Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Atomgespräche mit Iran: Russland zeigt sich zuversichtlich

Treffen am Dienstag  

Atomgespräche mit Iran: Russland zeigt sich zuversichtlich

05.04.2021, 16:58 Uhr | dpa

Atomgespräche mit Iran: Russland zeigt sich zuversichtlich. Eine iranische Flagge weht vor einem Atomkraftwerk: Am Dienstag finden neue Atomgespräche zwischen dem Iran und Russland statt. (Quelle: Getty Images/Atta Kenare/AFP)

Eine iranische Flagge weht vor einem Atomkraftwerk: Am Dienstag finden neue Atomgespräche zwischen dem Iran und Russland statt. (Quelle: Atta Kenare/AFP/Getty Images)

Obwohl der Iran nicht mit den USA verhandeln will, gibt sich die russische Regierung vor den Atomgesprächen optimistisch. Alle Parteien müssten dafür aber aufeinander zugehen. 

Vor neuen internationalen Atomgesprächen mit dem Iran sieht Russland Möglichkeiten einer Einigung. "Wir müssen nichts Neues erfinden", sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

Im Großen und Ganzen gehe es darum, zu dem 2015 ausgehandelten Atomabkommen zurückzukehren. "Kann das über Nacht gelingen? Wahrscheinlich ist es möglich, wenn es den politischen Willen dazu gibt." Alle Parteien müssten aber aufeinander zugehen, meinte Rjabkow. "Das ist durchaus machbar."

Iran will keine Verhandlungen mit USA führen

An diesem Dienstag sollen in Wien neue Gespräche zwischen dem Iran und den Vertragspartnern China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland beginnen. Teheran stellte klar, dabei keine Verhandlungen mit den USA zu führen. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte 2018 das Atomabkommen einseitig aufgekündigt. Das Treffen gilt als ernsthafter Versuch, den Vertrag noch zu retten. "Wir respektieren diese Entscheidung der iranischen Seite", sagte Rjabkow.

Nach US-Angaben sollten die Verhandlungen auf Arbeitsebene klären, welche Schritte der Iran beim Ausbau seines Atomprogramms zurücknehmen müsste und welche Sanktionen die USA aufheben müssten, um eine Rückkehr zu dem Abkommen zu ermöglichen.

Es sollte sicherstellen, dass der Iran nicht die Fähigkeiten zum Bau einer Atombombe erlangt. Nach dem US-Ausstieg hatte Teheran schrittweise fast alle Bestimmungen des Abkommens ignoriert. Russland setzt sich dafür ein, dass der Vertrag bestehen bleibt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal