Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Zorn auf Twitter: "Die sitzen da Ellbogen an Ellbogen"

Abkommen in Washington  

Zorn auf Twitter: "Die sitzen da Ellbogen an Ellbogen"

Von Josephin Hartwig

15.09.2020, 22:23 Uhr
Zorn auf Twitter: "Die sitzen da Ellbogen an Ellbogen". Benjamin Netanjahu, Donald Trump, Abdullatif Al Zayani und  Abdullah bin Zayed: Dicht gedrängt stehen sie auf dem Balkon des Weißen Hauses. (Quelle: Reuters/Tom Brenner)

Benjamin Netanjahu, Donald Trump, Abdullatif Al Zayani und Abdullah bin Zayed: Dicht gedrängt stehen sie auf dem Balkon des Weißen Hauses. (Quelle: Tom Brenner/Reuters)

Im Weißen Haus ist ein historisches Abkommen unterzeichnet worden. Was bei den Bildern davon sofort ins Auge sticht: Die Beteiligten halten weder Abstand, noch trägt jemand eine Maske. 

Am Dienstag unterzeichneten Vertreter mehrerer Staaten aus Nahost ein gemeinsames Abkommen in Washington. Dabei trat US-Präsident Donald Trump als Gastgeber auf. Neben der politischen und historischen Brisanz bewegt Nutzer auf Twitter allerdings noch etwas Anderes: Bilder zeigen die Staatschefs und Außenminister eng beieinander. Ob auf dem Balkon zur Begrüßung der Presse oder bei einem Festakt wenig später. 

"Einige Gäste hatten keine Maske auf, sogar in der ersten Reihe der Unterzeichnungs-Zeremonie. Und alle sitzen, Ellbogen an Ellbogen, ohne Rücksicht auf soziale Distanz", twitterte Mark Knoller, Korrespondent für den amerikanischen Nachrichtensender CBS.

Die Kommentare unter seinem Post sind teilweise vernichtend. "Ich zähle nur fünf von 33 Menschen, die eine Maske tragen. Das sind nicht 'Einige', das ist die überwiegende Mehrheit", schreibt etwa eine Nutzerin. Ein anderer Nutzer empört sich: "Trump will uns weismachen, das Virus sei vorbei, obwohl er weiß, dass es das nicht ist. Ihn interessiert die öffentliche Sicherheit nicht, ihn interessiert nur das öffentliche Image."

Twitter-Nutzerin Melissa Burton schreibt ironisch zu einem Foto aus der Zeremonie: "Fasst euch ruhig weiter ins Gesicht, nur falls ihr noch nicht genügend Covid-19-Partikel eingeatmet habt." 

Nutzer Dave Thomas schreibt hingegen: "Das nennt man, mit dem Leben weiter zu machen. Wie wäre es, sich auf die richtige Story des Tages zu konzentrieren?"

Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain wollen mit dem Abkommen den Weg für Frieden im Nahen Osten ebnen. Im Beisein von US-Präsident Donald Trump besiegelten Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Außenminister der VAE und Bahrains, Abdullah bin Sajid und Abdullatif al-Sajani, im Weißen Haus in Washington die Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

Mit über 6,5 Millionen Infizierten (Stand: 15. September, 22 Uhr) sind die USA das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Laut Johns Hopkins University starben mehr als 195.000 Menschen. Auch Israel ist schwer von dem Virus getroffen. Die Regierung hat erneut einen Lockdown ab Freitag beschlossen – wegen steigender Fallzahlen. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Entsprechende Profile bei Twitter

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal