Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Abbas zweifelt an USA - Nahost: Chancen auf Zwei-Staaten-Lösung weiter ungewiss

Abbas zweifelt an USA  

Nahost: Chancen auf Zwei-Staaten-Lösung weiter ungewiss

27.09.2018, 22:55 Uhr | dpa

Abbas zweifelt an USA - Nahost: Chancen auf Zwei-Staaten-Lösung weiter ungewiss. Laut Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, haben die die USA bei einem angestrebten "Friedens-Deal" "nichts mehr zu bieten".

Laut Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, haben die die USA bei einem angestrebten "Friedens-Deal" "nichts mehr zu bieten". Foto: Richard Drew/AP. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Die Chancen auf eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israelis und Palästinensern bleiben nach Reden beider Seiten bei den Vereinten Nationen weiterhin ungewiss.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte bei der UN-Vollversammlung, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit US-Präsident Donald Trump bei dessen "Friedens-Deal". Palästinenserpräsident Mahmud Abbas trübte die Aussichten dagegen und warf den USA vor, die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung untergraben zu haben.

Die Hand bleibe "ausgestreckt zum Frieden", sagte Abbas. Washington habe nach umstrittenen Entscheidungen zum Status Jerusalems, den palästinensischen Flüchtlingen und in Sicherheitsfragen aber "nichts mehr zu bieten". Trump rief er auf, seine Entscheidungen rückgängig zu machen. "Es ist wirklich ironisch, dass die amerikanische Administration immer noch von einem Jahrhundert-Deal spricht", sagte Abbas. Die USA könnten in dem Konflikt auch nicht alleine vermitteln, weil sie zu sehr auf der Seite Israels stünden.

Netanjahu, der fast unmittelbar nach Abbas sprach, ging bis auf einige Anschuldigungen kaum auf den Konflikt ein. "Mit Stolz bezahlen palästinensische Terroristen, die Juden abschlachten", sagte Netanjahu. "Dies ist nicht der Weg zum Frieden." Netanjahu nutzte den Großteil seiner Rede für Kritik am Atomabkommen mit dem Iran. Diesem warf er vor, in Teheran ein "geheimes Atom-Lagerhaus" im Rahmen seines Nuklearprogramms zu unterhalten.

Trump hatte bei einem Treffen mit Netanjahu Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung signalisiert. Er will in den kommenden Monaten einen Friedensplan vorstellen und versucht mit finanziellen Druck, die Palästinenser zurück in die Verhandlungen zu holen. Diese hatten die Beziehungen mit den USA nach deren Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels im vergangenen Dezember aber abgebrochen.

Auch mit der Kürzung von Hilfsgeldern in Millionenhöhe, unter anderem für das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA, hatten die USA die Palästinenser heftig vor den Kopf gestoßen. Bei einem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung sammelte das Hilfswerk am Donnerstag rund 118 Millionen Dollar (etwa 100 Millionen Euro) an Spenden ein. Unter anderem Deutschland, die Europäische Union, Kuwait, Irland und Norwegen hätten mit ihren Spenden dazu beigetragen, die Finanzierungslücke von 118 auf 68 Millionen Dollar zu senken, sagte UNRWA-Chef Pierre Krähenbühl. UNRWA versorgt mehr als fünf Millionen Menschen in den Palästinensergebieten, Jordanien, Syrien und dem Libanon.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018