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Kadyrow glaubt an Eroberung Mariupols in wenigen Stunden

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Aufnahmen zeigen grausame Kriegsrealität: Leichen säumen Straßenzüge, viele Menschen sind geflohen und dennoch leisten die Ukrainer weiter Widerstand. (Quelle: t-online)
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In einem Stahlwerk in Mariupol haben sich die letzten ukrainischen Soldaten in der Stadt verschanzt. Russland stellt ein weiteres Ultimatum, Tschetscheniens Machthaber Kadyrow macht eine Ankündigung.

Der Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat eine Eroberung des umkämpften Stahlwerks in der südostukrainischen Hafenstadt Mariupol noch am Dienstag angekündigt. Heute werde Asowstal vollständig eingenommen, sagte der Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einer Audionachricht auf der Plattform Telegram.


Mariupol: Das verheerende Ausmaß des Krieges

Mariupol wird seit Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine am 24. Februar mitunter am meisten beschossen. Die Konsequenz: Der Großteil der Hafenstadt ist massiv zerstört, Tausende Menschen sollen ukrainischen Angaben zufolge bereits ums Leben gekommen sein. Das Ausmaß in Bildern.
Verbrannte Autos in Mariupol: Zehntausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und sind aus der Stadt geflohen. Die Flucht ist jedoch nicht ungefährlich – immer wieder kommt es zu Angriffen auf Zivilisten. Die russische Armee bestreitet, Zivilisten gezielt anzugreifen.
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Zuvor hatte Russland wegen der "katastrophalen Lage" in der umkämpften Stadt Mariupol den in einem Stahlwerk eingeschlossenen ukrainischen Kämpfern ein weiteres Ultimatum gestellt. Die nationalistischen Kämpfer und ausländischen Söldner hätten mit Beginn 12 Uhr (11 Uhr MESZ) die Gelegenheit, die Gefechte einzustellen und ihre Waffen niederzulegen, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag in Moskau mit. Dann werde ihr Leben gerettet, hieß es. Zuvor hatten prorussische Separatisten mitgeteilt, dass die Erstürmung des Werks mit russischer Hilfe begonnen habe.

Russland: "rein humane Prinzipien"

Die Ukraine hatte kritisiert, dass Russland Bitten ausgeschlagen habe, dort einen humanitären Korridor einzurichten, damit sich Zivilisten, die in dem Stahlwerk Zuflucht gesucht hatten, in Sicherheit bringen können. Das russische Verteidigungsministerium wies Berichte zurück, dass es dort Frauen, Kinder und andere Zivilisten gebe. Wenig später teilte die Behörde in Moskau mit, aus "rein humanen Prinzipien" noch eine Chance zur Kapitulation zu geben.

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Rauch über dem Stahlwerk Asowstal: Prorussische Separatisten hatten mitgeteilt, dass die Erstürmung des Werks mit russischer Hilfe begonnen habe.
Rauch über dem Stahlwerk Asowstal: Prorussische Separatisten hatten mitgeteilt, dass die Erstürmung des Werks mit russischer Hilfe begonnen habe. (Quelle: Mariupol City Council/Reuters-bilder)

Die Regierung in Kiew wurde aufgerufen, "Vernunft walten zu lassen und den Kämpfern entsprechende Anweisungen zu geben, diese sinnlose Konfrontation zu beenden". Wenn der Befehl aus Kiew ausbleibe, sollten die Soldaten und Söldner von sich aus aufgeben. Wie andere Kämpfer in Mariupol, die aufgegeben hätten, sollten sie sich in russische Gefangenschaft begeben, hieß es.

Demnach sollte von 13 Uhr (12 Uhr MESZ) an eine Standleitung für die Kommunikation zwischen der russischen und ukrainischen Seite eingerichtet werden. Danach sollte eine Feuerpause von beiden Seiten in Kraft treten. Dazu sollten von ukrainischer Seite an dem Stahlwerk weiße Flaggen angebracht werden. Von 14 Uhr bis 16 Uhr (13 Uhr bis 15 Uhr MESZ) hätten die Kämpfer und Söldner Zeit, das Werk ohne Waffen zu verlassen.

Am Dienstagabend berichteten ukrainische Behörden von weiteren Kämpfen. "In Mariupol wird gekämpft", sagte der ukrainische Gouverneur der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, im US-Sender CNN. "Es finden Straßenkämpfe statt, und dies nicht nur mit Kleinwaffen, sondern es gibt auch Panzerschlachten auf den Straßen der Stadt." Russische Medien erklärten hingegen, es seien bereits 120 Zivilisten aus dem Stahlwerk evakuiert worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Von Lisa Becke, Daniel Mützel
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