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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Diese Krankheiten gehen auf Knochen und Gelenke

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 18.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Patient mit Fußschmerzen bei einer Untersuchung. Wenn dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen, können Krankheiten wie Osteoporose oder Arthrose bereits in jungen Jahren auftreten.
Wenn dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen, können Krankheiten wie Osteoporose oder Arthrose bereits in jungen Jahren auftreten. (Quelle: Chinnapong/getty-images-bilder)
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Damit Knochen stabil bleiben, muss der K√∂rper ausreichend mit Vitamin D und wichtigen Mineralstoffen versorgt werden. Die wichtigsten sind Kalzium und Magnesium. Ausreichend Sonnenlicht und eine ausgewogene Ern√§hrung sind wichtige Voraussetzungen daf√ľr, dass es zu keinen Mangelerscheinungen kommt und das Knochenger√ľst stark und gesund bleibt.

Das Wichtigste im √úberblick


  • Osteoporose: Por√∂se Knochen brechen schneller
  • Arthrose: Gelenkverschlei√ü mit schmerzhaften Folgen
  • Rachitis und Osteomalazie: Wenn die Knochen weich werden
  • Renale Osteopathie: Kranke Nieren k√∂nnen die Knochen schw√§chen

Wenn dem K√∂rper jedoch wichtige N√§hrstoffe fehlen und die Knochen nicht ausreichend durch Belastung gefordert werden, ger√§t die Balance des Knochenstoffwechsels aus dem Lot. Es kommt zum Knochenabbau und das Knochenger√ľst verliert an Stabilit√§t. Doch nicht und die Knochen, auch die Gelenke brauchen regelm√§√üige Bewegung und eine vitamin- und mineralstoffreiche Ern√§hrung, um gesund zu bleiben. Lesen Sie hier, welche Krankheiten bei einer Unterversorgung drohen und wie Sie vorbeugen k√∂nnen.


Osteoporose: F√ľnf Mythen √ľber die Knochenkrankheit

Mythos Nr. 1: "Bei Osteoporose am besten schonen". Nach der Diagnose Osteoporose neigen Betroffene aus Angst vor Verletzungen oftmals zu weniger Bewegung und Schonung. Dabei wirkt sich Aktivität sowohl auf das körperliche als auch auf das psychische Bewegung und gezielter Muskelaufbau tragen dazu bei, dass sich Knochensubstanz automatisch verdichtet und verfestigt.
Mythos Nr. 2: "Fetthaltige Lebensmittel schaden". Nat√ľrlich f√ľhrt √ľberm√§√üige Kalorienzufuhr zu √úbergewicht und damit auch zu Stoffwechselst√∂rungen. Jedoch basieren osteoporotische Erkrankungen nicht auf zu viel K√∂rpermasse an sich, sondern gehen einher mit falschem Essverhalten. Daher sind kalziumreiche Kost mit Milch, Sojaprodukten oder Gem√ľse ratsam.
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Osteoporose: Poröse Knochen brechen schneller

Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte der Knochen ab. Das ist ein normaler Alterungsprozess. Von Osteoporose sprechen √Ąrzte, wenn die Knochendichte durch einen beschleunigten Knochenabbau √ľber ein gewisses Ma√ü verringert ist. Genauer gesagt entsteht Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, wenn sich das Ger√ľst aus kleinen B√§lkchen in den Knochen zunehmend zur√ľckbildet. Es entstehen gr√∂√üere Hohlr√§ume im Knochen, wodurch dieser an Stabilit√§t verliert. Dadurch steigt bei St√ľrzen das Risiko von Knochenbr√ľchen. Nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbands f√ľr Osteoporose e. V. (BfO) sind in Deutschland rund sechs Millionen Menschen von einer Osteoporose betroffen.

"Neben dem Alter birgt das weibliche Geschlecht ein vermehrtes Risiko f√ľr die Entstehung einer Osteoporose. Bei Frauen ist der Abbau von Knochensubstanz aufgrund der Wechseljahre und der damit verbundenen geringeren √Ėstrogenbildung ab dem 50. Lebensjahr beschleunigt", erkl√§rt Dr. Bernhard Dickreiter, Facharzt f√ľr Innere Medizin sowie Facharzt f√ľr Physikalische Therapie und Rehabilitative Medizin der Gelenk-Klinik Gundelfingen. "Zu den weiteren Risikofaktoren geh√∂ren Kalzium-, Magnesium und Vitamin D-Mangel, mangelnde Bewegung, Fehlern√§hrung, Untergewicht, Rauchen, √ľberm√§√üiger Alkoholkonsum und eine famili√§re Veranlagung."

Arthrose: Gelenkverschleiß mit schmerzhaften Folgen

Von einer Arthrose spricht man, wenn die Gelenke betroffen sind, genauer: die Gelenkknorpel. Die Enden der Knochen sind von einer Knorpelschicht √ľberzogen, die St√∂√üe abfedert und das Gelenk beweglich h√§lt. Wird der gelenksch√ľtzende Knorpel immer rauer und d√ľnner, so entsteht eine Arthrose, umgangssprachlich auch als Gelenkverschlei√ü bezeichnet.

Die Gelenke schmerzen zuerst nach l√§ngerer Ruhe in Form eines Anlaufschmerzes, dann unter st√§rkerer Belastung und schlie√ülich auch im Ruhezustand. Es kommt in den betroffenen Gelenken zu Entz√ľndungen und ihre Bewegungsf√§higkeit wird zunehmend eingeschr√§nkt. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose kann sich das Gelenk verformen. Besonders h√§ufig betroffen sind Knie, H√ľfte und Fingergelenke. In Deutschland sind etwa acht bis neun Millionen Frauen und M√§nner von einer Arthrose betroffen.

"Bei der Arthrose ist die heutige Lebensweise mit den Risikofaktoren Bewegungsmangel, Fehlern√§hrung und √úbergewicht sehr bedeutsam, die sich nat√ľrlich mit zunehmenden Alter h√§ufiger bemerkbar machen", erkl√§rt Dickreiter. Weiterhin k√∂nnen famili√§re Veranlagung, Gelenkfehlstellungen oder Gelenkverletzungen in eine Arthrose f√ľhren.

"Ausreichend Bewegung ist f√ľr die Gelenke ganz entscheidend, da durch den Wechsel von Druck und Entlastung Stoffwechselabbauprodukte aus dem Knorpel herausgepresst und wichtige N√§hrstoffe aufgenommen werden. Deshalb ist eine gelenkschonende Bewegung ein wichtiger Teil der Arthrose,-Therapie", betont der Experte.

(Quelle: Privat)


Dr. Bernhard Dickreiter ist Facharzt f√ľr Innere Medizin sowie Facharzt f√ľr Physikalische Therapie und Rehabilitative Medizin der Gelenk-Klinik Gundelfingen mit den Zusatzqualifikationen Naturheilkunde, Geriatrie, Sozialmedizin und Tauchmedizin. Der Experte ist Autor zweier B√ľcher: "Arthrose ist heilbar" (herbig-Verlag) sowie "Chronisch gesund statt chronisch krank" (Heyne-Verlag).

Rachitis und Osteomalazie: Wenn die Knochen weich werden

Eine weitere Erkrankung der Knochen ist die Knochenerweichung. Bei Kindern sprechen Experten von Rachitis, bei Erwachsenen von Osteomalazie. Rachitis ist eine Mangelerkrankung, bei der sich der Knochen während des Wachstumsprozesses durch einen Kalzium- und Vitamin D-Mangel nicht stabil ausbilden kann. Die Vitamin D-Prophylaxe bei Säuglingen hilft effektiv, einer Rachitis entgegenzuwirken. Auch bei der Knochenerweichung im Erwachsenenalter, der Osteomalazie, ist die Mineralisierung der Knochen gestört. Die Ursache ist meist eine zu geringe Versorgung mit Vitamin D und mit Kalzium.

"Osteoporose, also der Knochenschwund und Osteomalazie, also die Knochenerweichung, unterscheiden sich darin, dass bei der Osteomalazie nur der Mineralgehalt der Knochen zu gering ist, nicht aber die Knochensubstanz selbst verringert ist", erkl√§rt Dickreiter. "Eine gute Vitamin D-Versorgung ist f√ľr stabile Knochen essenziell. Vitamin D f√∂rdert den Kalzium- und Phosphateinbau in die Knochen. Weit √ľber 90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs decken wir √ľber die Sonneneinstrahlung auf die die Haut. √úber die Nahrung nehmen wir dagegen nur geringf√ľgig Vitamin D auf."

Renale Osteopathie: Kranke Nieren können die Knochen schwächen

Nierenerkrankungen wirken sich meist sehr negativ auf die Knochen aus. Alle krankhaften Veränderungen des knöchernen Skeletts, die mit einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz und einer chronischen Dialysebehandlung in Zusammenhang stehen, werden als renale Osteopathie oder auch als renale Osteodystrophie bezeichnet. Bei einer hochgradig eingeschränkten Nierenfunktion kommt es zu Störungen im Elektrolythaushalt und im Hormonhaushalt. Das wirkt sich unter anderem auf die Verstoffwechselung von Kalzium, Phosphor und auf die Wirkung von Vitamin D aus.

Die Folgen davon sind eine Entmineralisation der Knochen, eine erh√∂hte Knochenbr√ľchigkeit sowie eine Muskelschw√§che. Neben den Knochenbeschwerden ist zudem bei Nierenkranken das Risiko einer Arteriosklerose erh√∂ht, also einer Arterienverkalkung. Bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz und vor allem unter chronischer Dialysebehandlung entwickeln nahezu alle diese Patienten eine renale Osteopathie.

"Ist der Vitamin D-Stoffwechsel gest√∂rt, so funktioniert die Einlagerung von Kalzium in die Knochen nicht mehr optimal. Die Knochen verlieren an Stabilit√§t und die Folge ist eine Osteomalazie. Es kann dann auch zu spontanen Knochenbr√ľchen kommen", erkl√§rt der Facharzt f√ľr Rehabilitative Medizin und physikalische Therapie.

"Hinzu kommt, dass sich aufgrund der eingeschr√§nkten Nierenfunktion Kalkablagerungen in den Gelenken bilden k√∂nnen, die zu starken Schmerzen und Bewegungseinschr√§nkungen f√ľhren. Die Behandlung der Renalen Osteopathie beinhaltet die Normalisierung der Kalzium- und Phosphatkonzentration im Blut sowie die Gabe von Vitamin D. Folgeerkrankungen an den Knochen und den Gelenken werden gesondert behandelt, unter anderem kommen dabei Schmerzmittel und entz√ľndungshemmende Mittel zur Anwendung."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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