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Nordkorea droht der USA: Interkontinentalflug einer Rakete ist möglich


"Wir können es bald versuchen"
Kim Jong Uns Schwester droht USA mit Interkontinentalrakete

Von t-online, wan

Aktualisiert am 21.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Kim Yo Jong bei ihrer Ankunft in Südkorea.Vergrößern des BildesKim Yo Jong in Südkorea (Archivbild): Die Schwester des Machthabers Kim Jong Un verteidigt die Fähigkeiten der Raketen ihres Landes. (Quelle: Kim Ju-Hyung./dpa)
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Die Schwester des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un droht den USA. Man könne die Fähigkeit der Interkontinentalraketen zeigen, sagte Kim Yo Yong.

Nordkorea droht den USA mit dem Abfeuern einer Rakete auf einer Flugbahn, die im Ernstfall auch bis nach Amerika reichen könnte. Entsprechende Angaben machte nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA die Schwester des Machthabers Kim Jong Un. Demnach sagte Kim Yo Yong, dass die Entwicklung der Raketensysteme ihres Landes fortgeschritten sei. Man sei bereit, eine Interkontinentalrakete in einer normalen Flugbahn abzufeuern. Zuvor waren bei Raketentests die meisten ballistischen Geschosse ins Meer gestürzt.

Interkontinentalraketen fliegen bis in den Weltraum und stürzen dann beladen mit meist atomaren Sprengköpfen rasant auf die Erde. Dabei kommt es auf höchste Präzision an, denn beim Eintritt in die Atmosphäre können kleinste Veränderungen des Eintrittwinkels zum Verglühen der Rakete führen. Bislang hat Nordkorea zwar die Atmosphäre erreichen können, die Flugbahn war aber sehr steil. Um die USA zu erreichen, müsste diese flacher sein.

Kim Yo Yong verteidigt Satellitentest

Kim Yo Yong wehrte jetzt westliche Zweifel an den Kapazitäten Nordkoreas ab. Auf die Frage, ob Nordkorea durch die bislang erfolgten Tests auch einen Interkontinental-Angriff ermöglichen könnte, sagte sie: "Ich gebe leicht Antwort darauf. Wir können es bald versuchen und wenn du es siehst, wirst du es wissen." Sie verteidigte auch einen Test für die Entwicklung von Satelliten für Aufnahmen aus dem All. Damit habe man Daten für Kontrollstationen ermittelt und Farbaufnahmen gemacht, sagte sie.

Die neu entwickelte Hwasong-17-Rakete, die im November getestet wurde, soll nach Angaben aus Pjöngjang in der Lage sein, den amerikanischen Kontinent zu erreichen. In diesem Jahr allein hat das Regime 35 Raketentests durchgeführt. Diese verstoßen gegen eine UN-Resolution, die dem Land solche Tests untersagt.

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri schätzt, dass das Land 20 fertige Nuklearsprengköpfe gelagert hat. Nordkorea hat sich selber zur Atommacht erklärt. Sein Status gilt international aber als offen. Die Verhandlungen mit den USA über sein Atomprogramm kommen seit mehr als drei Jahren nicht mehr voran.

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