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Blinken warnt vor Lawrow-Treffen vor Ukraine-Eskalation

Von dpa
20.01.2022Lesedauer: 2 Min.
US-Au├čenminister Antony Blinken spricht bei einer Veranstaltung in Berlin.
US-Au├čenminister Antony Blinken spricht bei einer Veranstaltung in Berlin. (Quelle: Bernd Von Jutrczenka/dpa Pool/dpa./dpa)
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Genf/Berlin (dpa) - US-Au├čenminister Antony Blinken hat vor dem Krisentreffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow vor der Gefahr einer weiteren Eskalation im Ukraine-Konflikt gewarnt.

Auf die Frage, wie gro├č er das Risiko eines russischen Einmarschs in der Ukraine einsch├Ątze, sagte Blinken am Donnerstag im ZDF-"heute journal" nach einer ├ťbersetzung des Senders: "Es ist ein reales Risiko und es ist ein hohes Risiko." Der US-Au├čenminister betonte: "Wenn ein russischer Soldat ├╝ber die Grenze in die Ukraine eindringt, dann haben wir es mit einem wirklich profunden Problem zu tun, denn das ist ein ganz klarer Angriff auf die Ukraine, ob es sich nun um einen oder um tausend Soldaten handelt."

Biden irritiert mit ├äu├čerung

US-Pr├Ąsident Joe Biden hatte mit einer ├äu├čerung f├╝r Verunsicherung gesorgt, wonach die Reaktion auf das Eindringen einer kleineren Zahl russischer Kr├Ąfte in die Ukraine anders ausfallen k├Ânnte als auf einen gro├čangelegten Angriff. Biden bem├╝hte sich am Donnerstag um Schadensbegrenzung. Er stellte klar, dass jeder Grenz├╝bertritt russischer Truppen in die Ukraine als Einmarsch gewertet und schwere Konsequenzen nach sich ziehen w├╝rde.

W├Ąhrend die USA und ihre westlichen Verb├╝ndeten einen R├╝ckzug der an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen russischen Truppen fordern, verlangt Moskau Sicherheitsgarantien und ein Ende der Osterweiterung des westlichen Milit├Ąrb├╝ndnisses Nato. Die Entspannungsbem├╝hungen laufen seit vergangener Woche auf Hochtouren, haben aber bislang keine greifbaren Ergebnisse gebracht.

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Blinken trifft Lawrow in Genf

Blinken sagte im ZDF mit Blick auf die von Russland geforderten Sicherheitsgarantien: "Wir haben bereits ein Entgegenkommen gezeigt. Nicht nur in den vergangenen Wochen, sondern ├╝ber viele Jahre hinweg. ├ťber viele Jahre hat die Nato immer wieder die Hand ausgestreckt." Blinken hatte am Mittwoch Gespr├Ąche in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gef├╝hrt und war danach weiter nach Berlin gereist. Dort sprach er am Donnerstag mit den wichtigsten europ├Ąischen Verb├╝ndeten. An diesem Freitag kommt er in Genf mit Lawrow zusammen.

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