• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Internationale Politik
  • In Russland inhaftiert: Bundesregierung fordert Alexej Nawalnys Freilassung


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextCorona-Herbst: Erste MaßnahmenSymbolbild fĂŒr einen TextTalk von Maischberger fĂ€llt ausSymbolbild fĂŒr einen TextSchlagerstars sorgen fĂŒr SensationSymbolbild fĂŒr einen TextNawalny muss unter Putin-PortrĂ€t sitzenSymbolbild fĂŒr einen TextFußball-Traditionsklub verkauftSymbolbild fĂŒr einen TextRekordpreise fĂŒr Lufthansa-TicketsSymbolbild fĂŒr ein VideoKreuzfahrtschiff kollidiert mit EisbergSymbolbild fĂŒr einen TextNĂ€chste deutsche Wimbledon-SensationSymbolbild fĂŒr einen TextE-Mail bringt Innenminister unter DruckSymbolbild fĂŒr einen TextPrinzessin Victoria begeistert mit LookSymbolbild fĂŒr einen TextTeenager in Bayern vermisstSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Star wĂŒtet gegen Boris BeckerSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Bundesregierung fordert Nawalnys sofortige Freilassung

Von afp
Aktualisiert am 07.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Alexej Nawalny: Der Kremlgegner ist im russischen Straflager in den Hungerstreik getreten.
Alexej Nawalny: Der Kremlgegner ist im russischen Straflager in den Hungerstreik getreten. (Quelle: Itar-Tass/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Seit Ende MĂ€rz befindet sich der russische Oppositionelle Alexej Nawalny im Hungerstreik, UnterstĂŒtzer beklagen seine schlechte Verfassung. Das AuswĂ€rtige Amt will, dass er aus dem Straflager entlassen wird.

Das AuswĂ€rtige Amt hat die Freilassung des erkrankten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny gefordert. "Herr Nawalny ist jetzt widerrechtlich und im Widerspruch zu einer Entscheidung des EuropĂ€ischen Gerichtshofs fĂŒr Menschenrechte in einem Straflager inhaftiert", sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Mittwoch in Berlin. "Unsere Erwartung ist ganz klar, dass Herr Nawalny freizulassen ist." Berichte ĂŒber den schlechten Gesundheitszustand des Kreml-Kritikers bezeichnete er als "beunruhigend".

Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte Nawalnys sofortige Freilassung. Seine Inhaftierung sei "willkĂŒrlich und politisch motiviert", erklĂ€rte der Amnesty-GeneralsekretĂ€r in Deutschland, Markus N. Beeko, am Mittwoch in Berlin. "Die Haftbedingungen im Straflager und sein Gesundheitszustand sind sehr besorgniserregend." Die russischen Behörden mĂŒssten umgehend Ärzten, denen Nawalny vertraue, Zugang zu ihm ermöglichen.

Der außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Bijan Djir-Sarai, sprach sich ebenfalls fĂŒr Nawalnys Haftentlassung aus. "Deutschland und die EuropĂ€ische Union mĂŒssen nun den Druck auf Russland viel stĂ€rker erhöhen", forderte er am Mittwoch.

AnwĂ€ltin: Nawalny verliert auch das GefĂŒhl in den HĂ€nden

Der Gesundheitszustand des Kremlgegners Alexej Nawalny hat sich nach Angaben seiner AnwĂ€ltin vom Mittwoch weiter verschlechtert. Er verliere nun auch das GefĂŒhl in seinen HĂ€nden, sagte Olga Michailowa dem unabhĂ€ngigen Internetfernsehsender Doschd. Zuvor hatte der Oppositionelle bereits ĂŒber starke RĂŒckenschmerzen und LĂ€hmungserscheinungen in einem Bein sowie Husten geklagt. Bei einer MRT-Untersuchung seien zudem zwei Hernien diagnostiziert worden –also ein sogenannter Bauchwandbruch.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Böses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


"Er ist natĂŒrlich erschöpft, weil er seinen Hungerstreik fortsetzt und nur Wasser trinkt", sagte Michailowa. Sein Fieber ist demnach aber gesunken – von 39 Grad am Montag auf nun 37,2 Grad. Nawalnys anderer Anwalt Wadim Kobsew schrieb auf Twitter: "Alexej geht allein, hat Schmerzen beim Gehen." Er verliere jeden Tag ein Kilogramm Körpergewicht. "Was die Verwaltung des Straflagers derzeit macht, ist lediglich, ihn vom Hungerstreik abzubringen."

Der 44-JÀhrige ist seinen AnwÀlten zufolge noch immer in einer medizinischen Abteilung des Lagers. Nawalny hatte am Montag auf Instagram berichtet, dass drei seiner Mitgefangenen wegen Tuberkulose in ein Krankenhaus gebracht worden seien.

Russische Ärzte hatten am Dienstag beim Straflager in Pokrow rund 100 Kilometer östlich von Moskau vergeblich Zugang zu Nawalny gefordert. Die Mediziner der unabhĂ€ngigen Allianz der Ärzte forderten nun erneut ein Ende der Folter und die Freilassung Nawalnys, der im Sommer nur kanpp einen Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok ĂŒberlebte. Er war im Februar in einem viel kritisierten Prozess zu einer mehrjĂ€hrigen Straflager-Haft verurteilt worden.

Inhaftiert in einem der hÀrtesten Lager Russlands

Der im Straflager Pokrow inhaftierte Kreml-Kritiker war Ende MÀrz aus Protest gegen seine mangelnde medizinische Versorgung in einen Hungerstreik getreten. Der 44-JÀhrige leidet nach eigenen Angaben unter Schmerzen, starkem Husten und Fieber. Pokrow gilt als eines der hÀrtesten Straflager Russlands.

Der EuropĂ€ische Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte (EGMR) hatte bereits im Februar Nawalnys Freilassung gefordert, da er das Leben des Oppositionellen in Gefahr sah. Russland lehnte dies jedoch ab.

Nawalny war nach einer Vergiftung in Russland im vergangenen Jahr in Deutschland im Krankenhaus behandelt worden, nach seiner RĂŒckkehr nach Moskau wurde er jedoch umgehend festgenommen und dann zu Straflager-Haft verurteilt. Der Oppositionelle macht den russischen Geheimdienst und den Kreml fĂŒr den Giftanschlag verantwortlich.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
Alexej NawalnyBundesregierungBundestagDeutschlandEUFieberHustenRussland
Politik international


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website