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Lästige Blutsauger im Anflug: Sommerplage Mücken

SRT/Tinga Horny

Aktualisiert am 06.07.2017Lesedauer: 3 Min.
Lästige Blutsauger im Anflug.
Lästige Blutsauger im Anflug. (Quelle: James Gathany/CDC/SRT/Bildarchiv)
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Egal ob in Deutschland, in Spanien oder Skandinavien – an den beliebten Ferienzielen warten sie bereits: Blutsaugende Insekten, die nicht nur lästig sind, sondern auch gefährlich sein können. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko minimieren.

Als könnten sie es gar nicht erwarten: Dank idealer Wetterverhältnisse rückten in diesem Jahr die Mückenschwärme besonders früh aus. Bleibt es weiterhin warm und feucht, dann wird es dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) zufolge, wie bereits im vergangenen Jahr, zu einer Mückenplage in der Bundesrepublik kommen. Genau zu der Zeit, wenn es alle ans Meer und an die Seen drängt.


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"Schnaken, Stanzen, Gelsen"

In unseren Breitengraden sind besonders Stech- und Kriebelmücken sowie Gnitzen bekannt. Nur die Weibchen stechen Menschen. Vor allem die winzigen Kriebelmücken haben sich dank der Wetterumstände besonders vermehrt. Ihre Bisse sind unangenehm, weil sie nur langsam heilen, aber lange jucken. Auch an Gnitzenstiche erinnern sich Betroffene noch länger, da sie allergische Reaktionen wie Quaddeln auslösen.

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"Schnaken, Stanzen, Gelsen" nennt der Volksmund auch Stechmücken, die geläufigsten Blutsauger, von denen es weltweit über 3000 unterschiedliche Arten gibt. Berüchtigt sind sie wegen gefährlicher Infektionskrankheiten. Besonders die Verwandten aus den Tropen sind gefürchtet, weil sie Malaria und tödliche Fieber übertragen. Sie beschränken sich schon lange nicht mehr auf ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete, sondern tauchen vermehrt auch in Europa auf.

Schnake (Tipulidae), Ansitz am Schilfhalm.
Schnake (Tipulidae), Ansitz am Schilfhalm. (Quelle: imago/imagebroker/imago-images-bilder)

Wo in der Bundesrepublik welche blutsaugenden Insekten auf Menschen lauern, ist bis dato noch nicht exakt erfasst. Aber das von ZALF initiierte Mitmachprojekt Mückenatlas.de kartografiert seit 2012 von Bürgern eingeschickte Mücken. Auf diese Weise konnte bereits vereinzelt die Asiatische Buschmücke (West-Nil-Fieber) im Süden der Republik nachgewiesen werden. Schon öfter wurde vereinzelt die Asiatische Tigermücke (Gelb- und Denguefieber sowie Chikungunya-Fieber) entdeckt.

Aber nicht nur in unseren heimischen Gefilden warten stechende und bisweilen gefährliche Insekten. Auch in den beliebten Urlaubsregionen rund ums Mittelmeer sowie im hohen Norden gibt es nicht nur harmlose Blutsauger. Vor allem die wegen ihrer schwarz-weißen Streifen leicht erkennbare Asiatische Tigermücke taucht mittlerweile in zahlreichen europäischen Ländern auf. Neben Südosteuropa einschließlich Griechenland, Kroatien und Slowenien, sind vor allem Italien inklusive Gardasee, sowie Frankreich und Spanien betroffen.

Nicht zu unterschätzen, die Sandmücke!

Nicht zu unterschätzen ist in warmen Mittelmeerländern die Sandmücke. Sie überträgt die Parasitenkrankheit Leishmaniose. Hohes Fieber und Hautgeschwüre sind die Folge. Im schlimmsten Fall werden die inneren Organe angegriffen, was zu schweren Schäden und sogar Tod führen kann. Im Gegensatz zu ihren tropischen Verwandten sind die europäischen Sandmücken-Varianten nicht am Strand zu finden, sondern in ländlichen Gebieten.

Gefährliche invasive tropische Stechmücken sind bis dato in Nordeuropa kein Thema. Regelmäßige Skandinavienurlauber können jedoch oft Geschichten von schwarzen Mückenschwärmen in den Feuchtgebieten erzählen. Meist nur lästig, können sie aber auch äußerst unangenehme Viruserkrankungen wie Unterarten des Sindbis-Virus auslösen. Bekannt unter den Bezeichnungen Ockelbo-Krankheit in Schweden und Norwegen, Karelien-Fieber in Russland und Pogosta-Krankheit in Finnland verursacht der Virus neben Fieber auch Gelenkschmerzen und Hautausschläge.

Sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO, als auch das Robert-Koch-Institut oder der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts – alle bestätigen, dass Vorbeugung die effektivste Art ist, sich einem potenziellen Infektionsrisiko durch Stechmücken erst gar nicht auszusetzen. Die WHO empfiehlt insbesondere Moskitonetze.

Lange Hosen und Ärmel gehören ebenfalls zu den Präventionstipps. Aber wer mag sich an lauen Sommerabenden an der Promenade eines mediterranen Strandbads schon verhüllen? Wissenschaftlich für gut befunden und international durchgesetzt haben sich deswegen vor allem Anti-Mückenmittel mit Substanzen wie DEET (Diethyltoluamid) und Icaridin. Firmen wie Autan, Anti-Brumm bzw. NoBite setzen sie ein.

Wenn Sie von einer Mücke gebissen wurde, können Sie mit bestimmten Hilfsmitteln den Juckreiz lindern. Welche das sind, erklärt Ihnen unser Ratgeber. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, sollten Sie effektiv gegen Mücken vorgehen. So geht's.

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Von Jennifer Buchholz
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