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Russland demonstriert Stärke: Atommacht feuert Interkontinentalrakete ab

Atommacht demonstriert Stärke  

Russland feuert Interkontinentalrakete ab

28.11.2019, 20:08 Uhr | dpa

Russland demonstriert Stärke: Atommacht feuert Interkontinentalrakete ab. Eine Interkontinentalrakete des Typs Topol: Russlands Präsident Putin wirbt abseits der Tests für internationale Abrüstung.  (Quelle: imago images/ITAR-TASS)

Eine Interkontinentalrakete des Typs Topol: Russlands Präsident Putin wirbt abseits der Tests für internationale Abrüstung. (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Sie hat eine Reichweite von 11.000 Kilometern – und kann mit Atomsprengköpfen bestückt werden: Russland hat erneut eine Interkontinentalrakete getestet. 

Die Atommacht Russland hat zum zehnten Mal in diesem Jahr eine Interkontinentalrakete getestet. Die Rakete vom Typ Topol (Nato-Code SS-25 Sickle), die mit Nuklearsprengköpfen bestückbar wäre, sei vom Truppenübungsgelände Kapustin Jar im Gebiet Astrachan im Süden Russlands gestartet worden, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Das Übungsgeschoss sei wie geplant Tausende Kilometer entfernt in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan auf dem Testgelände Sary-Schagan eingeschlagen, wie der Militär-Fernsehsender Swesda berichtete. Die Topol-Rakete hat eine Reichweite von 11.000 Kilometern.

Atommacht demonstriert Stärke

Die Atommacht Russland demonstriert mit den Tests einerseits Stärke. Andererseits hatte der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt immer wieder international für Abrüstungsinitiativen geworben, um die Gefahr durch Atomwaffen einzuschränken.

Die Staatsagentur Tass meldete, dass der Start am Donnerstag der zehnte offiziell mitgeteilte in diesem Jahr sei. Getestet worden waren zuvor nicht nur Topol, sondern auch Raketen anderer Typen – etwa auch von mobilen Startrampen und Atom-U-Booten, darunter Sinewa (Nato-Code: SS-N-23 Skiff).
 

 
Medien berichteten, dass der Feuerschweif der Topol-Rakete am Nachthimmel zu sehen gewesen sei. In sozialen Netzwerken im Internet hatten Menschen vermutet, es könne sich um einen Meteoriten handeln.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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