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Überfall auf Nordkoreas Botschaft in Madrid – erste Details

Kontaktaufnahme zu FBI  

Überfall auf Nordkoreas Botschaft in Madrid – erste Details

26.03.2019, 22:07 Uhr | AFP

Überfall auf Nordkoreas Botschaft in Madrid – erste Details. Nordkoreanische Botschaft in Madrid: Zuvor war in Medienberichten lediglich von einer Gruppe Männer die Rede gewesen, welche in die Botschaft gestürmt seien. (Quelle: imago images/Future Image International)

Nordkoreanische Botschaft in Madrid: Zuvor war in Medienberichten lediglich von einer Gruppe Männer die Rede gewesen, welche in die Botschaft gestürmt seien. (Quelle: Future Image International/imago images)

Ende Februar sind Personen mit Waffen in das nordkoreanische Botschaftsgebäude in Madrid eingebrochen. Der mutmaßliche Bandenanführer bot der FBI kurze Zeit später Informationen über den Vorfall an.

Spaniens Justiz hat erstmals Details über einen mysteriösen Vorfall in der nordkoreanischen Botschaft in Madrid veröffentlicht. Demnach waren am 22. Februar Bewaffnete in das Botschaftsgebäude eingedrungen, hatten Mitarbeiter aufgemischt und Computer gestohlen.

Ein Mexikaner mit Namen Adrian Hong Chang habe die US-Bundespolizei FBI fünf Tage nach dem Einbruch kontaktiert, um "Informationen im Zusammenhang mit dem Vorfall in der Botschaft bereitzustellen", erklärte Spaniens Nationaler Gerichtshof.

Chang ist der mutmaßliche Anführer der Gruppe. Dem Gericht zufolge handelte er aus eigenem Antrieb heraus.

Nordkoreanischen Wirtschafts-Attaché wird bei dem Vorfall entführt

Zuvor war in Medienberichten lediglich von einer Gruppe Männer die Rede gewesen, welche in die Botschaft gestürmt seien, wo sie Dokumente und Computer mitgenommen hätten. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Vietnam. 

Nach Angaben von Ermittlungsrichter José de la Mata entführten zwei der Angreifer den nordkoreanischen Wirtschafts-Attaché in einen Kellerraum und drängten ihn, sich von Nordkoreas Führung loszusagen und überzulaufen. Der Diplomat habe aber abgelehnt.



Die Angreifer bezeichneten sich demnach als "Mitglieder eines Verbundes von Menschenrechtsbewegungen für die Befreiung Nordkoreas".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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