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Norovirus: Kann es Spätfolgen geben?


Kann ein Infekt mit Noroviren Spätfolgen haben?

Von Geraldine Nagel

Aktualisiert am 03.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Illustration Noroviren
Nach einem Infekt mit Noroviren steigt das Risiko für bestimmte Magen-Darm-Beschwerden. (Quelle: ktsimage/Getty Images)
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Ein Norovirus-Infekt geht meist schnell vorüber. Doch ist damit alles ausgestanden? Hier erfahren Sie, ob es Spätfolgen geben kann.

Das Wichtigste im Überblick


  • Norovirus: Spätfolgen nicht ausgeschlossen
  • Norovirus: Infekte vermeiden beugt Spätfolgen vor

Ein Infekt mit Noroviren macht sich in der Regel bereits wenige Stunden nach der Ansteckung deutlich bemerkbar. Dann setzen schlagartig Durchfall, schwallartiges Erbrechen und Übelkeit ein – meist aus völligem Wohlbefinden heraus. Hinzu können weitere Beschwerden kommen, wie Bauchschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber. Viele Betroffene fühlen sich in der Folge schwach und abgeschlagen.

Gut zu wissen

Erkrankungen durch Noroviren kommen häufig vor, denn die Erreger sind hochansteckend. In Deutschland gelten Noroviren als eine der häufigsten Ursachen von Magen-Darm-Infekten bei Kindern und Erwachsenen. Das bestätigt sich auch in Untersuchungen: Spätestens im Erwachsenenalter haben die meisten einmal einen Infekt durchgemacht.

Norovirus: Spätfolgen nicht ausgeschlossen

So rasch wie ein Norovirus-Infekt beginnt, ist er oft auch wieder vorbei. Nach 12 bis 48 Stunden lassen die Symptome in der Regel von selbst nach und der akute Infekt ist überstanden. Schwerwiegende Folgen bleiben dabei in der Regel jedoch nicht zurück.

Dennoch lassen sich nach einem Norovirus-Infekt gewisse Spätfolgen nicht sicher ausschließen: Im Vergleich zu Menschen, die nie an Noroviren erkrankt sind, steigt bei Betroffenen nach einer Infektion das Risiko für bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen und -Beschwerden in den nächsten Jahren an. Zu diesen gehören

  • die meist mit Sodbrennen einhergehende gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD),
  • Verstopfung,
  • scheinbar grundlose Oberbauchbeschwerden (sog. Dyspepsie) und
  • das Reizdarm-Syndrom.

Warum das passiert, ist noch unklar. Möglicherweise stören Norovirus-Infekte in manchen Fällen die Barrierefunktion der Schleimhaut in Magen und Darm. Gleichzeitig könnte das infolge des Infekts aktivierte Immunsystem im Darm unter Umständen versehentlich auf eigentlich harmlose Substanzen reagieren oder auch bewirken, dass sich die Beweglichkeit von Magen und Darm verändert. Um das genau zu klären, bedarf es jedoch weiterer Forschungsarbeit.

Norovirus: Infekte vermeiden beugt Spätfolgen vor

Bislang gibt es keine Schutzimpfung gegen Noroviren. Der beste Weg, um Spätfolgen vorzubeugen, ist deshalb, das Risiko für eine Erkrankung durch die Erreger zu senken.

Schutz vor Noroviren und anderen Keimen bieten verschiedene Hygienemaßnahmen. Vor allem regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife spielt eine wichtige Rolle. Gründlich und lang genug ausgeführt (mindestens 20 Sekunden) verringert es die Anzahl an Keimen wie Bakterien und Viren auf der Haut um 90 bis 99 Prozent.

Fachleute schätzen, dass sich das Risiko für Durchfallerkrankungen wie einem Norovirus-Infekt auf diese Weise fast halbieren lässt. Auch andere Infekte wie Grippe, Erkältung & Co. treten bei regelmäßigem Händewaschen deutlich seltener auf.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • "Händewaschen". Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.infektionsschutz.de (Abrufdatum: 19.1.2023)
  • Riemann, J. F., et al.: "Referenz Gastroenterologie". Thieme, Stuttgart 2019
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