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Theresa May beschwört "goldene Ära" mit China

Getrieben vom Brexit  

Theresa May beschwört "goldene Ära" mit China

01.02.2018, 16:52 Uhr | dpa, rok

Theresa May beschwört "goldene Ära" mit China. Theresa May bei ihrem China-Besuch mit Präsident Xi Jinping: Sie will die strategische Partnerschaft beider Länder "weiter vorantreiben". (Quelle: AP/dpa)

Theresa May bei ihrem China-Besuch mit Präsident Xi Jinping: Sie will die strategische Partnerschaft beider Länder "weiter vorantreiben". (Quelle: AP/dpa)

Im Schatten des Brexit wirbt die britische Premierministerin May für engere Bande zwischen London und Peking. Doch bei einigen strittigen China-Themen ist sie ganz auf der Linie Brüssels.

Die britische Premierministerin Theresa May hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit China ausgesprochen. Bei einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Peking beschwor May am Donnerstag eine "goldene Ära" in den Beziehungen und hoffte, dass beide Seiten ihre strategische Partnerschaft "weiter vorantreiben" werden. Es gebe viele Probleme auf der Welt, an deren Lösung beide Länder gemeinsam arbeiten könnten.

Xi Jinping rief seine Besucherin dazu auf, gemeinsam an "gesunden und beständigen" Beziehungen zu arbeiten.

Den Handelsteil ihrer Reise nannte May gegenüber Xi Jinping "sehr erfolgreich". Nach britischen Regierungsangaben unterzeichneten chinesische und britische Firmen Verträge in einem Umfang von neun Milliarden Pfund (etwa 10,3 Milliarden Euro), darunter Abkommen in der Luftfahrt, im Energiesektor und der Landwirtschaft.

"Vieles, was im Handelsbereich gemacht werden kann"

Zum Auftakt ihrer dreitägigen Visite war May am Mittwoch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang zusammengekommen. Vor dem Hintergrund des geplanten Ausstiegs Großbritanniens aus der Europäischen Union sprach sich May für einen Ausbau der Wirtschaftskooperation mit China aus. Es gebe "vieles, was im Handelsbereich gemacht werden kann", sagte May bei dem Treffen.

Li Keqiang sagte, die Kooperation der beiden Länder werde "neue Früchte tragen". Die britische Entscheidung, die EU zu verlassen, mache für die bilateralen Beziehungen keinen Unterschied.

May spricht auch Menschenrechte und Hongkong an

Auch Menschenrechtsfragen sowie die Lage in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong, wo Peking einen härteren Kurs gegen demokratische Aktivisten fährt, brachte sie bei ihrem Besuch zur Sprache. May wird von einer großen Wirtschaftsdelegation mit rund 50 Unternehmensführern begleitet. Nach ihrem Treffen mit Xi Jinping reist die Premierministerin weiter nach Shanghai, wo sie am Freitag auf einem Wirtschaftsforum sprechen soll.

Verwendete Quellen:
  • dpa 

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