• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Inszeniert Putin einen Vorwand f├╝r den Einsatz von Chemiewaffen? USA sind besorgt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextInzidenz steigt auf fast 700Symbolbild f├╝r einen TextNasa warnt vor Chinas Mondpl├ĄnenSymbolbild f├╝r einen TextWilliam Cohn ist totSymbolbild f├╝r einen TextUkrainische Suppe wird WeltkulturerbeSymbolbild f├╝r einen TextPistorius trifft Eltern seines MordopfersSymbolbild f├╝r einen TextGoogle will intime Standortdaten l├ÂschenSymbolbild f├╝r einen TextHamburg k├Ânnte Warmwasser rationierenSymbolbild f├╝r einen TextSchalkes Itakura will zu Bundesliga-KonkurrenzSymbolbild f├╝r einen TextFormel 1: Red Bull hat ProblemeSymbolbild f├╝r einen TextErdbeben im Iran: Mehrere ToteSymbolbild f├╝r einen TextMann in Wohnung get├Âtet ÔÇô FestnahmeSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserBeliebte ARD-Show entf├Ąllt unerwartetSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Inszeniert Putin einen Vorwand f├╝r den Einsatz von Chemiewaffen?

Von dpa, t-online, wan

Aktualisiert am 10.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Die Sprecherin des Wei├čen Hauses, Jen Psaki, hat russischer Unterstellungen eines Biowaffenprogramms als "absurd" zur├╝ckgewiesen.
Die Sprecherin des Wei├čen Hauses, Jen Psaki, hat russischer Unterstellungen eines Biowaffenprogramms als "absurd" zur├╝ckgewiesen. (Quelle: Sarah Silbiger/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In den USA w├Ąchst die Sorge vor einem Chemiewaffeneinsatz im Ukraine-Krieg. Grund sind russische Vorw├╝rfe, die Amerikaner w├╝rden in der Ukraine Biowaffen entwickeln. Das k├Ânnte Russland als Vorwand dienen.

Die US-Regierung hat vor einem m├Âglichen russischen Einsatz chemischer oder biologischer Waffen in der Ukraine gewarnt. Moskau wolle mit der Verbreitung von Falschinformationen den Weg daf├╝r bereiten, den ungerechtfertigten Angriffskrieg in der Ukraine weiter zu eskalieren, warnte die Sprecherin von US-Pr├Ąsident Joe Biden, Jen Psaki, am Mittwoch ├╝ber Twitter.

Psakis ├äu├čerung kam nach Vorw├╝rfen Russlands, denen zufolge die Ukraine nukleare oder biologische Waffen entwickeln soll. Diese wies Psaki mit Entschiedenheit zur├╝ck. "Das ist absurd", schrieb sie. "Das ist die Art von Desinformation, die wir immer wieder von Russland gesehen haben." Auch chinesische Offizielle h├Ątten diese "Verschw├Ârungstheorien" weiterverbreitet.

Die USA hielten sich an die Biowaffen- und Chemiewaffenkonvention, schrieb Psaki, und w├╝rden diese weder entwickeln noch irgendwo besitzen. Die Vorw├╝rfe seinen ein Versuch Moskaus, seinen Krieg in der Ukraine zu rechtfertigen.

Psaki zeigte sich besorgt: "Jetzt, wo Russland diese falschen Anschuldigungen gemacht hat und China das zu unterst├╝tzen scheint, sollten wir auf der Hut sein, ob Russland m├Âglicherweise chemische oder biologische Waffen einsetzt." Sie nannte auch die M├Âglichkeit einer False-Flag-Operation, bei der der Ukraine ein Einsatz dieser Waffen untergeschoben werden k├Ânnte.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Angebliches "milit├Ąrisch-biologisches" Programm in der Ukraine

Russland hatte den USA wiederholt vorgeworfen, sich an einem "milit├Ąrisch-biologische Programm" in der Ukraine zu beteiligen. Die Sprecherin des Au├čenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa, forderte von der US-Regierung Transparenz. Das Au├čenministerium hatte auf Twitter von Beweisen gesprochen, die eine ukrainische Planung von Biowaffeneins├Ątzen belegen sollen ÔÇô diese wurden aber nicht ver├Âffentlicht. Man habe die beiden Atomkraftwerke Tschernobyl und Saporischschja eingenommen, um "eine nukleare Provokation zu vermeiden."

Bidens Sprecherin Psaki verwies darauf, dass Russland eine lange Geschichte des Chemiewaffeneinsatzes habe. Das beginne mit der Vergiftung des Regimekritikers Alexei Nawalny und gehe bis zur Hilfe f├╝r das syrische Assad-Regime, das immer wieder Chemiewaffen eingesetzt habe.

Der Sprecher des US-Au├čenministeriums, Ned Price, erkl├Ąrte am Mittwoch, die "russischen Falschinformationen sind kompletter Unsinn". Die USA betrieben keine Labore f├╝r biologische oder chemische Waffen in der Ukraine und respektierten die internationalen Vertr├Ąge zu chemischen und biologischen Waffen vollumf├Ąnglich.

Zuvor hatten bereits die Vereinten Nationen erkl├Ąrt, nichts ├╝ber angeblich in der Ukraine produzierte Massenvernichtungswaffen zu wissen. UN-Sprecher Stephane Dujarric sagte in New York, der Weltgesundheitsorganisation seien "keine Aktivit├Ąten der ukrainischen Regierung bekannt, die ihren internationalen Vertragsverpflichtungen widersprechen, einschlie├člich chemischer oder biologischer Waffen."

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Russland spricht von milit├Ąrisch-biologischem Programm

Die amerikanische Au├čenstaatssekret├Ąrin Victoria Nuland hatte am Dienstag gewarnt, dass Russland Bio-Forschungseinrichtungen in der Ukraine besetzen k├Ânne. Die US-Regierung arbeite "mit den Ukrainern daran, wie sie verhindern k├Ânnen, dass diese Forschungsmaterialien in die H├Ąnde der russischen Streitkr├Ąfte fallen, sollten diese sich n├Ąhern", sagte sie bei einer Anh├Ârung des US-Senats.

Russland hat nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums den Einsatz einer sogenannten Vakuumbombe in der Ukraine best├Ątigt. Bei dieser wird eine chemische L├Âsung zun├Ąchst als Aerosol verspr├╝ht und dann gez├╝ndet. Bei dieser entsteht nach einer lang anhaltenden Druckwelle eine Sogwirkung, au├čerdem entsteht mehr Hitze als bei herk├Âmmlichen Bomben.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

193 L├Ąnder haben Konvention unterschrieben

Die Entwicklung, Herstellung, Lagerung und Verwendung chemischer Waffen sind durch ein internationales Abkommen, die Chemiewaffenkonvention, verboten. Sie wurde von 193 L├Ąndern unterzeichnet, darunter Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten.

Chemische Waffen wurden dennoch eingesetzt, zum Beispiel w├Ąhrend des syrischen B├╝rgerkriegs. Das best├Ątigt die Organisation f├╝r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in einem ausf├╝hrlichen Bericht. Auch der Iran und der Irak wurden beschuldigt, Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Die USA benutzen chemische Stoffe im Vietnamkrieg.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Nicolas Lindken
Von Nora Schiemann, Nicolas Lindken
ChinaJoe BidenMoskauRusslandTwitterUSAUkraineWladimir Putin
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website