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Coronavirus in Italien: Neuer Lockdown – heftige Ausschreitungen

Randale in Großstädten  

Heftige Ausschreitungen bei Corona-Demos in Italien

27.10.2020, 07:59 Uhr | AFP

Italien: Gewaltsame Proteste gegen Corona-Auflagen

Tränengas und gewaltsame Auseinandersetzungen am Montagabend in Turin. In Italien ist es bei landesweiten Protesten gegen die Corona-Auflagen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. (Quelle: Reuters)

Szenen der Verwüstung: In Italien ist es bei landesweiten Protesten gegen die Corona-Auflagen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. (Quelle: Reuters)


Weil die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus auch in Italien steigt, hat die Regierung neue Einschränkungen beschlossen. Das gefällt vielen Italienern nicht – sie protestierten heftig gegen die Regelungen.

Tausende Italiener haben am Montagabend in mehreren Städten gegen die verschärften Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert. In Mailand randalierten Gegner der Maßnahmen in Straßenbahnen und zündeten Mülleimer an, wie das italienische Fernsehen berichtete. Die Polizei setzte Tränengas gegen eine Gruppe junger Demonstranten ein, welche die Beamten mit Flaschen und anderen Wurfgeschossen angriffen. Ähnliche Szenen spielten sich in Turin und Neapel ab.

Kinos und Theater bleiben geschlossen

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hatte am Sonntag nach einer erneuten Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen weitere Alltagsbeschränkungen angekündigt, darunter eine einmonatige Schließung von Kinos, Theatern und Fitnessstudios. Für Restaurants und Bars gilt seit Montag eine Sperrstunde ab 18 Uhr. Schon am Wochenende war es zu teils gewaltsamen Protesten gegen die nächtlichen Ausgangssperren in mehreren italienischen Regionen gekommen.

Italien war während der ersten Corona-Infektionswelle im Frühjahr eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt. Insgesamt wurden in dem Land nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 500.000 Corona-Infektionen nachgewiesen, mehr als 37.000 Menschen starben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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