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Sieben Alternativen zur Pille und ihre Kosten

Von t-online, mra

Aktualisiert am 15.06.2022Lesedauer: 4 Min.
Kondome: Sie sind ein beliebtes Verhütungsmittel und bieten Schutz vor Geschlechtskrankheiten.
Kondome: Sie sind ein beliebtes Verhütungsmittel und bieten Schutz vor Geschlechtskrankheiten. (Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder)
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Zwar ist die Antibabypille in Deutschland weiterhin die gängigste Verhütungsmethode, doch nicht jede Frau möchte Hormone einnehmen. Welche Alternativen zur Empfängnisverhütung es gibt und was sie kosten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Verhütung ohne Hormone: 1. Kondom
  • 2. Diaphragma
  • 3. Portiokappe
  • 4. Frauenkondom
  • 5. Kupferspirale
  • 6. Kupferkette
  • 7. Natürliche Verhütung mit Zyklusberechnung
  • Kosten für hormonfreie Verhütung

Eine Schwangerschaft kann nicht nur mithilfe der Pille, sondern auch ohne Hormone verhindert werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den häufigsten Verhütungsmethoden und ihren Vor- und Nachteilen.


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Verhütung ohne Hormone: 1. Kondom

Das Kondom gehört zu den wohl bekanntesten und beliebtesten Formen der hormonfreien Verhütung. Es zählt zu den sogenannten Barrieremethoden.

Der große Vorteil von Kondomen: Besser als andere Verhütungsmittel schützen sie vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Zusätzlich eignen sich Kondome sehr gut für alle, die sich nicht täglich Gedanken über die Empfängnisverhütung machen wollen, sondern nur, wenn es darauf ankommt.

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2. Diaphragma

Das Diaphragma ist ein runder, biegsamer Ring mit einer Haube aus Silikon. Während des Geschlechtsverkehrs liegt es über dem Muttermund und verhindert so, dass Samen- und Eizelle zusammentreffen können. Zusätzlich wird es vor dem Einführen mit einem speziellen Gel bestrichen, das den pH-Wert in der Scheide so herabsetzt, dass Spermien in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt werden.

Es gibt auch Gele oder Zäpfchen, die Spermien abtöten. Für einen sicheren Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft sollte das Diaphragma genau angepasst werden, beispielsweise durch einen Frauenarzt.

3. Portiokappe

Die Funktionsweise dieser Barrieremethode ähnelt der des Diaphragmas. Die Portiokappe hat aber einen kleineren Durchmesser und ist höher. Portiokappen gibt es in drei Größen aus Latex oder Silikon. Sie werden über den Muttermund gestülpt und versperren somit Spermien den Weg zur Gebärmutter.

Die Kappe kann einige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr oder aber direkt davor eingesetzt werden. Das muss allerdings mithilfe einer geschulten Fachkraft wie Frauenärzten oder Experten eines Frauengesundheitszentrums geübt werden. Denn nur wenn die Portiokappe perfekt sitzt, gewährt sie den nötigen Empfängnisschutz.

4. Frauenkondom

Die schlauchförmigen Verhütungsmittel ähneln dem Präservativ für den Mann. Sie sind aus latexfreiem Kunststoff und 17 Zentimeter lang, aber etwas weiter als klassische Kondome. Sie bieten die einzige Möglichkeit für Frauen, sich selbst vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen.

Am vorderen Ende haben Frauenkondome einen Gummiring, der verhindert, dass sie in die Vagina hineinrutschen. Am unteren Ende ist ebenfalls ein Gummiring angebracht, der wiederum verhindert, dass das Utensil von selbst aus der Vagina herausrutscht. Es ist wie das Herrenkondom nur zur einmaligen Verwendung gedacht.

Ergänzende Verhütungsgele- und zäpfchen

Die Barrieremethoden Diaphragma und Portiokappe sollten immer in Kombination mit einem Verhütungsgel oder Verhütungszäpfchen verwendet werden. Diese basieren entweder auf Milchsäure oder enthalten ein Spermizid.

Milchsäure setzt den PH-Wert in der Vagina herab. Das hat zur Folge, dass sich die Beweglichkeit von Spermien verringert, denn die sind im sauren Milieu nicht mehr voll funktionsfähig. Andere Gele oder Zäpfchen basieren auf dem Spermizid Nonoxinol, das Spermien abtötet.

Kupferspirale (Symbolbild): Sie bleibt zwischen fünf bis zehn Jahre in der Gebärmutter und eignet sich damit zur Langzeitverhütung.
Kupferspirale (Symbolbild): Sie bleibt zwischen fünf bis zehn Jahre in der Gebärmutter und eignet sich damit zur Langzeitverhütung. (Quelle: flocu/getty-images-bilder)

5. Kupferspirale

Verhütung ohne Hormone ist auch mit Kupfer möglich: Die Kupferspirale ist ein T-förmiges Stäbchen aus Kunststoff, das mit einem dünnen Kupferdraht umwickelt ist. Das Stäbchen ist 2,5 oder 3,5 Zentimeter lang und sieht aus wie ein kleiner Anker oder ein T. Der Frauenarzt setzt es in die Gebärmutter ein, wo es je nach Modell zwischen drei und zehn Jahre vor ungewollten Schwangerschaften schützen kann.

Kupfer ist ein Schwermetall, das von der Spirale nach und nach in die Gebärmutter abgegeben wird. Da der Körper es als Fremdstoff identifiziert, wehrt er sich dagegen. So verfestigen sich der Schleim am Muttermund und die Gebärmutterschleimhaut.

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Spermien werden durch das Kupfer zudem in ihrer Vitalität eingeschränkt. Sie können so nur schwer zur Eizelle gelangen. Sollten die Spermien es aber doch schaffen, kann sich die befruchtete Eizelle dennoch nicht in der zähen Gebärmutterschleimhaut einnisten.

Das Risiko, dass es beim Einsetzen zu Verletzungen der Gebärmutterwand kommt, ist gering. Innerhalb der ersten drei Monate kann es jedoch vorkommen, dass die Spirale von der Gebärmutter abgestoßen wird. Deshalb wird nach dieser Zeit eine Kontrolluntersuchung mittels Ultraschall durchgeführt. Weitere Kontrollen finden jährlich statt, um den korrekten Sitz sicherzustellen.

Mögliche Nebenwirkungen der Kupferspirale sind eine erhöhte Infektanfälligkeit von Gebärmutter und Eileitern in den ersten Wochen. Bei den meisten Frauen fällt die Periode infolge der Spirale stärker aus. Innerhalb der ersten Zeit kann es auch zu Schmierblutungen kommen. Der natürliche Zyklus nebst Regelblutung bleibt erhalten. Generell ist die Kupferspirale ein sehr sicheres Verhütungsmittel.

6. Kupferkette

Die Kupferkette wirkt auf die gleiche Weise wie die Kupferspirale. Sie besteht aus einem Nylonfaden, auf den Kupferröhrchen aufgefädelt sind. Die winzigen Röhrchen geben Kupferionen ab. Auch die Kupferkette kann bis zu fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Der Nylonfaden dient als Rückholfaden, an dem sich das Verhütungsmittel herausziehen lässt. Die Kupferkette ist flexibler als die Spirale und eignet sich daher für Frauen, bei denen die Kupferspirale nicht passt.

Dieses Verhütungsutensil gibt es ebenfalls in zwei Größen und wird je nach Größe der Gebärmutter gewählt. Die Kupferkette ist ebenso sicher wie die Kupferspirale. Beide Methoden zählen zu den Intra-Uterin-Pessaren (IUP), weil sie in die Gebärmutter eingesetzt werden. Beide Varianten sind frühestens ab 16 Jahren geeignet. Am einfachsten ist das Einsetzen bei Frauen, die bereits ein Kind geboren haben.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen gleichen denen, die auch von der Kupferspirale ausgelöst werden können. Die Regelblutung kann jedoch bei manchen Frauen etwas geringer und weniger unangenehm ausfallen.

7. Natürliche Verhütung mit Zyklusberechnung

Bei der sogenannten natürlichen Verhütung werden durch verschiedene Methoden die unfruchtbaren und fruchtbaren Tage im Zyklus der Frau berechnet. Im Handel gibt es als Hilfsmittel zum Beispiel sogenannte Verhütungscomputer.

Diese Methoden sind jedoch, beispielsweise aufgrund von eventuellen Zyklusschwankungen, vergleichsweise unsicher. Sie eignen sich deshalb laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eher für die Familienplanung als für die Verhütung.

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Kosten für hormonfreie Verhütung

Die Beratungsstelle Profamilia hat die verschiedenen Verhütungsmethoden und ihre Kosten (in Euro) zusammengetragen (Stand Juli 2021):

  • Kondom: 0,15 € bis 1,20 € pro Stück / latexfreie Kondome ab 1,00 € pro Stück
  • Diaphragma: rund 40 € bis 60 €
  • Portiokappe: rund 55 €
  • Frauenkondom: 2,50 € bis 4,33 € je nach Packungsgröße
  • Kupferspirale: 120 € bis 250 € (inklusive Legung) + ca. 40 € jährlich für die Ultraschallkontrolle
  • Kupferkette: 300 € bis 350 € (inklusive Legung) + ca. 40 € jährlich für die Ultraschallkontrolle

Lassen Sie sich für weitere Informationen und die genauen Kosten der einzelnen Verhütungsmitteln auch bei Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin beraten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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