluten ernst nehmen sollten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextZDF stellt erfolgreiche Sendung einSymbolbild für einen TextPfand für Weinflaschen kommtSymbolbild für einen TextFehler in Werbung sorgt für LacherSymbolbild für einen TextModeratorin reagiert auf RAF-VersprecherSymbolbild für einen TextPolizist tötet Hund mit MaschinenpistoleSymbolbild für einen TextDjokovic feiert großen Triumph
Holt sich der HSV Platz zwei zurück?
Symbolbild für einen TextSchwerer Unfall: Wrack zufällig entdecktSymbolbild für einen TextRock-Legende Tom Verlaine ist totSymbolbild für einen Text15-Jährige seit einer Woche vermisstSymbolbild für einen TextSeniorin mit vier Promille im Auto erwischtSymbolbild für einen Watson TeaserDschungel-Affäre: Brisante Info enthülltSymbolbild für einen TextPer Zug durch Deutschland – jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Weshalb Sie Zahnfleischbluten ernst nehmen sollten

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 10.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Parodontitis: Die Entzündung des Zahnbetts kann auf lange Sicht zum Verlust von Zähnen führen.
Parodontitis: Die Entzündung des Zahnbetts kann auf lange Sicht zum Verlust von Zähnen führen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Eine Parodontitis entwickelt sich oft langsam und ohne Schmerzen. Häufig wird sie übersehen und nicht rechtzeitig behandelt. Das kann unangenehme Spätfolgen haben.

Beim Zähneputzen blutet es etwas, manchmal reagiert das Zahnfleisch auf Druck ein wenig empfindlich: Viele Menschen sehen darin noch keinen Grund zur Sorge. Zahn-Experten warnen aber: Es könnte sich um Anzeichen einer Parodontitis handeln.


Die richtige Zahnpflege

Um die Zähne dauerhaft gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlässlich. Diese beinhaltet neben regelmäßigem Zähneputzen die Wahl einer geeigneten Bürste. Generell sollten Sie keine harten Borsten verwenden. Weiche Zahnbürsten sind bei empfindlichen Zähnen zu empfehlen. Achten Sie zudem auf einen kurzen Bürstenkopf, damit Sie alle Stellen im Mund erreichen können.
So sollte Ihre Zahnbürste auf keinen Fall aussehen. Eine ausgefranste Bürste reinigt nicht mehr optimal und bietet somit keinen Schutz mehr vor Karies. Spätestens alle drei Monate empfehlen Zahnärzte die Zahnbürste zu wechseln.
+5

Meist beginnt die Parodontitis langsam und schmerzlos, oftmals sind die Symptome über viele Jahre hinweg mild, und stören kaum. Leichtes Zahnfleischbluten, Rötungen und Schwellungen sind die ersten und oft einzigen Anzeichen dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates, warnt die Initiative ProDente.

Böse Bakterien

Verantwortlich hierfür sind Bakterien im Zahnbelag, der auf und zwischen den Zähnen und am Zahnfleischrand anhaftet. Die sogenannten Plaques werden mit der Zeit hart, Zahnstein entsteht und immer mehr Bakterien können sich ansiedeln.

Werden die Beläge nicht entfernt, reagiert die Immunabwehr des Körpers und das Zahnfleisch beginnt, sich zu entzünden. Unbehandelt kann die Entzündung mit der Zeit auf den Zahnhalteapparat übergehen, die Zähne verlieren zunehmend an Halt und können sogar ausfallen.

Risiko für andere Erkrankungen steigt

Aber auch an anderen Stellen im Körper kann eine Parodontitis Entzündungen und Erkrankungen auslösen – unter anderem steigt das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Auch die Einstellung des Blutzuckers bei Menschen mit Diabetes wird beeinflusst – sie haben darüber hinaus ein höheres Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.

Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man Warnzeichen ernst nehmen: Blute das Zahnfleisch häufiger, sei das ein Zeichen einer Zahnfleischentzündung, der sogenannten Gingivitis, erklärt ProDente. Gingivitis ist eine Vorstufe der Parodontitis. Auch wenn keine Schmerzen auftreten, sollte man das Zahnfleischbluten untersuchen lassen – damit sich keine Parodontitis entwickelt.

Tipps für die Zahnpflege

Die Bayerische Landeszahnärztekammer empfiehlt, die Zähne mindestens zweimal am Tag gründlich mit einer Zahnbürste und Hilfsmitteln wie Zahnseide oder einer Zahnzwischenraumbürste zu reinigen. Eine Zungenreinigungsbürste kann zusätzlich dabei helfen, die Bakterienmenge im Mund zu reduzieren.

Nach dem Einsatz säubert man die Mundpflegehilfsmittel unter fließendem Wasser und bewahrt sie trocken auf. Die Zahnbürste sollte alle zwei Monate ausgetauscht werden. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung beugt ebenfalls einer Parodontitis vor.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Schmerzen in den Schläfen können ein Warnsignal sein
Ann-Kathrin Landzettel
Von Wiebke Posmyk
A
AffenpockenAnalfissurAnalthromboseAtheromAugenzucken

















t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website