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"Aquarius" darf auf Malta anlegen – Deutschland nimmt Migranten auf


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Malta lässt Rettungsschiff "Aquarius" anlegen

Von dpa, afp, job

Aktualisiert am 14.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Migranten auf der "Aquarius" im Mittelmeer: Das Schiff darf in Malta anlegen.
Migranten auf der "Aquarius" im Mittelmeer: Das Schiff darf in Malta anlegen. (Quelle: Guglielmo Mangiapane/Reuters-bilder)
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Seit Tagen durfte das Rettungsschiff "Aquarius" nirgendwo anlegen. Nun können die 141 Migranten in Malta von Bord gehen – und werden in mehrere Staaten gebracht. Auch nach Deutschland.

Das seit Tagen auf See ausharrende Rettungsschiff "Aquarius" mit 141 Migranten an Bord darf auf Malta anlegen. Die Migranten würden anschließend zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt, teilte die Regierung des Inselstaats mit.


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Deutschland wird bis zu 50 Migranten aus Malta übernehmen, wie das Innenministerium t-online.de mitteilte. "Bundesinnenminister Seehofer hat entschieden, aus Gründen der Humanität bis zu 50 der aus Seenot geretteten Menschen zu übernehmen, die sich aktuell auf dem Weg nach Malta befinden."

Innenministerium mahnt europäische Lösung und Solidarität an

Zugleich hieß es aus dem Bundesinnenministerium: "Der zukünftige Umgang mit aus Seenot geretteten Migranten bedarf allerdings einer baldigen europäischen Lösung und der solidarischen Beteiligung aller Mitgliedsstaaten.“

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez schrieb auf Twitter: "Spanien hat ein Pionierabkommen mit sechs Ländern zur Verteilung der Aufnahme der Menschen auf der 'Aquarius' koordiniert." Sein Land werde 60 der Flüchtlinge aufnehmen. Portugal will 30 aufnehmen.

Insgesamt sollen nach Angaben der französischen Regierung 250 Flüchtlinge von der "Aquarius" sowie anderen Rettungseinsätzen umverteilt werden.

Schiff wartet seit Freitag

Das Schiff hatte die Migranten am Freitag von Booten vor der libyschen Küste gerettet. Die Menschen stammen überwiegend aus Somalia und Eritrea. Seitdem warteten die Betreiber des Schiffes – die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen – auf die Zuweisung eines sicheren Hafens.

Der Koordinator von Ärzte ohne Grenzen an Bord der "Aquarius", Aloys Vimard, sagte, die Flüchtlinge seien "erschöpft, gezeichnet von ihrer Reise und ihrem Aufenthalt in Libyen". Von den 141 Menschen an Bord sind nach Vimards Angaben rund die Hälfte Minderjährige und mehr als ein Drittel Frauen.

Die Regierung von Malta sprach nun von einem "Entgegenkommen" Maltas, "obwohl es keine rechtliche Verpflichtung dazu" gegeben habe. Es sei das zweite Mal, das so ein freiwilliger Verteilungsmechanismus eingerichtet werde. Damit verwies sie auf den Fall des Rettungsschiffs "Lifeline", das fast eine Woche auf dem Meer blockiert war, nachdem es rund 230 Migranten vor Libyen gerettet hatte. Erst nach der Vereinbarung, dass die Migranten unter EU-Ländern aufgeteilt werden, erlaubte Malta im Juni die Einfahrt in einen Hafen.

Schon letztes Mal durfte "Aquarius" nicht anlegen

Die "Aquarius" war am 1. August zurück in die Such- und Rettungszone vor der libyschen Küste gefahren, obwohl die letzte Rettungsmission in einem Debakel endete. Die populistische Regierung in Italien, die eine harte Hand in der Migrationsfrage zeigt, verwehrte der "Aquarius" damals mit mehr als 629 Migranten an Bord die Einfahrt in einen Hafen.

Auch andere Schiffe, die Menschen aus Seenot gerettet hatten, konnten über Tage hinweg nicht anlegen, weil ihnen nicht sofort ein Hafen zugewiesen wurde. Im Juli hatte Rom zwei Schiffe erst anlegen lassen, nachdem unter anderem Deutschland und Frankreich zugesagt hatten, einige Migranten direkt zu übernehmen.

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Verwendete Quellen
  • dpa, AFP
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  • Camilla Kohrs
Von Camilla Kohrs
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