Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Donald Trump und Kim Jong Un schrieben sich schon zwölf Briefe

Laut südkoreanischem Minister  

Trump und Kim schrieben sich schon zwölf Briefe

27.06.2019, 21:25 Uhr | AFP

Donald Trump und Kim Jong Un schrieben sich schon zwölf Briefe. US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi (Archivbild): Seit dem zweiten Gipfeltreffen in Vietnam gab es keine weiteren Fortschritte im Atomstreit der beiden Staaten. (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi (Archivbild): Seit dem zweiten Gipfeltreffen in Vietnam gab es keine weiteren Fortschritte im Atomstreit der beiden Staaten. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Nordkoreanische Nachrichten melden Briefe mit "hervorragendem Inhalt" aus den USA und auch der US-Präsident berichtet von "schönen" Briefen des Machthabers Kim. Kommt es bald zu einem weiteren Treffen?

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben sich nach Angaben aus Seoul schon zwölf Briefe geschrieben. Kim habe seit Anfang 2018 acht Briefe geschrieben und Trump vier, sagte der südkoreanische Wiedervereinigungsminister Kim Yeon Chul am Donnerstag. Der "ständige" Briefwechsel zeige, dass Trump und Kim von der "Wichtigkeit" einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen beiden Ländern überzeugt seien.

Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte erst am Sonntag gemeldet, Kim habe erneut einen persönlichen Brief von Trump "von hervorragendem Inhalt" bekommen. Trump hatte Anfang Juni gesagt, er habe einen "schönen Brief" von Kim erhalten.

Vor dem Hintergrund der festgefahrenen Atomgespräche mit Nordkorea reist Trump am Samstag nach dem G20-Gipfel in Japan nach Seoul. Die südkoreanische Regierung versucht, eine Wiederaufnahme der Gespräche zu erreichen.

Seit dem zweiten Gipfel herrscht Stillstand

Bei einem historischen ersten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Juni 2018 in Singapur hatte Nordkorea grundsätzlich einer Denuklearisierung zugestimmt. Konkrete Schritte wurden damals aber nicht vereinbart. Seit einem zweiten Gipfel in Hanoi im Februar herrscht in den Atomgesprächen zwischen Washington und Pjöngjang Stillstand.
 

 
Südkoreas Präsident Moon Jae In sagte am Donnerstag, hinter den Kulissen werde in Pjöngjang und Washington schon über einen dritten Gipfel gesprochen. Nordkorea dementierte das sofort. "Das Gegenteil ist der Fall", erklärte der im nordkoreanischen Außenministerium für US-Angelegenheiten zuständige Direktor Kwon Jong Gun laut KCNA. Er forderte die südkoreanische Regierung auf, sich nicht in die Atomgespräche einzumischen und sich um ihre "eigenen inneren Angelegenheiten" zu kümmern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Perfekt modischer Auftritt bei jedem Geschäftstermin
zum klassisch-coolen Blazer
Anzeige
Ihr Geschenk: Amazon Echo Show 5™
smart abstauben: bei kobold.vorwerk.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal