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Raketenangriff in Kramatorsk: Analysten belasten Russland

Von t-online, Kgl

09.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Ukraine-Krieg: Russland greift mehrere Städte an und setzt vor allem auf die Zerstörung von Eisenbahnstrecken und Bahnhöfen. (Quelle: t-online)
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50 Menschen sterben bei einem Raketenangriff auf den Bahnhof im ukrainischen Kramatorsk. Die Ukraine und Russland beschuldigen sich gegenseitig – Analysten liefern nun neue Hinweise.

Nach dem Raketenangriff auf einen Bahnhof in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk verdichten sich die Hinweise darauf, dass Russland für den Angriff verantwortlich ist. Am Freitagvormittag waren Raketen an dem Bahnhof eingeschlagen, während Tausende Menschen auf ihre Evakuierung warteten. Bei dem Angriff waren 50 Menschen getötet worden, davon 5 Kinder. Etwa 100 weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur des Gebiets Donezk, Pawlo Kyrylenko, am Freitag sagte.


Bilder zeigen Butscha nach dem Massaker

Butscha gleicht einer Geisterstadt: In dem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurden hunderte Zivilisten ermordet. Berichte russischer Gräueltaten dringen nach und nach an die Öffentlichkeit.
Ukrainische Soldaten erreichen den ehemals russisch besetzten Kiewer Vorort Butscha mit Militär- und einem Hilfskonvoi.
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Bereits kurz nach dem Angriff machten sich die beiden Kriegsparteien gegenseitig für den Angriff verantwortlich. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Attacke. "Weil ihnen die Stärke und der Mut fehlt, uns auf dem Schlachtfeld gegenüberzutreten, zerstören sie zynisch die Zivilbevölkerung", schrieb er bei Instagram.

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Russland wehrt sich gegen Vorwürfe

Russland wehrt sich gegen die Vorwürfe. Das russische Verteidigungsministerium behauptete am Freitag, die ukrainischen Streitkräfte hätten den Angriff ausgeführt und benutzten die Zivilbevölkerung als "menschlichen Schutzschild". Das Ministerium bestand darauf, dass Russland die Tochka-U-Raketen, die beide Seiten als Tatwaffe identifiziert haben, nicht mehr einsetze.

Analysten verweisen nun jedoch auf Bilder und Videos in den sozialen Medien, auf denen zu sehen sei, wie das russische Militär Tochka-U-Raketen benutze. Sie zeigen unter anderem ein Bild, das Ende März in Belarus aufgenommen worden sein soll. Darauf ist den Angaben nach ein Transporter mit Tochka-U-Raketen zu sehen. Der Transporter ist mit einem "V" markiert, das russische Streitkräfte in dem Krieg als Erkennungszeichen nutzen.

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Analysten: Russische Stellungen in Reichweite

Den Analysten zufolge ist die Markierung ein Indikator dafür, dass es sich um einen russischen Transporter handele, da bislang keine belarussischen Transporter mit einer solchen Markierung gesichtet worden seien. Die Standortdaten der Wagen wiesen darauf hin, dass die Transporter nach Belgorod gefahren worden seien, um von dort aus die Offensive unter anderem gegen Kramatorsk zu unterstützen. Die Analysten weisen zudem darauf hin, dass die russische Armee Stellungen um Kramatorsk habe, die einen Beschuss mit den Tochka-U-Raketen zuließen.

Auch nach Ansicht des amerikanischen Verteidigungsministeriums ist Russland für die Attacke verantwortlich. Russlands offizielle Dementis in dieser Sache seien "nicht überzeugend", sagte der Sprecher des Pentagons, John Kirby, am Freitag. "Unsere Einschätzung ist es, dass das ein russischer Angriff war und dass sie eine ballistische Kurzstreckenrakete genutzt haben, um ihn auszuführen", sagte Kirby. Mit Blick auf die zivilen Opfer sagte er, der Angriff sei erneut ein Beispiel der russischen "Brutalität" und der "Sorglosigkeit" gegenüber der Zivilbevölkerung.

Auch die Europäische Union macht Russland für den Angriff verantwortlich. Die EU sei zutiefst schockiert von Russlands Angriff, sagte der außenpolitische Sprecher der EU in einer Mitteilung am Samstag. "Das war ein brutaler, wahlloser Bombenangriff auf unschuldige Zivilisten, darunter viele Kinder, die auf der Flucht waren aus Angst vor einem weiteren russischen Angriff auf ihre Heimat und ihr Land", sagte der Sprecher. Die Verantwortlichen für dieses Kriegsverbrechen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

"Die von den russischen Streitkräften begangenen Gräueltaten in Butscha, Borodjanka und anderen Städten und Dörfern, die jüngst durch die ukrainische Armee von der russischen Besatzung befreit wurden, sowie der brutale Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk sind Teil der verwerflichen Zerstörungstaktiken des Kremls", hieß es weiter. "Die eklatanten Versuche, die Verantwortung Russlands für diese und andere Verbrechen durch Desinformation und Medienmanipulationen zu verschleiern, sind inakzeptabel", sagte der Sprecher.

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Von Liesa Wölm
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