t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
Such IconE-Mail IconMen├╝ Icon

Men├╝ Icont-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
Such Icon
HomePolitikAusland

Russische Invasion | Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage


Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Von dpa
Aktualisiert am 10.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Russland Ukraine KriegVergr├Â├čern des BildesSoldaten der 1. Brigade der ukrainischen Nationalgarde Bureviy (Hurricane) ├╝ben w├Ąhrend einer Gefechtsausbildung auf einem Truppen├╝bungsplatz im Norden der Ukraine. (Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa-bilder)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilenAuf WhatsApp teilen

Die EU hat den russischen Angriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer verurteilt. Ein Sprecher des EU-Au├čenbeauftragten Josep Borrell bezeichnete ihn als "weitere Eskalation" und Beweis daf├╝r, dass Russland auch den zivilen Seeverkehr terrorisiere. "Indem Russland H├Ąfen und Exportanlagen ins Visier nimmt, versch├Ąrft es absichtlich die globale Ern├Ąhrungskrise", sagte er.

Der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj betonte unterdessen in seiner abendlichen Videoansprache, es sei "einer der gr├Â├čten ukrainischen Erfolge", dass es zunehmend gelinge, das Schwarze Meer von russischen Kriegsschiffen zu s├Ąubern. Er spielte damit offenbar auf wiederholt erfolgreiche Angriffe seiner Armee gegen die Schwarzmeerflotte der russischen Besatzer an.

Russland hatte bei einem Raketenangriff am Mittwoch in der s├╝dukrainischen Region Odessa erstmals ein ziviles Frachtschiff getroffen. Dabei wurde ├Ârtlichen Milit├Ąrangaben zufolge ein ukrainischer Lotse an Bord get├Âtet. Das mit Eisenerz beladene Schiff unter der Flagge Liberias lief demnach gerade in den Hafen ein, nachdem es den Seekorridor passiert hatte, den die Ukraine vor einigen Monaten f├╝r zivile Frachter eingerichtet hatte. Schiffe befahren diesen Korridor allerdings auf eigenes Risiko, da Russland im vergangenen Sommer unter gro├čem internationalem Protest ein gemeinsames Exportabkommen aufgek├╝ndigt und den Seeweg unter anderem nach Odessa f├╝r unsicher erkl├Ąrt hat.

Tote und Verletzte in s├╝dukrainischer Region Cherson gemeldet

In der umk├Ąmpften s├╝dukrainischen Region Cherson wurden mehrere Menschen get├Âtet und verletzt. Im ukrainisch kontrollierten Teil starb laut Angaben von Milit├Ąrgouverneur Olexander Prokudin ein 72-j├Ąhriger Mann durch russischen Beschuss von Wohngebieten in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Cherson. Zwei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Auch die russischen Besatzer auf der anderen Seite der Front meldeten mehrere Tote und mindestens elf Verletzte in der Hafenstadt Skadowsk. Unabh├Ąngig ├╝berpr├╝fen lie├č sich das nicht.

Stoltenberg: M├╝ssen in der Ukraine auf Langstrecke vorbereitet sein

Nato-Generalsekret├Ąr Jens Stoltenberg setzt weiter auf einen Vormarsch der ukrainischen Streitkr├Ąfte gegen die russischen Angreifer. "Wir m├╝ssen auf die Langstrecke vorbereitet sein. Kriege sind ihrem Wesen nach nicht vorhersagbar", sagte Stoltenberg der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Was wir aber wissen, ist, dass die Geschehnisse rund um einen Verhandlungstisch untrennbar verbunden sind mit der Situation auf dem Gefechtsfeld", sagte er.

Nur milit├Ąrische Unterst├╝tzung k├Ânne erreichen, dass die Ukraine als souver├Ąner und demokratischer Staat erhalten bleibe. Nur diese werde den russischen Pr├Ąsidenten Wladimir Putin ├╝berzeugen, dass er nicht auf dem Schlachtfeld gewinnen k├Ânne.

Putin informiert sich im F├╝hrungskommando

Der russische Pr├Ąsident Wladimir Putin hat sich nach Kremlangaben erneut in Rostow am Don im F├╝hrungskommando f├╝r den Krieg gegen die Ukraine ein Bild ├╝ber die Gefechtslage verschafft. Im Beisein von Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschefs Waleri Gerassimow habe sich Putin ├╝ber neue Modelle eingesetzter Milit├Ąrtechnik und ├╝ber den Gang der "milit├Ąrischen Spezialoperation" informiert, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag mit. Details nannte er nicht. Russland nennt den Angriffskrieg weiter offiziell "milit├Ąrische Spezialoperation".

Der Kremlchef besuchte den Stab im s├╝dlichen Milit├Ąrbezirk damit nach offiziellen Angaben zum f├╝nften Mal. Der letzte Besuch war am 20. Oktober. Auch im Kriegsgebiet selbst war der 71-J├Ąhrige laut Kreml bereits.

Was am Freitag wichtig wird

Die Bundesregierung tauscht sich am Freitag auf der Bundeswehrtagung in Berlin mit der milit├Ąrischen F├╝hrung ├╝ber den weiteren Kurs der Streitkr├Ąfte aus. Unter den Themen des Treffens ist auch die Verlegung einer Brigade nach Litauen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland


TelekomCo2 Neutrale Website