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Russland protestiert gegen Nato-Manöver im Schwarzen Meer

Russland protestiert  

Nato-Manöver im Schwarzen Meer

09.03.2015, 11:50 Uhr | dpa

Russland protestiert gegen Nato-Manöver im Schwarzen Meer. Die USS Milius im Hafen der bulgarischen Stadt Warna im Schwarzen Meer. (Quelle: dpa)

Die USS Milius im Hafen der bulgarischen Stadt Warna im Schwarzen Meer. (Quelle: dpa)

Die Nato startet ein Militärmanöver im Schwarzen Meer. An der seit letztem Jahr geplanten Übung ist auch die deutsche Marine beteiligt. Besonders brisant: Jetzt wurde auch die russische Flotte in der Region gesichtet.

Unter der Führung des US-Kreuzers "Vicksburg" nehmen neben dem Kieler Marinetanker "Spessart" auch Schiffe der Nato-Länder Bulgarien, Rumänien, Italien und Türkei an dem Manöver teil. Laut Nato-Angaben sollen bei der Übung klassische Marineeinsätze wie die Abwehr von U-Boot- und Luftangriffen trainiert werden.

In dem internationalen Seegebiet sichteten die Nato-Verbände nun russische Schiffe und Flugzeuge. Allerdings hätte Russland "alle internationalen Regeln" eingehalten, erklärte US-Konteradmiral Brad Williamson nach einem Bericht der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA. "Sie befolgen ihre Pläne, wir unsere", teilte Williamson an Bord der "Vicksburg" im bulgarischen Schwarzmeer-Hafen Warna mit.

Russland spricht von Provokation

Seit der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim und dem Krieg in der Ostukraine wertet Russland Besuche von Nato-Schiffen im Schwarzen Meer zunehmend als Provokation.

Moskau protestiert zudem gegen die Pläne der USA, 300 Militärausbilder in die Westukraine zu schicken. Die militärischen Drohgebärden des Westens und die in den USA diskutierten Waffenlieferungen für die Ukraine seien eine Gefahr für den Friedensprozess, warnt der Kreml.

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