• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • T-62: Jetzt fĂ€hrt Russland das ganz alte GerĂ€t auf


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextTexas: 46 Tote in Lastwagen entdeckt Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Schauspielerin in Fluss ertrunkenSymbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zwölf MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextUSA: Zug entgleist – ToteSymbolbild fĂŒr einen TextKehrt Johnny Depp in Kultrolle zurĂŒck?Symbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextNĂ€chster Waldbrand in BrandenburgSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr einen TextDeutsche Tennis-Asse souverĂ€nSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserInfluencerin lĂŒgt dreist in die KameraSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

T-62: Jetzt fÀhrt Russland das ganz alte GerÀt auf

Von t-online, mk

27.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische Panzer vom Typ T-62 bei einer Ausstellung in Moskau 2020: "Alt, aber immer noch tödlich".
Russische Panzer vom Typ T-62 bei einer Ausstellung in Moskau 2020: "Alt, aber immer noch tödlich". (Quelle: Anton Novoderezhkin/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Russland hat in der Ukraine einen großen Teil seiner Panzer verloren, jetzt schickt Putin Material aus der Mitte des 20. Jahrhunderts in die Schlacht. Was hat die Mobilisierung des T-62 zu bedeuten?

Seinen letzten großen Auftritt hatte der T-62 im Krieg gegen Afghanistan in den 80er-Jahren, doch die Niederlage der Sowjetarmee gegen die Mudschaheddin konnte der Panzer nicht abwenden. Jetzt schickt Moskau das antiquierte Modell offenbar erneut in die Schlacht, wie das ukrainische und das britische Verteidigungsministerium ĂŒbereinstimmend berichten.

"Die T-62-Panzer werden beinahe mit Sicherheit besonders gefÀhrdet sein durch Panzerabwehrwaffen", kommentierte die Regierung in London den Vorgang. "Ihre Anwesenheit auf dem Schlachtfeld wirft ein Schlaglicht auf Russlands Mangel an modernem, einsatzbereitem GerÀt", so London weiter. Dieses auf Twitter verbreitete Video soll einen Zug in Russland mit T-62 auf dem Weg in die Ukraine zeigen:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

"Der T-62 ist vielleicht alt, aber immer noch tödlich"

Der Modellname zeigt das Problem schon an: Die Serienproduktion des T-62 begann im Jahre 1962. Bislang hat Russland gegen die Ukraine vor allem die moderneren Typen T-72, T-80 und T-90 eingesetzt. Doch die Verluste sind enorm, mehr als 1.300 russische Kampfpanzer haben die Ukrainer nach eigenen Angaben seit Beginn des Krieges zerstört. Aber ist die Mobilisierung des T-62 wirklich ein Akt der Verzweiflung, wie die britische EinschÀtzung nahelegt?

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Und plötzlich ist Putin nicht mehr isoliert
Indiens Premier Modi und Frankreichs PrÀsident Macron beim G7-Gipfel: Andere Sicht auf Russlands Krieg.


Loading...
Symbolbild fĂŒr eingebettete Inhalte

Embed

"Das bedeutet nicht, dass Russland keine anderen Panzer mehr auf Lager hat", gibt der US-MilitÀranalyst und Russlandexperte Michael Kofman zu bedenken. "Die T-62 kommen in ReserveverbÀnden zum Einsatz, ihre Mobilisierung deutet also eher auf die Einberufung von Reservisten hin. Diese sollen die Verluste in der aktiven Truppe ausgleichen. Und der T-62 ist vielleicht alt, aber immer noch tödlich".

"Langsamer, weniger Feuerkraft, dĂŒnnere Panzerung"

Es sei außerdem unwahrscheinlich, dass Russland die Ă€ltesten T-62 reaktiviert, schreibt der MilitĂ€rexperte Chris Owens auf Twitter. Wahrscheinlicher sei ein Einsatz des T-62M, einer Version, die 1983 modernisiert wurde. Russland habe schĂ€tzungsweise 60 bis 120 Exemplare des T-62 modernisiert, so Owens. Doch selbst die T-62M seien ihren Nachfolgemodellen in vieler Hinsicht unterlegen, so Owens: "Sie sind langsamer, haben weniger Feuerkraft, eine dĂŒnnere Panzerung, keine automatische Nachladevorrichtung und keine FĂ€higkeit zum Nachtkampf."

Auch logistisch könnte der T-62 der russischen Invasionsarmee Probleme bereiten, glaubt Owens: "Die T-72, T-80 und T-90 haben alle eine gemeinsame Entwicklungslinie, viele Teile und die Munition sind austauschbar. Den T-62 im Feld zu unterhalten, wird fĂŒr Russland deutlich schwieriger und wird die logistischen Probleme verschĂ€rfen."

Eines hat der T-62 allerdings mit seinen Nachfolgemodellen gemeinsam: einen fatalen Konstruktionsfehler. Auch beim T-62 lagert ein Teil der Munition direkt unter dem GeschĂŒtzturm. Selbst bei einem indirekten Treffer kann sich die Munition entzĂŒnden und eine katastrophale Explosion auslösen. Dieser sogenannte Schachtelteufel-Effekt wurde in den vergangenen Wochen hĂ€ufig dokumentiert. "Bei all den Panzerabwehrraketen in der Ukraine dĂŒrfte sich der T-62 als Todesfalle fĂŒr die Besatzung herausstellen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Liesa Wölm
AfghanistanLondonMoskauRusslandTwitterUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website