• Home
  • Leben
  • Reisen
  • Europa
  • Ukraine-Krieg | Gesperrter Luftraum: Was bedeutet das nun fĂŒr Reisende?


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextRussland droht NorwegenSymbolbild fĂŒr einen TextTexas: Neue Details zu toten MigrantenSymbolbild fĂŒr einen TextWĂ€rmepumpen fĂŒr alle? Neue OffensiveSymbolbild fĂŒr einen TextFahrer erleidet Verbrennungen: VW-RĂŒckrufSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Senator legt sich mit Sesamstraße anSymbolbild fĂŒr einen TextCameron Diaz feiert ComebackSymbolbild fĂŒr einen TextTennis: Deutsche attackiert PartnerinSymbolbild fĂŒr einen TextBritney Spears' Mann spricht ĂŒber EheSymbolbild fĂŒr einen TextWerder Bremen mit Transfer-DoppelschlagSymbolbild fĂŒr einen TextZDF-Serienstar von Freundin getrenntSymbolbild fĂŒr einen TextLeipzigerin von Scientology verschleppt?Symbolbild fĂŒr einen Watson TeaserLena Meyer-Landrut plant radikalen SchrittSymbolbild fĂŒr einen TextSchlechtes Hören erhöht das Demenzrisiko

Flugverbote gegen Russland treffen viele Reisende

  • Melanie Rannow
Von Katja Heine, Melanie Rannow

Aktualisiert am 27.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Luftraum weitrÀumig gesperrt: Radarbilder zeigen, wie sich der Flugverkehr schon seit dem Angriff Russlands verÀndert hat. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Krieg mitten in Europa: Russische Truppen sind in die Ukraine einmarschiert, mehrere LĂ€nder haben ihren Luftraum fĂŒr russische FlĂŒge gesperrt. Welche Auswirkungen hat die Lage auf die Reisebranche?

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie reagieren die Airlines auf die Luftraumsperrungen?
  • Sind die NachbarlĂ€nder der Ukraine sicher?
  • Kann man noch nach Russland reisen?

Russlands Krieg gegen die Ukraine beschÀftigt auch Reiseveranstalter und Airlines. Die Stimmung in der Tourismusbranche ist geprÀgt von Sorge und Ungewissheit.

Das AuswĂ€rtige Amt hat bereits vor Reisen in die Ukraine gewarnt – abgesehen davon, dass sie ohnehin nahezu unmöglich sind: Die FlughĂ€fen des Landes sind geschlossen, ebenso der gesamte ukrainische Luftraum. Mehrere EU-Staaten haben zudem ihren Luftraum fĂŒr russische FlĂŒge gesperrt. Russland reagierte prompt und kĂŒndigte an, Maschinen aus den jeweiligen LĂ€ndern ebenfalls nicht mehr in den russischen Luftraum fliegen zu lassen.

Wie reagieren die Fluggesellschaften auf die Luftraumsperrungen und worauf mĂŒssen sich Reisende aktuell einstellen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Warum Putin nicht verhaftet wird
Wladimir Putin: Der russische PrÀsident besuchte erstmals nach Beginn des Ukraine-Krieges mit Tadschikistan und Turkmenistan zwei auslÀndische Staaten.


Wie reagieren die Airlines auf die Luftraumsperrungen?

Fluggesellschaften wie die Lufthansa oder die niederlĂ€ndische KLM meiden den russischen Luftraum völlig. Maschinen aus Westeuropa fliegen etwa auf dem Weg nach Japan oder SĂŒdkorea normalerweise ĂŒber Russland. Die Unternehmen mĂŒssen nun ihre FlugplĂ€ne nach Fernost umstricken und sich andere Routen suchen.

Wie ein Lufthansa-Unternehmenssprecher bestĂ€tigte, sollen die Flugzeuge Russland sĂŒdlich umfliegen. Am Sonntag wurde eine Verbindung nach Seoul umgeplant und fĂŒnf FlĂŒge von Frankfurt und MĂŒnchen zu russischen Zielen gestrichen. Eine genaue Anzahl betroffener Passagiere nannte die Fluggesellschaft nicht.

LÀngere Flugzeiten und höherer Spritverbrauch

Die Frachttochter Lufthansa Cargo, die in Friedenszeiten etwa sieben RusslandĂŒberflĂŒge pro Tag absolviert, musste zunĂ€chst fĂŒr Samstag und Sonntag drei China-FlĂŒge nach Chengdu und Hongkong streichen. Nunmehr werde jede einzelne Verbindung umgeplant, sagte eine Sprecherin. Man rechne auf den neuen Routen mit FlugzeitverlĂ€ngerungen um ein bis zwei Stunden. Die Maschinen könnten wegen des höheren Kerosinbedarfs zwischen 5 und 20 Prozent weniger Fracht laden, was zu einem geringeren Platzangebot fĂŒhre.

Das dĂŒrfte im ohnehin stark ausgelasteten Frachtverkehr zu weiter steigenden Preisen und möglichen neuen EngpĂ€ssen in den Lieferketten fĂŒhren. Der Weg ĂŒber Sibirien ist die mit Abstand kĂŒrzeste Verbindung zwischen Mitteleuropa und Fernost. Der russische Staat hat sich in der Vergangenheit den "Sibirien-Transit" mit ÜberfluggebĂŒhren bezahlen lassen, die nun entfallen. Auf den sĂŒdlichen Alternativrouten mĂŒssen ebenfalls Überflugrechte organisiert und bezahlt werden.

Maschine der Lufthansa: Viele Airlines mĂŒssen ihre Routen jetzt umplanen.
Maschine der Lufthansa: Viele Airlines mĂŒssen ihre Routen jetzt umplanen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)

Auch andere Airlines sind nun gezwungen, ihre Routen umzuplanen. Eine Möglichkeit wÀre, von Europa in Richtung Westen statt Osten nach Asien zu fliegen. Diese FlugeinschrÀnkungen könnten sich Reiseexperten zufolge auf die Ticketpreise auswirken, Fliegen könnte deutlich teurer werden.

Sind die NachbarlÀnder der Ukraine sicher?

Der Hamburger Osteuropa-Spezialist "Go East Reisen" und Ukraine-Veranstalter "Dreizackreisen" aus Berlin geben einstimmig Entwarnung: Die NachbarlĂ€nder der Ukraine, die zur Nato gehören, seien fĂŒr Reisende sicher, hier könne sich die Lage nicht zum Negativen verĂ€ndern. Anders sehe es jedoch in Nicht-Nato-LĂ€ndern wie etwa Moldau aus.

In den NachbarlĂ€ndern, speziell in Polen, zeigt sich bereits ein Ansturm von FlĂŒchtenden aus der Ukraine. An den Grenzen herrschen lange Staus, wie auch auf Google Maps zu erkennen ist. Jochen Szech, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von "Go East Reisen", zufolge werde davon im Land aber relativ wenig zu spĂŒren sein: "Die NachbarlĂ€nder der Ukraine haben sich mit mehreren Auffanglagern an den Grenzen auf die Situation vorbereitet, da sie den Krieg haben kommen sehen."

Kann man noch nach Russland reisen?

Abgesehen davon, dass es durch die Luftraumsperrungen nun weniger Flugverbindungen nach Russland gibt, haben einige Veranstalter sogar einen Reiseboykott angekĂŒndigt. "FTI setzt sein Angebot fĂŒr Reisen nach Russland bis auf Weiteres aus. FĂŒr die Ukraine hat der Konzern das bereits Mitte Februar getan", teilte Ralph Schiller, CEO der FTI Group, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit.

Generell sei die Nachfrage nach Russland schon seit LĂ€ngerem aufgrund der Pandemie zurĂŒckgegangen und Reisen dorthin wurden weniger gebucht. Bis Ende Juni 2022 sagt laut "RND" auch Lernidee Erlebnisreisen seine Reisen nach Russland ab. Der Veranstalter ist MarktfĂŒhrer im GeschĂ€ft mit Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Als erste Reederei hat Norwegian Cruise Line verkĂŒndet, alle Kreuzfahrten nach Russland abzusagen. Bislang gab es jeden Sommer etwa 50 Kreuzfahrt-Abfahrten von St. Petersburg, diese sollen 2022 ausfallen.

"FĂŒr Reiseveranstalter, die auf Reisen nach Russland und die Ukraine spezialisiert sind, wird der Konflikt eine weitere Herausforderung neben Corona darstellen", teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) dem RND mit. Mögliche Folgen seien zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer abzusehen. MilitĂ€rische Konflikte trĂŒgen jedenfalls nicht zur Planungssicherheit fĂŒr Reisen bei.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Tinga Horny, SRT
BundesverkehrsministeriumDeutsche LufthansaDeutschlandEUEuropaReiseveranstalterRusslandSĂŒdkoreaUkraine
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website