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Deutschland nimmt Moria-Migranten auf – Kurz: "Werden dem Weg nicht folgen"


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Kurz: "Wir werden dem deutschen Weg hier nicht folgen"

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 15.09.2020Lesedauer: 1 Min.
Sebastian Kurz (ÖVP): Österreichs Bundeskanzler hat sich erneut gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland ausgesprochen.
Sebastian Kurz (ÖVP): Österreichs Bundeskanzler hat sich erneut gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland ausgesprochen. (Quelle: dpa-bilder)
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Österreichs Kanzler Sebastian Kurz geht in der Flüchtlingsfrage auf Konfrontation zu Deutschland und Kanzlerin Merkel. Er bekräftigte, dass sein Land keine Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen werde.

Als Gegenentwurf zur deutschen Strategie bringt Österreich einen umfangreichen Hilfstransport für die Menschen aus dem weitgehend zerstörten Migranten-Lager Moria auf Lesbos auf den Weg. Eine große Transportmaschine werde voraussichtlich am Mittwoch von Wien nach Athen starten, teilte das österreichische Innenministerium am Dienstag mit. Das Soforthilfepaket umfasst nach bisherigen Angaben 400 voll ausgestattete Hilfs-Unterkünfte mit Heizungen für insgesamt 2.000 Menschen. Geplant ist zudem die Verdoppelung des Auslandskatastrophenfonds auf 50 Millionen Euro.

"Viele europäische Länder werden dem Weg nicht folgen"

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekräftigte seine ablehnende Haltung zur deutschen Linie, die auf die Aufnahme von Migranten setzt. "Wir werden dem deutschen Weg hier nicht folgen", sagte der Regierungschef am Dienstag bei einem Kasernenbesuch in Niederösterreich. "Ich gehe auch davon aus, dass sehr viele europäische Länder diesem Weg – Flüchtlinge in großer Zahl aus Griechenland aufnehmen – nicht folgen werden", so Kurz. Österreich habe alleine 2020 rund 3.700 Minderjährigen durch eine positive Entscheidung im Asylverfahren Schutz gewährt. Es sei wichtig "zunächst diejenigen zu integrieren, als ständig neue aufzunehmen", so der ÖVP-Chef.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) haben sich darauf verständigt, rund 1500 weitere Migranten von den griechischen Inseln in Deutschland aufzunehmen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag von Innenpolitikern erfuhr, handelt es sich um Familien mit Kindern, die in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannt wurden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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"Dann werden sie viele junge Menschen hinrichten"
Von L. Wölm, C. Sieve, S. Hinze
Angela MerkelAthenFlüchtlingeGriechenlandLesbosMoriaSebastian KurzÖsterreich

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