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Coronavirus: Weltweit mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen


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Nun mehr als eine Million nachgewiesene Corona-Infektionen

Von dpa, dru

Aktualisiert am 03.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Fußgänger mit Mundschutz in New York: In keinem Land der Welt gibt es offiziell so viele registrierte Infektionen wie in den USA.
Fußgänger mit Mundschutz in New York: In keinem Land der Welt gibt es offiziell so viele registrierte Infektionen wie in den USA. (Quelle: Frank Franklin II/ap-bilder)
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Rund drei Monate nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in China sind weltweit nachweislich mehr als eine Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 50.000 Infizierte sind verstorben.

Die Zahl der weltweit positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen hat die Marke von einer Million übersprungen. Über 50.000 Infizierte sind verstorben. Das geht aus Daten der US-Privat-Uni Johns Hopkins in Baltimore (US-Staat Maryland) hervor. Die Hochschule bezieht ihre Zahlen von Gesundheitsbehörden aus aller Welt. Auf ihrer Internetseite bereitet sie die Daten grafisch auf und aktualisiert sie fortlaufend. Experten rechnen allerdings mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Eine Übersicht über die Fallzahlen weltweit sehen Sie hier.


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In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 81.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Wie aus aktuellen Zahlen der Bundesländer hervorgeht, die t-online.de ausgewertet hat, sind nun über 1.000 positiv getestete Personen in Deutschland verstorben. Eine Übersicht über die Fallzahlen in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier.

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Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit fast 20.000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 286 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17.900 Fällen und mindestens 208 Toten. Baden-Württemberg zählte am Donnerstagnachmittag 274 Todesfälle. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 146,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 93,3.

Europa als Epizentrum der Krise

In anderen europäischen Ländern steigen die Todeszahlen deutlich schneller: In Spanien starben Behördenangaben vom Donnerstag zufolge 950 Menschen innerhalb von 24 Stunden. Die Gesamtzahl liege nun bei mehr als 10.000 Toten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Der französische Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon sagte bereits am Mittwochabend, dass in Frankreich insgesamt mehr als 4.000 Patienten der Covid-19-Krankheit erlegen seien. In Krankenhäusern starben 4.032 Menschen, das waren 509 mehr als am Vortag. Italien hat mehr als 720 Tote innerhalb eines Tages im Zuge der Corona-Pandemie vermeldet und zählt mittlerweile 13.155 Tote (Stand: Mittwochabend).

Die offiziell meisten nachgewiesenen Infektions-Fälle überhaupt gibt es in den USA – mehr als 215.000 waren es am Donnerstagabend nach den Daten der Johns-Hopkins-Universität.

Das neue Coronavirus wurde erstmals Ende 2019 in der chinesischen Metropole Wuhan nachgewiesen. Als die Millionenstadt am 23. Januar komplett abgeriegelt wurde, hatte sich der Erreger bereits rund um den Globus ausgebreitet. Am 11. März rief die Weltgesundheitsorganisation WHO den Pandemie-Fall aus. In nahezu allen Ländern der Welt verhängten die Regierungen weitgehende Alltagsbeschränkungen für die Bevölkerung.

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Verwendete Quellen
  • Erhebung der Johns-Hopkins-Universität
  • Nachrichtenagentur dpa
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