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Ringelröteln-Behandlung: Was tun gegen Beschwerden?


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Was sich gegen die "Kinderkrankheit" tun lässt

mp , Dr. Monique Amey-Özel

Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 3 Min.
Mädchen trinkt Tee
Gehen Ringelröteln mit Husten und Halsschmerzen einher, kann Tee wohltuend sein. (Quelle: lovro77/getty-images-bilder)
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Menschen mit Ringelröteln haben oft keine Beschwerden und benötigen keine Behandlung. Lesen Sie hier, was zu tun ist, wenn es doch zu Symptomen kommt.

Das Wichtigste im Überblick


  • Ringelröteln: Welche Behandlung lindert die Symptome?
  • Ringelröteln: Was tun bei Komplikationen?

Fachleute bezeichnen Ringelröteln als Erythema infectiosum, was so viel heißt wie ansteckender Hautausschlag. Ringelröteln werden durch einen Virus ausgelöst und sind hochansteckend. Sie lassen sich an einem charakteristischen, schmetterlingsförmigen Ausschlag im Gesicht erkennen.

Dieser Hautausschlag und andere Symptome treten jedoch gar nicht so häufig auf, weshalb Ringelröteln meist keine Behandlung erfordern. Zudem gibt es gegen das Virus selbst keine wirksamen Medikamente.

Ringelröteln: Welche Behandlung lindert die Symptome?

Wie bei vielen anderen Viruserkrankungen beschränkt sich bei den Ringelröteln die Behandlung darauf, die Symptome zu lindern. Den ursächlichen Erreger muss das körpereigene Immunsystem selbst bekämpfen. Bei den meisten Erkrankten klappt das auch sehr gut, weshalb es trotz Infektion kaum Beschwerden gibt.

Fieber senken und Schmerzen lindern

Zwar kommt es bei Ringelröteln oft nur zu leichtem Fieber (≤ 38 °C), aber auch das kann bereits zu allgemeinem Unwohlsein beitragen. In erster Linie gilt es, bei Fieber Bettruhe zu halten. Sollte es doch höher sein oder anhalten, lassen sich fiebersenkende Mittel wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS) einsetzen. Diese wirken zudem schmerzlindernd, was bei geschwollenen Lymphknoten, Halsschmerzen oder Kopf- und Gliederschmerzen hilfreich sein kann.

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Viel trinken

Husten und Halsschmerzen können bei Ringelröteln schon in den ersten Tagen auftreten und unangenehm sein. Dann hilft es, viel zu trinken. Beruhigende Tees wie Kamillen- oder Fencheltee bieten sich an, da sie wohltuend für die Schleimhaut im Hals und Rachen sind und Kamille zusätzlich entzündungshemmend wirkt.

Meiden Sie süße oder saure Getränke, da diese bei einer Entzündung der Schleimhaut im Hals unangenehm sein können und meist noch mehr Durst verursachen. Wer Tee nicht mag, kann natürlich auch zu Wasser greifen. Wichtig ist, dass der Hals- und Rachenraum regelmäßig durch das Trinken gespült und befeuchtet wird.

Salben bei Ausschlag

Vor allem bei Kindern unter sechs Jahren kommt es bei Ringelröteln zu dem typischen Ausschlag im Gesicht, der sich oft mit der Zeit bis über die Arme und Beine ausbreitet. Je nach Ausmaß des Ausschlags kann die Haut dabei unangenehm jucken oder brennen und rau werden. Das liegt an der starken Durchblutung in den betroffenen Bereichen. Dann braucht sie besondere Pflege.

Hilfreich sind in solchen Fällen beispielsweise Salben, die beruhigende und entzündungshemmende Wirkstoffe wie Arnika enthalten. Ist die Haut trockener als sonst, aber nicht entzündet, reicht es unter Umständen schon, sie mit einer fettreichen Lotion einzureiben. Manche Betroffene empfinden Ölbäder als sehr angenehm.

Da die Haut einige Zeit braucht, um sich zu regenerieren, sind eine Behandlung und verstärkte Hautpflege bei Ringelröteln meist auch dann noch notwendig, wenn die Symptome bereits abgeklungen sind.

Ringelröteln: Was tun bei Komplikationen?

In selteneren Fällen können Ringelröteln auch schwerere Komplikationen hervorrufen, wie etwa eine Blutarmut (Anämie). Diese ist besonders für immungeschwächte Menschen gefährlich und macht sich meist durch Symptome wie Blässe, starke Müdigkeit und Abgeschlagenheit bemerkbar.

Auch ein ungeborenes Kind kann bereits im Mutterleib eine Blutarmut entwickeln, wenn die Schwangere sich mit den Ringelröteln ansteckt und das Virus auf das Baby überträgt. In solchen Fällen und bei starken, länger anhaltenden Beschwerden (mehr als zwei Wochen) ist immer ärztliche Hilfe gefragt. Wenden Sie sich unbedingt an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind und eine Infektion mit dem Ringelröteln-Virus vermuten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2022
  • "Ringelröteln (Erythema infectiosum)". Online-Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK): dgk.de (Abrufdatum: 29.7.2022)
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Von Astrid Clasen
FieberHalsschmerzenHusten

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