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Unterstützer im Postenpoker: Von der Leyen und Macron demonstrieren Einigkeit in Paris

Antrittsbesuch in Paris  

Von der Leyen und Macron demonstrieren Einigkeit in Paris

23.07.2019, 16:54 Uhr | dpa

Unterstützer im Postenpoker: Von der Leyen und Macron demonstrieren Einigkeit in Paris. Er hatte sich für sie stark gemacht: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßt die neue EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor ihrem gemeinsamen Mittagessen im Elysee-Palast.

Er hatte sich für sie stark gemacht: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßt die neue EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor ihrem gemeinsamen Mittagessen im Elysee-Palast. Foto: Michel Euler/AP. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Schulterschluss für Europa: Die frisch gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben ungewöhnlich deutlich Übereinstimmung signalisiert.

"Wir arbeiten für ein Europa, das stark ist, das geschlossen ist(...)", sagte von der Leyen am Dienstag vor dem Pariser Élyséepalast. Macron sprach überschwänglich von einem "neuen Kapitel unserer Geschichte" und lobte von der Leyens Zusagen für ein klimaneutrales, soziales und geeintes Europa. Von der Leyen sei die erste Frau an der Spitze der EU-Kommission: "Sie verkörpern dieses neue Europa." Paris sei an von der Leyens Seite.

Der 41-Jährige hatte sich im Kreis der EU-Staats- und Regierungschefs für die bisherige deutsche Verteidigungsministerin und CDU-Politikerin stark gemacht. Von der Leyen war dann vor einer Woche im Straßburger EU-Parlament gewählt worden. Sie kann damit zum 1. November dem Luxemburger Jean-Claude Juncker an der Spitze der Kommission folgen. Macron sprach von der Leyen bereits als "Madame la Présidente" ("Frau Präsidentin") an.

"Ich möchten Ihnen gerne danken für die Unterstützung, die Sie mir in den vergangenen Tagen und Wochen gegeben haben", sagte von der Leyen. Im EU-Postenpoker hatte Macron hatte den von Kanzlerin Angela Merkel lange unterstützten CSU-Politiker Manfred Weber strikt zurückgewiesen - unter anderem wegen mangelnder Erfahrung.

Von der Leyen wird in Frankreich unter anderem wegen ihrer guten Französisch-Kenntnisse geschätzt. Erst im Juni hatte die sie - damals noch als Verteidigungsministerin - auf der Pariser Luftfahrtmesse mit Frankreich und Spanien das Milliardenprojekt eines gemeinsamen Kampfjets besiegelt - Macron stand damals Pate für das Projekt.

Laut französischen Medienberichten sollte bei dem Treffen im Präsidialamt auch die Frage des künftigen französischen Kommissars zur Sprache kommen. Bisher gibt es noch keine Anwärterin oder keinen Anwärter. Bisher vertritt der Sozialist Pierre Moscovici Frankreich in der Kommission.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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