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Trump und Kim schrieben sich schon zw├Âlf Briefe

Von afp
Aktualisiert am 27.06.2019Lesedauer: 2 Min.
US-Pr├Ąsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi (Archivbild): Seit dem zweiten Gipfeltreffen in Vietnam gab es keine weiteren Fortschritte im Atomstreit der beiden Staaten.
US-Pr├Ąsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi (Archivbild): Seit dem zweiten Gipfeltreffen in Vietnam gab es keine weiteren Fortschritte im Atomstreit der beiden Staaten. (Quelle: Evan Vucci/ap-bilder)
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Nordkoreanische Nachrichten melden Briefe mit "hervorragendem Inhalt" aus den USA und auch der US-Pr├Ąsident berichtet von "sch├Ânen" Briefen des Machthabers Kim. Kommt es bald zu einem weiteren Treffen?

US-Pr├Ąsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben sich nach Angaben aus Seoul schon zw├Âlf Briefe geschrieben. Kim habe seit Anfang 2018 acht Briefe geschrieben und Trump vier, sagte der s├╝dkoreanische Wiedervereinigungsminister Kim Yeon Chul am Donnerstag. Der "st├Ąndige" Briefwechsel zeige, dass Trump und Kim von der "Wichtigkeit" einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen beiden L├Ąndern ├╝berzeugt seien.

Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte erst am Sonntag gemeldet, Kim habe erneut einen pers├Ânlichen Brief von Trump "von hervorragendem Inhalt" bekommen. Trump hatte Anfang Juni gesagt, er habe einen "sch├Ânen Brief" von Kim erhalten.

Vor dem Hintergrund der festgefahrenen Atomgespr├Ąche mit Nordkorea reist Trump am Samstag nach dem G20-Gipfel in Japan nach Seoul. Die s├╝dkoreanische Regierung versucht, eine Wiederaufnahme der Gespr├Ąche zu erreichen.

Seit dem zweiten Gipfel herrscht Stillstand

Bei einem historischen ersten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Juni 2018 in Singapur hatte Nordkorea grunds├Ątzlich einer Denuklearisierung zugestimmt. Konkrete Schritte wurden damals aber nicht vereinbart. Seit einem zweiten Gipfel in Hanoi im Februar herrscht in den Atomgespr├Ąchen zwischen Washington und Pj├Ângjang Stillstand.


S├╝dkoreas Pr├Ąsident Moon Jae In sagte am Donnerstag, hinter den Kulissen werde in Pj├Ângjang und Washington schon ├╝ber einen dritten Gipfel gesprochen. Nordkorea dementierte das sofort. "Das Gegenteil ist der Fall", erkl├Ąrte der im nordkoreanischen Au├čenministerium f├╝r US-Angelegenheiten zust├Ąndige Direktor Kwon Jong Gun laut KCNA. Er forderte die s├╝dkoreanische Regierung auf, sich nicht in die Atomgespr├Ąche einzumischen und sich um ihre "eigenen inneren Angelegenheiten" zu k├╝mmern.

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