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Nach Abzug der US-Truppen in Syrien: Erdogan lädt Donald Trump ein

Türkei-Besuch  

Erdogan lädt Donald Trump ein

25.12.2018, 15:47 Uhr | dpa, pdi

US-Truppenabzug aus Syrien: Trump erntet Kritik für Entscheidung (Bildquelle: Reuters)
US-Truppenabzug aus Syrien: Trump erntet Kritik für Entscheidung

Der Abzug des Militärs solle innerhalb von zwei bis drei Monaten erfolgen. (Quelle: Reuters)

US-Truppenabzug aus Syrien: Präsident Trump erntet für die Entscheidung auch Kritik aus eigenen Reihen. (Quelle: Reuters)


Donald Trump zieht die US-Truppen aus Syrien ab. Das gefällt unter anderem Erdogan. Der türkische Präsident hat nun freie Bahn für eine neue Offensive gegen die Kurden und lädt Trump zu einem Treffen ein.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Donald Trump für das nächste Jahr zu einem Besuch der Türkei eingeladen. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit. Obwohl noch nichts Endgültiges geplant sei, hieß es, sei Trump für ein mögliches Treffen in der Zukunft offen.

Trump und Erdogan hatten erst am Wochenende miteinander telefoniert und über den Abzug der US-Soldaten aus Syrien gesprochen, ebenso wie über die künftige Rolle der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). In einem Tweet hatte Trump erklärt, Erdogan habe ihm versichert, er werde die Reste des IS in Syrien "auslöschen".

President Donald J Trump participates in a bilateral meeting with President Recep Tayyip Erdogan of (Quelle: imago images)Erdogan und Trump beim G20-Gipfel: Nach dem Abzug der US-Truppen aus Syrien soll die Türkei den Kampf gegen den IS beenden. (Quelle: imago images)

Trump twitterte, dass er mit Erdogan über einen "langsamen und in hohem Maße koordinierten Rückzug von US-Truppen aus dem Gebiet" gesprochen habe. Wenn die US-Soldaten die Region dann verlassen haben, dürfte aus türkischer Sicht einer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im Norden Syriens nichts mehr im Wege stehen. Die YPG war ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS. Erdogan sagte am Montag, dass man die syrische Bevölkerung nicht der "Tyrannei" der YPG überlassen werde.


Der Abzug der US-Truppen aus Syrien ist international und auch in den USA selbst umstritten. Unter anderem hatte Verteidigungsminister James Mattis deswegen seinen Rücktritt erklärt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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