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USA: Wirtschaftshilfe für Mittelamerika soll illegale Migration eindämmen

Steigende Flüchtlingszahlen  

USA wollen mit Wirtschaftshilfen Migration eindämmen

07.05.2021, 20:34 Uhr | dpa, t-online

USA: Wirtschaftshilfe für Mittelamerika soll illegale Migration eindämmen. Eine Familie vor der mexikanisch-amerikanischen Grenze: Seit der Wahl von US-Präsident Biden versuchen wieder mehr Menschen illegal in die USA zu gelangen(Archivfoto). (Quelle: imago images/David Peinado)

Eine Familie vor der mexikanisch-amerikanischen Grenze: Seit der Wahl von US-Präsident Biden versuchen wieder mehr Menschen illegal in die USA zu gelangen(Archivfoto). (Quelle: David Peinado/imago images)

Unter Präsident Joe Biden wollen wieder mehr Flüchtlinge in die USA. Der Demokrat steht deswegen unter Druck. Jetzt hat die US-Regierung einen Vorschlag zur Lösung des Problems gemacht.

Die US-Regierung will die Migration aus Mittelamerika weiter eindämmen. Dafür wollen die Amerikaner mit Wirtschaftshilfen verschiedene Länder unterstützen. Bei einer Videoschalte mit dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador am Freitag sagte US-Vizepräsidentin Kamala Harris verschiedene Schritte zu, um den Handel und die wirtschaftliche Lage in der Region zu verbessern, wie das Weiße Haus mitteilte. Harris und Obrador hätten auch ihren Willen geäußert, bei der Bekämpfung von Schmuggel und Menschenhandel enger zusammenzuarbeiten, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen.

Obrador sagte bei einem Eingangsstatement zu Beginn der Schalte nach Angaben anwesender Journalisten, die USA könnten auf Mexiko zählen. Sein Land werde beim Migrationsthema helfen. Es gebe an dieser Stelle viele Übereinstimmungen.

Flucht vor Gewalt und Korruption

Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die über Mexiko in die USA einzureisen versuchen, stammt entweder aus Mexiko selbst oder aus einem der mittelamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador. Diese Länder leiden unter Gewalt, Korruption und Armut sowie auch Dürre und Unterernährung. Hinzu kommen die Folgen zweier verheerender Hurrikans im November.

Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die über die Südgrenze in die USA gelangen wollen, ist zuletzt deutlich angestiegen. Unter den Migranten befinden sich auch viele unbegleitete Minderjährige. US-Präsident Joe Biden steht wegen der steigenden Zahlen unter zunehmendem Druck. Die Republikaner beschuldigen den Demokraten, mit seiner liberaleren Migrationspolitik eine Krise ausgelöst zu haben. Der republikanische Ex-Präsident Donald Trump hatte eine harte Abschottung der Südgrenze zu einer seiner Prioritäten gemacht.

Im März hatte Biden hatte die Eindämmung der Migration aus Mittelamerika in die Hände seiner Stellvertreterin gelegt. Harris soll die diplomatischen Bemühungen mit den Ländern in der Region anführen und Wege ausfindig machen, um die Menschen davon abzuhalten, sich auf den Weg in Richtung USA zu machen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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