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Wei√üer Hautkrebs ‚Äď so erkennen Sie Vorstufen und Symptome

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 15.02.2022Lesedauer: 9 Min.
Hautärztin untersucht Patienten: Rechtzeitig erkannt lässt sich weißer Hautkrebs gut behandeln.
Hautärztin untersucht Patienten: Rechtzeitig erkannt lässt sich weißer Hautkrebs gut behandeln. (Quelle: Inside Creative House/getty-images-bilder)
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Wei√üer Hautkrebs kann t√∂dlich enden, das kommt aber selten vor: Fr√ľhzeitig behandelt ist die Krankheit meist heilbar. Wir erkl√§ren, wie Sie Vorstufen und Symptome erkennen, und wie die Behandlung abl√§uft.

Das Wichtigste im √úberblick


Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der Hautzellen zu wuchern beginnen und zu einem b√∂sartigen Tumor heranwachsen. Je nachdem, welcher Art von Hautzelle der Tumor entspringt, unterscheidet man zwischen schwarzem und wei√üem Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ‚Äď das sogenannte Melanom ‚Äď geht aus den Melanozyten hervor. Das sind Zellen, die Pigmente bilden. cc-pixel


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Wei√üer Hautkrebs ist ein Sammelbegriff f√ľr Tumoren, die aus anderen Arten von Hautzellen entstehen. Anders als der Name suggeriert, sind die Tumoren nicht wei√ü, aber anders als Melanome meist nicht pigmentiert und somit heller. Zum wei√üen Hautkrebs z√§hlen Basalzellkarzinome (Basaliome) und Plattenepithelkarzinome (Spinaliome oder Stachelzellkrebs).

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Basalzellkarzinome gehen aus den Basalzellen der Haut hervor. Aus diesen Zellen besteht die unterste Schicht der Epidermis, also der Oberhaut.

Plattenepithelkarzinome entwickeln sich aus sogenannten Keratinozyten in der Stachelzellschicht. Das ist die Hautschicht, welche √ľber der Basalzellschicht liegt. Keratinozyten ist der Fachbegriff f√ľr Zellen, die die sch√ľtzende Hornsubstanz Keratin bilden.

Beide Arten von weißem Hautkrebs bilden nur selten Tochtergeschwulste (Metastasen). Sie können aber in tieferliegendes Gewebe hineinwuchern und dort beispielsweise Knochen und Knorpelgewebe zerstören. Beim Plattenepithelkarzinom ist diese Gefahr etwas größer. Es ist aggressiver als das relativ langsam wachsende Basalzellkarzinom.

Weißer Hautkrebs: Welche Vorstufen gibt es?

Nicht immer beginnt wei√üer Hautkrebs mit Vorstufen: Beim Basalzellkarzinom gibt es keine Vorstufen. Ein Plattenepithelkarzinom kann ebenfalls ohne Vorstufe auf zuvor gesunder Haut auftreten. Meist geht es jedoch aus gesch√§digter Haut hervor, etwa aus Narben, Hautgeschw√ľren oder bestimmten Hautkrankheiten.

Die häufigste Vorstufe von weißem Hautkrebs ist die aktinische Keratose: Bis zu 60 von 100 Plattenepithelkarzinomen entwickeln sich aus dieser Hauterkrankung. Zu erkennen ist sie an rauen Hautstellen, die

  • r√∂tlich, mitunter auch br√§unlich oder gelblich sein k√∂nnen,
  • manchmal schuppen und
  • sp√§ter verkrusten.

In der Regel tritt die aktinische Keratose an Körperstellen in Erscheinung, die oft der Sonne ausgesetzt sind, also Gesicht, (unbehaarter) Kopfhaut, Ohren und Armen. Häufig sind mehrere Körperteile betroffen.

Die Erkrankung kommt ‚Äď vor allem bei √§lteren Menschen ‚Äď recht h√§ufig vor und f√ľhrt oft nicht zu Hautkrebs. Ob und wann eine aktinische Keratose zu Hautkrebs fortschreitet, l√§sst sich im Vorhinein nicht sicher sagen. Daher raten Haut√§rztinnen und Haut√§rzte meist dazu, die betroffenen Hautbereiche zu entfernen oder mit bestimmten Salben zu behandeln, um zu verhindern, dass dort Hautkrebs entsteht.

Andere Vorstufen von weißem Hautkrebs

Neben der aktinischen Keratose gibt es noch andere Vorstufen von weißem Hautkrebs. Beispielsweise entwickeln sich Plattenepithelkarzinome mitunter auch aus einer Bowen-Krankheit: Zu viel Sonnenlicht, chemische Reize und/oder bestimmte Viren schädigen die Haut und es bildet sich ein mehrere Zentimeter großer, hellbrauner bis rötlicher, schuppender Fleck, oft an der Hand oder am Rumpf.

Eine weitere mögliche Vorstufe ist die sogenannte bowenoide Papulose: Infolge einer Hautinfektion mit humanen Papillomviren (HPV) treten mehrere wenige Millimeter große, rotbraune Knötchen im Genitalbereich auf.

Ebenfalls durch humane Papillomviren ausgelöst wird die sogenannte Erythroplasie Queyrat, eine weitere mögliche Vorstufe von weißem Hautkrebs. Dabei entwickelt sich im Bereich der Mundschleimhaut oder der Eichel beziehungsweise der Vulva ein meist mehrere Zentimeter großer geröteter Fleck.

Weißer Hautkrebs: Typische Symptome erkennen

Wei√üer Hautkrebs ist meist nicht auf den ersten Blick als solcher zu erkennen. Er f√ľhrt zwar zu deutlich sichtbaren Symptomen ‚Äď genauer gesagt, zu einem Symptom: An der betroffenen Stelle ver√§ndert sich die Haut und es entsteht ein Tumor. Wei√üe Hautumoren k√∂nnen aber sehr unterschiedlich aussehen.

F√ľr Laien ist es oft schwierig zu erkennen, ob es sich bei einer Hautver√§nderung um wei√üen Hautkrebs handelt, und wenn ja, um welche Form. Plattenepithelkarzinome k√∂nnen in vielf√§ltigen Erscheinungsformen vorkommen ‚Äď und das gilt auch f√ľr Basalzellkarzinome.

Manchmal sieht wei√üer Hautkrebs den Symptomen anderer Hautkrankheiten zum Verwechseln √§hnlich ‚Äď etwa Warzen oder den Plaques bei der Schuppenflechte. Mitunter sehen die Tumoren aus wie harmlose verkrustete Wunden oder Narben, wie sie zum Beispiel aus einem aufgekratzten Pickel oder M√ľckenstich entstehen k√∂nnen. Obendrein sind die Tumoren zu Beginn klein und somit leicht zu √ľbersehen ‚Äď vor allem, wenn die umliegende Haut gebr√§unt oder mit Pigmentflecken √ľbers√§t ist.

Darum gilt: Wer eine auffällige Hautveränderung bei sich entdeckt, die nicht nach einigen Tagen bis Wochen von selbst wieder verschwindet, sollte sie lieber ärztlich abklären lassen. Oftmals steckt zwar eine harmlose Ursache dahinter. Wenn es sich doch um weißen Hautkrebs handelt, ist es aber wichtig, dass er bereits im Anfangsstadium entdeckt wird. Denn dann lässt er sich am besten behandeln.

Gut zu wissen: Gesetzlich Versicherte haben ab ihrem 35. Geburtstag alle zwei Jahre Anspruch auf eine Untersuchung zur Fr√ľherkennung von Hautkrebs.

Symptome des Plattenepithelkarzinoms

Diese Art von weißem Hautkrebs entwickelt sich oft aus Vorstufen. Durch welche Symptome sich diese Vorstufen bemerkbar machen, erfahren Sie im Kapitel "Welche Vorstufen gibt es?".

Hat sich bereits ein Plattenepithelkarzinom gebildet, so ist dieses meist als flaches Kn√∂tchen zu erkennen, das immer weiter in die umliegende Haut ein- und √ľber die Hautoberfl√§che hinausw√§chst. H√§ufig ist die betroffene Haut rau und schuppig und neigt zu Blutungen. Zudem hebt sich der Tumor farblich leicht von der umliegenden Haut ab: Typischerweise ist er ger√∂tet, manchmal auch gelblich bis br√§unlich.

Anf√§llig f√ľr Plattenepithelkarzinome sind vor allem K√∂rperteile, die h√§ufig der Sonne ausgesetzt sind, also

  • im (nicht mit Haaren bedeckten) Kopfbereich und Gesicht sowie
  • an Armen, auf dem Handr√ľcken oder am Finger.

Plattenepithelkarzinome k√∂nnen sich aber auch in der Mundschleimhaut, auf der Eichel des Penis oder in der Vulva entwickeln. Die Ursache sind dann nicht UV-Sch√§den, sondern andere Einfl√ľsse. Im Intimbereich kann ein Plattenepithelkarzinom zum Beispiel als Folge von Infektionen entstehen, im Mund etwa durch Rauchen oder √ľberm√§√üigen Alkoholkonsum.

Auch Symptome sind an diesen K√∂rperstellen andere als am Rest des K√∂rpers. Ein Plattenepithelkarzinom im Mund geht h√§ufig aus der Zunge, dem Mundboden oder der Unterlippe hervor. Es kann anfangs aussehen wie ein unscheinbarer heller Fleck und sp√§ter das Erscheinungsbild eines Geschw√ľrs oder einer kleinen Wunde haben. Zudem kann ein Mundh√∂hlentumor Schmerzen, Schluckst√∂rungen und Mundgeruch verursachen.

Plattenepithelkarzinome im Intimbereich machen sich meist durch sp√ľrbare Symptome bemerkbar, etwa durch Juckreiz und Brennen. Mit der Zeit wachsen sie zu Tumoren heran, die sich ertasten lassen.

Symptome des Basalzellkarzinoms

Diese Art von weißem Hautkrebs tritt am häufigsten als hautfarbenes bis leicht gerötetes Knötchen in Erscheinung, das perlmuttartig glänzt und unter dessen Oberfläche ein feines Netz aus Blutgefäßen zu sehen ist. Später kann der Tumor in der Mitte einsinken, sodass eine Mulde entsteht. Außerdem kann er immer wieder nässen oder bluten.

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Ein Basalzellkarzinom kann jedoch auch ganz anders aussehen. Es muss auch nicht unbedingt knotenf√∂rmig √ľber die Hautoberfl√§che hinausragen, sondern kann auch in sie √ľbergehen. Es √§hnelt dann eher einem Fleck als einem Knoten und wird auch als superfizielles, also oberfl√§chliches Basalzellkarzinom bezeichnet. Es kann

  • schuppen,
  • jucken,
  • zu leichten Blutungen neigen,
  • einer kleinen Narbe √§hneln, und
  • manchmal auch stellenweise st√§rker pigmentiert (also br√§unlich) sein.

Das oberfl√§chliche Basalzellkarzinom kommt nach dem knotenf√∂rmigen Typ am zweith√§ufigsten vor. Dar√ľber hinaus gibt es noch zahllose weitere Formen, die aber nur selten auftreten.

In der Regel entwickeln sich Basalzellkarzinome an K√∂rperstellen, die viel Sonnenlicht abbekommen, etwa im Gesicht, am Rest des Kopfes und am Hals. Arme, Beine und Rumpf sind etwas seltener betroffen. An unbehaarten K√∂rperstellen wie Handfl√§chen, Fu√üsohlen und Mundh√∂hle treten Basalzellkarzinome grunds√§tzlich nicht auf ‚Äď das unterscheidet sie vom Plattenepithelkarzinom.

Kann weißer Hautkrebs auch jucken?

Einige Formen von wei√üem Hautkrebs k√∂nnen jucken. Bei den Basalzellkarzinomen gilt das vor allem f√ľr den oberfl√§chlichen Typ.

Ein Plattenepithelkarzinom verursacht meist keinen Juckreiz. Allerdings kann der umliegende Hautbereich jucken, und zwar schon bevor sich ein Tumor bildet. Denn meist entstehen Plattenepithelkarzinome auf bereits erkrankter beziehungsweise geschädigter Haut aus Vorstufen wie einer Bowen-Krankheit oder einer aktinischen Keratose. Beide Erkrankungen gehen typischerweise mit Juckreiz einher.

Typisch ist Juckreiz zudem f√ľr Plattenepithelkarzinome im Intimbereich, etwa auf der Eichel des Penis oder in der Vulva. Diese werden meist durch Infektionen verursacht.

Nase, Augenlider, Lippen: Wo im Gesicht tritt weißer Hautkrebs auf?

Das Gesicht ist am häufigsten von weißem Hautkrebs betroffen, weil es meist unbedeckt und somit der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Dort kann sich zunächst eine Krebsvorstufe wie die aktinische Keratose entwickeln. Wird diese nicht rechtzeitig behandelt, kann daraus im weiteren Verlauf ein Plattenepithelkarzinom hervorgehen.

Etwa 80 von 100 Plattenepithelkarzinomen bilden sich im Gesicht. Zu den anfälligsten Bereichen des Gesichts zählen

  • die Stirn,
  • die Ohrmuscheln und
  • die Lippen, vor allem die Unterlippe.

Basalzellkarzinome treten ebenfalls vor allem im Gesicht auf. Bei ihnen gibt es anders als beim Plattenepithelkarzinom keine Vorstufe.

Besonders h√§ufig von Basalzellkarzinomen betroffen ist die Nase, sowohl die Nasenspitze als auch die Nasenfl√ľgel. Prinzipiell kann sich aber auch diese Art von wei√üem Hautkrebs im gesamten Gesicht bilden.

Am Augenlid entwickelt sich weißer Hautkrebs seltener als in anderen Teilen des Gesichts. Wenn, handelt es sich in den meisten Fällen um ein Basalzellkarzinom. Dieses tritt auch am Auge als kleines, langsam wachsendes Knötchen in Erscheinung. Oft sieht es auch aus wie eine kleine Wunde, die verkrustet, jedoch nicht verheilt.

Weißer Hautkrebs auf der Kopfhaut

Wei√üer Hautkrebs kann sich auch auf dem Kopf entwickeln. Wenn, dann f√ľr gew√∂hnlich dort, wo das Haar lichter ist und Sonne durchl√§sst. Eine Gefahr f√ľr wei√üen Hautkrebs auf der Kopfhaut besteht somit vor allem f√ľr Menschen mit Glatze oder sehr d√ľnnem Haarwuchs, die sich zu oft ohne Kopfbedeckung der Sonne aussetzen.

Verlauf und Endstadium: Ist weißer Hautkrebs tödlich?

Ohne Behandlung wächst weißer Hautkrebs immer weiter in die umliegende Haut ein und später auch in darunterliegendes Gewebe: Im fortgeschrittenen Stadium können sich die Tumoren auch in Knorpel und Knochen "hineinfressen" und dabei zum Beispiel Teile der Nase, Ohren oder Lippen zerstören.

Bei ‚Äď unbehandelten ‚Äď Basalzellkarzinomen geschieht dies f√ľr gew√∂hnlich erst nach Jahren, weil diese Tumoren sehr langsam wachsen. Plattenepithelkarzinome gelten als aggressiver, weil sie schneller fortschreiten.

Tödlich endet weißer Hautkrebs aber nur selten: Insgesamt erkranken hierzulande jährlich etwa 200.000 Menschen an weißem Hautkrebs. Etwa 1.000 sterben daran.

Lebensbedrohlich wird weißer Hautkrebs nämlich nur, wenn er Metastasen bildet. Das kommt bei Basalzellkarzinomen fast nie vor. Plattenepithelkarzinome neigen eher zur Metastasierung, besonders wenn sie

  • sich am Ohr oder an der Unterlippe befinden und
  • einen Durchmesser von zwei Zentimetern oder mehr haben.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Metastasen besteht zudem f√ľr Erkrankte, deren Immunsystem geschw√§cht ist ‚Äď etwa aufgrund einer anderen Krankheit oder einer Organtransplantation.

Weißer Hautkrebs: Operation und weitere Behandlung

Der wichtigste Schritt der Behandlung besteht in einer Operation: Wenn m√∂glich, schneidet die √Ąrztin oder der Arzt den Tumor unter √∂rtlicher Bet√§ubung heraus.

Oft befinden sich im scheinbar gesunden Gewebe um den Tumor herum bereits vereinzelte Krebszellen, aus denen ein neuer Tumor entstehen k√∂nnte. Um das zu verhindern, entfernt die √Ąrztin oder der Arzt nicht nur den Tumor, sondern auch eine etwa f√ľnf bis zehn Millimeter dicke Schicht des umliegenden Gewebes.

Der Schnittrand wird dann im Labor untersucht. Enth√§lt er Krebszellen, entfernt die √Ąrztin oder der Arzt noch eine Schicht aus der betroffenen Hautstelle. Diese wird dann ebenfalls im Labor untersucht. Enth√§lt sie Krebszellen, so muss eine weitere Schicht herausgeschnitten werden. Diesen Vorgang wiederholt die √Ąrztin oder der Arzt, bis sich keine Krebszellen mehr im entnommenen Gewebe finden lassen.

Wenn der Tumor zu gro√ü oder ung√ľnstig gelegen ist, um ihn vollst√§ndig herauszuschneiden, kann nach dem Eingriff noch eine Strahlentherapie oder Radiotherapie n√∂tig sein. Dabei wird die betroffene Hautstelle energiereicher Strahlung ausgesetzt, um die verbleibenden Krebszellen zu zerst√∂ren. Wenn der Tumor schon Metastasen in Lymphknoten gebildet hat, wird die √Ąrztin oder der Arzt auch diese operativ entfernen oder bestrahlen.

Beim Basalzellkarzinom kommen anstelle einer klassischen Operation und/oder Bestrahlung manchmal andere Behandlungsmethoden zum Einsatz. Zum Beispiel, wenn es sich um einen flachen, oberfl√§chlichen Tumor handelt oder dieser sich ‚Äď etwa aufgrund seiner Lage ‚Äď nicht gut operieren l√§sst. Zu diesen Methoden z√§hlen folgende:

  • Lichttherapie (photodynamische Therapie): Der Tumor wird mit einem Medikament behandelt, welches die Haut lichtempfindlicher macht. Anschlie√üend erfolgt eine Bestrahlung mit energiereichem Rotlicht.
  • Vereisung des Tumors mit fl√ľssigem Stickstoff (Kryochirurgie)
  • Laserbehandlung
  • Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden: Die Wirkstoffe hindern die Krebszellen an der Vermehrung oder regen die Haut dazu an, die Krebszellen zu bek√§mpfen.

F√ľr Plattenepithelkarzinome sind diese Behandlungsformen nicht geeignet, sie werden fast immer operativ entfernt und/oder bestrahlt. Bei fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen ist das unter Umst√§nden nicht m√∂glich. In diesem Fall kann die √Ąrztin oder der Arzt zu einer medikament√∂sen Therapie raten.

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Dabei bekommt die oder der Betroffene Wirkstoffe, die das Tumorwachstum hemmen, als Infusion verabreicht. Unter Umst√§nden erh√§lt sie oder er zus√§tzlich eine Strahlentherapie. Zur Heilung verhilft diese Behandlungsform in der Regel nicht. Sie kann aber das Fortschreiten der Erkrankung f√ľr einige Zeit hinausz√∂gern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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