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Umfrage: So unzufrieden sind die Deutschen mit der Ampel und der EU


"An einigen Stellen dramatisch"
Umfrage: Deutsche stellen Ampel und EU schlechtes Zeugnis aus

  • David Schafbuch
Von David Schafbuch

Aktualisiert am 05.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Olaf Scholz (SPD): Die Deutschen sind weder mit der Arbeit der EU noch mit der der Bundesregierung sonderlich zufrieden. (Quelle: Chris Emil Janssen/imago images)

Nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die EU-Institutionen haben mit gleich mehreren Krisen zu kämpfen. Laut einer neuen Umfrage haben die Deutschen zurzeit weder von der Ampel noch von der EU ein gutes Bild.

Die Deutschen haben momentan mehrheitlich kaum bis gar kein Vertrauen in die Bundesregierung und sind mit der Politik der Europäischen Union unzufrieden. Das ist das Ergebnis des repräsentativen "Europa-Check-ups" der überparteilichen Organisation "Tu was für Europa". Erstellt hat die Umfrage das Meinungsforschungsinstitut Civey.

Auf die Frage, ob man derzeit mit der Politik der EU eher zufrieden oder unzufrieden sei, gaben 67 Prozent an, unzufrieden zu sein. 47 Prozent von ihnen waren nach eigenen Angaben sogar "sehr unzufrieden" mit der Politik der EU-Institutionen.

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Auch die Bundesregierung genießt wenig Vertrauen in der deutschen Bevölkerung: 53 Prozent der Befragten gaben an, in die Arbeit der Ampelkoalition gar kein Vertrauen zu haben, 18 Prozent teilten mit, ihr Vertrauen in die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz sei "weniger groß".

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Bei einem Vergleich der beiden Institutionen ist das Vertrauen in die Bundesregierung allerdings deutlich höher: 44 Prozent vertrauen der Befragung zufolge der deutschen Regierung mehr als der EU, dagegen ist bei nur 9 Prozent der Befragten das Vertrauen in Brüssel höher. 47 Prozent waren bei der Frage unentschieden.

Der Vorsitzende von "Tu was für Europa", der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, nannte die Ergebnisse der Umfrage "an einigen Stellen dramatisch". Es sei "ein Warnschuss zur rechten Zeit". Es gibt laut Schulz "einen großen Frust über Europa", gleichzeitig aber auch eine Sehnsucht nach einem besseren Europa. "Die Umfrage ist ein Schrei nach besserer Kommunikation zu Europa, den besonders die demokratischen Parteien hören sollten."

Civey hat für "Tu was für Europa" vom 2.11. bis zum 9.11. online rund 5.000 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter der Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten.

Transparenzhinweis: t-online war in der Vergangenheit mehrmals Medienpartner der Veranstaltung "EuroJam" von "Tu was für Europa".

Verwendete Quellen
  • Europa-Check-Up von "Tu was für Europa"
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