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Was UV-Strahlung mit der Haut anrichtet

Von t-online, ag

16.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Hautkrebs tritt hĂ€ufig im Halsbereich auf. Wird er frĂŒhzeitig erkannt, lĂ€sst er sich dank neuer Verfahren oft gut behandeln.
Hautkrebs tritt hĂ€ufig im Halsbereich auf. Wird er frĂŒhzeitig erkannt, lĂ€sst er sich dank neuer Verfahren oft gut behandeln. (Quelle: Albina Gavrilovic/getty-images-bilder)
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Ob starkes Sonnenlicht, Tabak oder Asbest: Es gibt viele Faktoren, die das Hautkrebsrisiko erhöhen. Experten warnen, dass die bereits hohe Zahl an Hautkrebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich weiter zunehmen wird, wenn nicht schnell gehandelt wird.

Starke UV-Strahlung ist der Hauptgrund fĂŒr die meisten Hautkrebserkrankungen. In den Sommermonaten betrifft das vor allem ĂŒbermĂ€ĂŸiges Sonnenbaden im Freien. In den Wintermonaten dagegen lauert die Gefahr in den Solarien, wo viele ihre verloren gegangene BrĂ€une auffrischen. Die Folgen sind gravierend. Lesen Sie hier, welche Erkrankungen drohen und wie sich vorbeugen lassen.


Zysten, Myome, Polypen: Gutartige Tumore

Lipom auf der Kopfhaut: Das FettgeschwĂŒlst kann an sĂ€mtlichen Stellen des Körpers auftauchen.
Polypen im Darm: Sie werden als Vorbeugemaßname entfernt, um Darmkrebs zu verhindern.
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Wie Ă€ußern sich Hauttumore im Bereich Kopf und Hals?

Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich Ă€ußern sich hĂ€ufig in Form eines Basalzellkarzinoms (BZK). Hierbei handelt es sich um einem Hauptkrebstyp, der sich in perlweißen, haut- oder rosafarbenen Beulen zeigt. Er kann jedoch auch als Plattenepithelkarzinom (PEK) auftreten, der sich oft in verhornten Knötchen zeigt. Auch das maligne Melanom, auch als schwarzer Hautkrebs bekannt, kommt hĂ€ufig vor. Eher selten bildet sich ein sogenanntes Merkelzellkarzinom mit rötlich-blauvioletten VerfĂ€rbungen.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung von Hautkrebs im Hals-, Mund- und Kieferbereich stellt eine große Herausforderung fĂŒr Mediziner dar. In vielen FĂ€llen lĂ€sst sich der Krebs jedoch dank neuer Operationsverfahren und zielgerichteter Wirkstoffe gut behandeln. vorausgesetzt, er wird frĂŒh erkannt.

"Dermatologen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, plastische Chirurgen, Onkologen und Strahlenmediziner arbeiten bei der Therapie Hand in Hand", sagt Privatdozent Dr. Dr. Jan D. Raguse, Experte der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). "Bei operablen Tumoren ist ein Eingriff das erste Mittel der Wahl. Dabei werden die betroffenen, erkrankten Hautstellen mit einer histographischen Kontrolle exakt entfernt. Nach einer solchen Operation können Heilungsraten von weit ĂŒber 95 Prozent erzielt werden."

Die Chirurgen haben zudem wĂ€hrend der Operation die spĂ€tere Rekonstruktion des Gesichts der Patienten immer im Hinterkopf. Im Gesicht – vor allem in sensiblen Zonen wie den Lidern oder der Nase – wenden die Spezialisten verschiedenste Transplantationsmöglichkeiten von Haut und Gewebe an, um stets den BedĂŒrfnissen der Patienten nachzugehen. "Unser Ziel ist es, das Gesicht des Erkrankten bestmöglich wieder zu rekonstruieren", betont Raguse, Chefarzt der Abteilung fĂŒr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/ Plastische Operationen an der Fachklinik Hornheide. Bei den Operationen kommen modernste Methoden zum Einsatz, auch wenn der hĂ€ufig dargestellte gezĂŒchtete Hautersatz leider noch nicht im Alltag angekommen ist.

Fortschritte bei der medikamentösen Behandlung

Nicht nur bei den Operationstechniken, sondern auch bei der Entwicklung neuer Medikamente hat es in den vergangenen Jahren starke Fortschritte gegeben. "Die modernen, zielgerichteten Wirkstoffe kommen vor allem bei weit fortgeschrittenen, immer wieder auftretenden oder metastasierten Tumoren zum Einsatz", so Raguse. Insbesondere der bösartige schwarze Hautkrebs kann so mittlerweile ĂŒber Jahre oder sogar Jahrzehnte stabilisiert werden.

Risikofaktor ĂŒbermĂ€ĂŸiges Sonnenbaden

LangjĂ€hrige und intensives Sonnenbaden ist der Hauptrisikofaktor fĂŒr alle Hautkrebsarten im Kopf- und Halsbereich. Ob in der prallen Sonne am Strand oder im Sonnenstudio unter den kĂŒnstlichen Strahlen. Auch nach Jahren können sich schlimme Folgen durch die aufgenommen UV-Strahlen entwickeln. Besonders Sonnenstudios sollten wegen ihres hohen Hautkrebsrisikos gemieden werden. Laut der Deutschen Krebshilfe erhöht die Nutzung von Solarien nachweislich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. So verdoppele sich beispielsweise fĂŒr Personen, die bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmĂ€ĂŸig Solarien nutzen, das Risiko fĂŒr schwarzen Hautkrebs.

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"Sonnenstudiobesuche sollten deshalb unbedingt reduziert werden", sagt Raguse. Auch zu viel natĂŒrliche Sonnenstrahlung sei schĂ€dlich. Beim Sonnenbaden sollten deshalb immer eine Kopfbedeckung zum Einsatz kommen und Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor in ausreichender Menge genutzt werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Astrid Clasen
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