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USA und China wollen stÀrker beim Klimaschutz kooperieren

Von dpa
Aktualisiert am 11.11.2021Lesedauer: 3 Min.
US-PrÀsident Joe Biden (l.) und Xi Jinping: Beim Weltklimagipfel ist man einander nÀher gekommen - zumindest bei einem Thema.
US-PrÀsident Joe Biden (l.) und Xi Jinping: Beim Weltklimagipfel ist man einander nÀher gekommen - zumindest bei einem Thema. (Quelle: Zuma/imago-images-bilder)
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Sonst liegen sie sich eher in den Haaren, fĂŒr den Klimaschutz wollen sie jetzt jedoch enger zusammenarbeiten: Die USA und China vereinbaren auf der Weltklimakonferenz einen Pakt.

Die beiden grĂ¶ĂŸten Produzenten von Treibhausgasen, China und die USA, wollen ihre Kooperation im Kampf gegen die ErderwĂ€rmung ausbauen. Ungeachtet ihrer geopolitischen Unstimmigkeiten vereinbarten beide MĂ€chte auf der Weltklimakonferenz Cop26 in Glasgow ĂŒberraschend einen Pakt zum Klimaschutz. Die Einigung erfolgte vor dem fĂŒr nĂ€chste Woche erwarteten ersten bilateralen Zusammentreffen von US-PrĂ€sident Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einer Videokonferenz. Im September hatten beide erstmals seit dem Amtsantritt von Biden im Januar telefoniert.


Diese LĂ€nder trifft die Klimakrise schon jetzt hart

Thailand wird in den nĂ€chsten 30 Jahren Experten zufolge mit "extremen Risiken" zu kĂ€mpfen haben. Schon jetzt stellt das sĂŒdostasiatische Land immer neue Hitzerekorde auf. Immer heftigere RegenfĂ€lle fluten StĂ€dte und Ackerland, es kommt zu ErnteausfĂ€llen und Hunger.
Auch die Bahamas gehören zu den LĂ€ndern, die kaum CO2 ausstoßen, aber am hĂ€rtesten leiden. Hurrikan Dorian tobte 2019 mit einer Wucht, die ganze Landstriche verwĂŒstete und HĂ€user wie Schuhkartons durch die Luft wirbelte. Die HĂ€ufigkeit solcher WirbelstĂŒrme wird laut Experten weiter zunehmen.
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"Die USA und China haben keinen Mangel an Differenzen", sagte der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry am Mittwoch in Glasgow. "Aber beim Klima ist das der einzige Weg, diese Aufgabe zu bewĂ€ltigen." In einer gemeinsamen ErklĂ€rung hĂ€tten die beiden Staaten sich "auf einen grundlegenden Rahmen fĂŒr diese Zusammenarbeit" geeinigt. "Wir können unsere Ziele nicht erreichen, wenn wir nicht zusammenarbeiten." China trĂ€gt zu 27 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen bei, wĂ€hrend die USA einen Anteil von elf Prozent haben.

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Kritikern fehlen konkrete Zusagen

Angesichts der Klimakrise wollen beide Seiten gemeinsam und jeder fĂŒr sich den Umbau zu einer klimaneutralen Weltwirtschaft beschleunigen, wie es in der ErklĂ€rung heißt. Dazu werde man noch in diesem Jahrzehnt ehrgeizigere Klimaschutzmaßnahmen ergreifen. Eingesetzt werden soll dazu auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Die Einigung erinnert Beobachter an eine bilaterale Vereinbarung zwischen den USA und China, die einst den Weg zum Pariser Klimaabkommen 2015 ebnete.

Kritiker sahen allerdings einen Mangel an konkreten Zusagen. Beide WeltmĂ€chte wollen in der ersten HĂ€lfte des kommenden Jahres gemeinsam beraten, wie sie beispielsweise den Methanausstoß verringern können. Dazu hatten die USA und die EU auf der Klimakonferenz Anfang der Woche bereits eine Allianz Dutzender Staaten geschmiedet. Ziel ist es, den Ausstoß des zweitwichtigsten Treibhausgases bis 2030 um 30 Prozent zu senken. China hat sich dem Vorhaben nicht angeschlossen.

Beobachter stufen die KlimaschutzplĂ€ne Chinas auch als eher schwach ein. Das Land will bis 2030 ĂŒberhaupt erst anfangen, seine Treibhausgas-Emissionen zu drosseln. In der ErklĂ€rung wird angedeutet, das Ziel unter UmstĂ€nden nachzubessern. Die Kohlendioxid-NeutralitĂ€t hat China aber auch erst bis 2060 zugesagt. Der chinesische Delegationsleiter Xie Zhenhua wies die Kritik zurĂŒck und sagte mit Blick auf den frĂŒheren US-PrĂ€sidenten Donald Trump dem "Guardian": "Wir sind nicht wie einige andere Staaten, die nach den Verhandlungen aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten sind."

China: "Wir sind nicht wie andere Staaten"

UN-GeneralsekretĂ€r Antonio Guterres begrĂŒĂŸte die ErklĂ€rung der GroßmĂ€chte als "Schritt in die richtige Richtung." Die Volksrepublik war in die Kritik geraten, da Xi Jinping wegen der Corona-Pandemie nicht zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs nach Glasgow gereist war und nur eine schriftliche ErklĂ€rung abgegeben hatte. Mit Blick auf die insgesamt unzureichenden Klimaschutzzusagen der etwa 200 in Glasgow vertretenen Staaten betonten die USA und China, wie wichtig es sei, diese LĂŒcke so bald wie möglich zu schließen.

Biden und Xi Jinping treffen am Freitag auch schon beim virtuellen Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) zusammen, der unter dem Vorsitz Neuseeland stattfindet. Chinas PrĂ€sident warnte am Donnerstag in einer per Video ĂŒbertragenen Rede auf einem Apec-Forum mit WirtschaftsfĂŒhrern vor einer Eskalation der Spannungen mit den USA. "Die Asien-Pazifik-Region kann und darf nicht in die Konfrontation und Spaltung der Ära des Kalten Krieges zurĂŒckfallen."

"Versuche, ideologische Grenzlinien zu ziehen oder aus geopolitischen GrĂŒnden kleine Gruppen zu bilden, sind zum Scheitern verurteilt", sagte Xi Jinping. An dem Online-Gipfel nehmen die Staats- und Regierungschefs der 21 Mitglieder der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) teil, darunter auch Russland und Japan. Apec reprĂ€sentiert fast die HĂ€lfte der Weltbevölkerung.

Xi Jinping hob die besondere Verantwortung der reichen LÀnder hervor, Àrmeren Nationen mit Finanzen und Technologie beim Klimaschutz zu helfen. In der Asien-Pazifik-Region lebten mehr als 100 Millionen Menschen in "elender Armut". Einige LÀnder litten unter schlechter Infrastruktur und unterentwickelten Gesundheits- oder Bildungswesen. Die Nahrungs- und Energieversorgung sei schlecht gesichert.

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Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
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