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Großbritannien will transpazifischem Handelsabkommen beitreten

"Enorme wirtschaftliche Vorteile"  

Großbritannien will transpazifischem Handelsabkommen beitreten

01.02.2021, 17:48 Uhr | AFP

Großbritannien will transpazifischem Handelsabkommen beitreten. Der britische Premierminister Boris Johnson: Großbritannien will in das transpazifische Handelsabkommen einsteigen. (Quelle: Reuters/Leon Neal)

Der britische Premierminister Boris Johnson: Großbritannien will in das transpazifische Handelsabkommen einsteigen. (Quelle: Leon Neal/Reuters)

Nach Freihandelsabkommen mit Japan, Singapur und Vietnam, will Großbritannien nun auch in das Handelsabkommen CPTPP eintreten. Premierminister Boris Johnson macht sich und der Bevölkerung große Hoffnungen. 

Ein Jahr nach dem Brexit hat Großbritannien den Beitritt zum transpazifischen Handelsabkommen CPTPP beantragt. Die britische Regierung habe ein entsprechendes Gesuch bei den beteiligten Staaten eingereicht, schrieb die für internationalen Handel zuständige Staatssekretärin Liz Truss am Montag auf Twitter.

In dem Handelsabkommen seien einige der "weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften" zusammengeschlossen. Durch einen Beitritt würden in Großbritannien "hochqualifizierte Arbeitsplätze" geschaffen.

Auch Premierminister Boris Johnson hatte den Briten im Vorfeld "enorme wirtschaftliche Vorteile" durch das Abkommen in Aussicht gestellt. Großbritannien hatte im Oktober bereits mit Japan das erste größere Freihandelsabkommen nach dem Brexit besiegelt. Im Dezember folgten Abkommen mit Singapur und Vietnam.

Dem CPTPP gehören bislang elf Staaten an, die zusammen für 13,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung stehen. Die 2019 geschaffene Freihandelszone umfasst unter anderem die Märkte Australiens, Kanadas, Chiles, Mexikos und Japans. Die CPTPP-Vereinbarung war aus der Taufe gehoben worden, nachdem sich die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP zurückgezogen hatten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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