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Russland stationiert Kinschal-Hyperschallraketen in Kaliningrad


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Russland rüstet Kaliningrad mit Hyperschallraketen auf

Von dpa
Aktualisiert am 19.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Mikoyan MiG-31 Abfangjäger der russischen Luftwaffe mit einer ballistischen Luft-Boden-Rakete "Kinschal".
Ein Mikoyan MiG-31 Abfangjäger der russischen Luftwaffe mit einer ballistischen Luft-Boden-Rakete "Kinschal": Angeblich nun in Kaliningrad stationiert. (Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa./dpa)
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Drohgebärde gegen den Westen: Moskau meldet die Stationierung seiner hochmodernen Kinschal-Raketen in der Exklave zwischen Polen und Litauen.

Als Drohgebärde gegen den Westen hat Russland nach eigenen Angaben Kampfflugzeuge mit den neuen Hyperschallraketen Kinschal (Dolch) in seine Ostsee-Exklave Kaliningrad verlegt. Drei Abfangjäger vom Typ MiG-31 bestückt mit den Luft-Boden-Raketen seien als "zusätzliche Maßnahme zur strategischen Abschreckung" auf dem Luftwaffenstützpunkt Tschkalowsk stationiert worden. Das teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge am Donnerstag mit. Kaliningrad liegt zwischen den EU-Ländern Polen und Litauen rund 500 Kilometer von Berlin, aber mehr als 1.000 Kilometer von Moskau entfernt.

Die Marschflugkörper Kinschal fliegen nach russischen Angaben bis zu zehn Mal schneller als der Schall, sind dabei trotzdem lenkbar und haben eine Reichweite von 2.000 Kilometern. Sie können konventionell oder nuklear bestückt werden. Es ist eins von mehreren hochmodernen Waffensystemen, auf das Präsident Wladimir Putin besonders stolz ist. Im März hatte Russland nach eigenen Angaben eine Kinschal-Rakete gegen ein militärisches Ziel in der Westukraine abgeschossen.


"Kinschal": Das ist Russlands neue Hyperschallrakete

Ein russischer Kampfjet vom Typ MiG-31 bestückt mit der "Kinschal".
Wladimir Putin war persönlich vor Ort, als die Hyperschallrakete Kinschal erstmals offiziell bei einem Manöver am Schwarzen Meer eingesetzt wurde.

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Litauen zeigt sich gelassen

Der litauische Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas reagierte gelassen auf die Ankündigung. Die Stationierung von Kinschal-Raketen ändere nichts an der regionalen Sicherheitslage und stelle keine weitere Bedrohung dar, sagte Anusauskas der Agentur BNS. "Die nominelle Bedrohung, die Russland für seine Nachbarn darstellt, ist immer da, aber das Bedrohungsniveau ist dadurch nicht größer geworden."

Zwischen Vilnius und Moskau war es im Juni zu Spannungen gekommen, als mit Hinweis auf EU-Sanktionen der Bahntransit durch Litauen eingeschränkt wurde. Das kam einer faktischen Blockade – zumindest bei einigen Gütern – gleich. Nach Gesprächen mit der EU wurde aber eine Lösung gefunden, Litauen ruderte zurück.

Die Exklave liegt zwischen Polen und Litauen und ist sonst nur über die Ostsee erreichbar. Die Oblast Kaliningrad ist nicht nur wegen ihrer Lage besonders. Hier ist auch die baltische Flotte beheimatet, einer der vier russischen Marineverbände. Seit 2016 sollen auch atomwaffenfähige Raketen dort stationiert sein – auch wenn Russland damals nur von einer Übung sprach.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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