Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Angela Merkel empört über Extremisten-Aufmarsch in den USA

Ausschreitungen in Charlottesville  

Merkel empört über Neonazi-Aufmarsch in den USA

14.08.2017, 15:02 Uhr | Reuters

Angela Merkel empört über Extremisten-Aufmarsch in den USA. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilt die rechtsextremistischen Aufmärsche in den USA. (Quelle: Emmanuele Continix)

Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilt die rechtsextremistischen Aufmärsche in den USA. (Quelle: Emmanuele Continix)

Nach dem rechtsextremen Aufmarsch und den Ausschreitungen in Charlottesville zeigt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel erschüttert. In der US-Stadt hatte ein Amokfahrer eine Demonstrantin getötet.

"Es steht in völligem Gegensatz zu dem, wofür die Bundeskanzlerin und die gesamte Bundesregierung politisch arbeitet", sagte Merkels Sprecher Steffen Seibert im Namen der Kanzlerin zu den Vorgängen in Charlottesville. "Das waren absolut abstoßende Szenen, die bei diesem rechtsextremen Aufmarsch zu sehen waren."

Unverhüllt und in übelster Form seien Rassismus, Antisemitismus und Hass auf die Straße getragen worden. Die Bundeskanzlerin bedauere sehr den Tod der Frau aus den Reihen der Gegendemonstranten, die durch einen Amok-Fahrer getötet worden sei. "Wir sind solidarisch mit denen, die sich friedlich gegen solche aggressiven, rechtsextremistischen Haltungen stellen."

Während der Aufmärsche der nationalistischen Demonstranten in Charlottesville kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. (Quelle: AP/dpa/Steve Helber)Während der Aufmärsche der nationalistischen Demonstranten in Charlottesville kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. (Quelle: Steve Helber/AP/dpa)

Merkel grenzt sich von Trump ab

Merkel hob sich mit ihren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump ab, der Hass und Fanatismus von "vielen Seiten" angeprangert hatte. Dafür bekam er viel Kritik auch aus seiner eigenen republikanischen Partei. Das US-Präsidialamt hatte darauf später reagiert und erklärt, Trump habe damit auch die "white supremacist"-Bewegung, den Ku Klux Klan und Neonazi-Gruppen eingeschlossen.

Der CDU-Vize-Vorsitzende Armin Laschet sprach von einem rechts-terroristischen Anschlag. Der frühere republikanische Präsident Ronald Reagan habe sich klar gegen Rassismus gestellt, sagte er. "Und ich würde mir wünschen, dass der heutige das auch so klar sagen würde."

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal