• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • "Markus Lanz" | Norbert R├Âttgen: "Beim ├ľl ist Putin massiv schwer zu treffen"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zur├╝ckSymbolbild f├╝r einen TextBericht: Regierung plant Klima-TicketSymbolbild f├╝r einen TextManchester United will Bayern-Star Symbolbild f├╝r einen TextS├Âder schenkt Biden Rucksack und WurstSymbolbild f├╝r einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild f├╝r ein VideoWimbledon droht das ChaosSymbolbild f├╝r einen TextGuttenberg nimmt RTL-Job anSymbolbild f├╝r ein VideoWalkotze macht Fischer reichSymbolbild f├╝r einen TextNeureuther plaudert ├╝ber Brigitte MacronSymbolbild f├╝r einen TextAchtung vor falschen PolizeianrufenSymbolbild f├╝r einen Text19-J├Ąrhiger schiebt Wagen ├╝ber AutobahnSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserGNTM-Star offenbart Beauty-EingriffeSymbolbild f├╝r einen TextJetzt testen: Was f├╝r ein Herrscher sind Sie?

"Beim ├ľl ist Putin massiv schwer zu treffen"

Von Christian Bartels

Aktualisiert am 05.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Norbert R├Âttgen (Archivbild): Der Au├čenpolitik-Experte der CDU pl├Ądierte bei Lanz f├╝r ein ├ľlembargo.
Norbert R├Âttgen (Archivbild): Der Au├čenpolitik-Experte der CDU pl├Ądierte bei Lanz f├╝r ein ├ľlembargo. (Quelle: imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

W├╝rden ohne russisches Gas ganze deutsche Industriezweige einbrechen? F├╝gen neue Fl├╝ssiggas-Deals ├Ąrmeren L├Ąndern Schaden zu? Der ZDF-Talker stellte heute in kleiner Runde die schwierigen Fragen.

Was w├╝rde passieren, "wenn uns Putin das Gas abdrehen w├╝rde" oder wenn umgekehrt die Europ├Ąische Union ein Embargo russischen Erdgases beschlie├čen w├╝rde? Das wollte Markus Lanz in der kurzen, 45-min├╝tigen Ausgabe seiner Talkshow kl├Ąren.

Gute Frage, schlie├člich liegen beide Szenarien seit Wochen in der Luft. Und tats├Ąchlich kam Lanz mit dem Chef der f├╝r Infrastrukturen zust├Ąndigen Bundesnetzagentur m├Âglichen konkreten Antworten ziemlich nahe.

Die G├Ąste

  • Klaus M├╝ller (Gr├╝ne), Chef der Bundesnetzagentur
  • Norbert R├Âttgen, Au├čenpolitik-Experte der CDU

Zun├Ąchst pl├Ądierte R├Âttgen, als er ├╝ber die Ukraine-Reise seines Parteichefs Merz sprach, vehement f├╝r ein Embargo russischen Erd├Âls. Solch einen Beschluss diskutiert die EU derzeit ÔÇô allerdings zu noch unklaren Konditionen und Terminen. "Putin verdient in seinem Staatshaushalt dreimal so viel an ├ľl wie an Gas", argumentierte der CDU-Vertreter. Wenn Europa dieses ├ľl nicht kaufen w├╝rde, w├╝rde Russland es aus logistischen Gr├╝nden kaum mehr los: "Beim ├ľl ist Putin massiv schwer zu treffen".

Was einen Ausfall russischen Erdgases betrifft, sei seine Beh├Ârde vorbereitet, aber "noch nicht gut", konstatierte dann M├╝ller, der vor zwei Monaten die Leitung der Bundesnetzagentur ├╝bernommen hat.

Die deutschen Gasspeicher seien inzwischen zu 36 Prozent gef├╝llt, was zwar ein besserer Wert sei als vor wenigen Wochen, aber noch nicht genug. Der gr├Â├čte deutsche Gasspeicher in Rehden bei Diepholz in Niedersachsen sei nur zu 0,5 Prozent gef├╝llt. Das liege M├╝ller zufolge an einer Monate zuvor getroffenen Entscheidung des Eigent├╝mers, einer Tochterfirma des russischen Energiekonzerns Gasprom, den Speicher "runterzufahren". Da dieser Speicher sich nur sehr langsam leeren (und f├╝llen) lasse, h├Ątte dieses Vorgehen auffallen k├Ânnen. Schlie├člich seien die F├╝llstanddaten stets ├Âffentlich gewesen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Erster Angriff mit neuer Waffe hat drastische Folgen


R├Âttgen: "Deutschland sollte erpresst werden"

Der Gasprom-Schritt hatte offenkundig zur "Kriegsvorbereitung" gedient, erg├Ąnzte R├Âttgen: "Deutschland sollte erpresst werden, nicht aktiv in den Krieg einzugreifen".

M├╝ller skizzierte dann seine Pl├Ąne f├╝r den Fall, dass Gas rationiert werden m├╝sse. Die Netzagentur will "die 2.500 gr├Â├čten Gasverbraucher genau anschauen", um zu verstehen, was eine Entscheidung, an bestimmte Unternehmen weniger oder gar ├╝berhaupt kein Gas zu liefern, ausl├Âsen w├╝rde.

Solch eine Entscheidung w├╝rde "m├Âglicherweise ganze Industriezweige zerst├Âren", warf Lanz ein. So etwas zu vermeiden, daran arbeite die Bundesregierung, antwortete M├╝ller. Wenn etwa, wie bereits f├╝r 2022 geplant, schwimmende Fl├╝ssiggas-Terminals ans Gasnetz angebunden werden k├Ânnten, "dann hilft das richtig". Allerdings w├╝rde damit anderen L├Ąndern dieses f├╝r Deutschland gekaufte Fl├╝ssiggas weggenommen werden.

"Ein furchtbares Dilemma"

Welche L├Ąnder w├Ąren das, wollte Lanz wissen. Staaten in Asien, antwortete M├╝ller. Er wisse zwar welche, sei aber "an Gesch├Ąftsgeheimnisse gebunden" und d├╝rfe sie nicht nennen. Das sei "in mehrfacher Hinsicht ein furchtbares Dilemma".

Zwar w├╝rde wegen der gestiegenen Nachfrage nach nichtrussischem Gas die Fl├╝ssiggas-Produktion insgesamt gesteigert, also "der Kuchen gr├Â├čer", doch w├╝rden auch die Preise steigen. So funktioniere die Marktwirtschaft, erg├Ąnzte R├Âttgen. Andere L├Ąnder in Europa machten es auch so.

Wie den Gasmangel verhindern?

M├╝ller k├╝ndigte an, schnell Anreize f├╝r Unternehmen so wie f├╝r Privathaushalte zu setzen, weniger Gas zu verbrauchen. Ob das ausreichen kann, um einen Gasmangel zu verhindern, h├Ąnge aber von unbekannten Faktoren ab, wie der Frage, wann k├Ąltem├Ą├čig der Winter beginnt.

"Eine Entscheidung, die wir treffen sollten: nicht mehr mit Gas Strom zu erzeugen", schlug R├Âttgen vor. Das Fass, wodurch denn dann Strom erzeugt werden sollte ÔÇô durch Kohle- oder Atomkraftwerke? ÔÇô machte Lanz nicht mehr auf. Allerdings war die Sendung auch schon vorbei.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Liesa W├Âlm
BundesnetzagenturCDUDeutschlandEUEuropaMarkus LanzNorbert R├ÂttgenRusslandUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website