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Syrien: Trump beendet Hilfe für Anti-Assad-Rebellen

US-Waffenhilfe eingestellt  

Trump wendet sich von syrischen Rebellen ab

25.07.2017, 20:16 Uhr | AFP

Syrien: Trump beendet Hilfe für Anti-Assad-Rebellen. US-Präsident Donald Trump hat sich via Twitter zu einem Bericht der "Washington Post" geäußert und so den Abbruch der Rebellen-Unterstützung in Syrien bestätigt. (Quelle: Reuters/Joshua Roberts)

US-Präsident Donald Trump hat sich via Twitter zu einem Bericht der "Washington Post" geäußert und so den Abbruch der Rebellen-Unterstützung in Syrien bestätigt. (Quelle: Joshua Roberts/Reuters)

Mehr als eine Milliarde Dollar kostete die Waffenhilfe der USA für syrische Rebellen jährlich. Nun erklärt US-Präsident Donald Trump das Programm für gescheitert erklärt und lässt dem Assad-Regime in weiten Teilen Syriens freie Hand.

Trump habe die "massiven, gefährlichen und verschwenderischen Zahlungen an syrische Rebellen, die gegen Assad kämpfen, beendet", schrieb er in der Nacht zu Dienstag auf Twitter. Damit bestätigte der Präsident erstmals selbst, dass die unter seinem Vorgänger Barack Obama gestartete Unterstützung gestoppt sei.

Trumps Tweet erschien kurz nach Veröffentlichung eines Berichts der "Washington Post" zum gleichen Thema. Darin hieß es, dass die US-Regierung dem mit Russland verbündeten syrischen Präsidenten Baschar al Assad die Kontrolle über weite Teile Zentral- und Südsyriens überlassen wolle. Im Gegenzug sollten Russland und seine Verbündeten den USA freie Hand bei der Verfolgung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) lassen. Ein US-General hatte das Ende der Unterstützung für die bewaffneten Regierungsgegner in Syrien am Wochenende bestätigt.

Rückhalt für syrische Rebellen ließ nach

Bislang hatten die USA in Syrien Rebellen unterstützt, die gegen Assad und damit auch gegen dessen Verbündeten Russland kämpften. Am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg hatten sich Russland und die USA bereits auf die Einrichtung von "Deeskalationszonen" im Süden Syriens verständigt. Der Abbruch des "Covert Arms Program" der CIA kann als ein weiterer Schritt in Richtung Annäherung zu Russland gewertet werden. 

Das Unterstützungsprogramm für die syrischen Rebellen war 2013 unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama gestartet worden. Seitdem wurden tausende Rebellenkämpfer ausgebildet und bewaffnet. Der politische Rückhalt für die islamistischen Rebellen ließ in den USA allerdings nach.

Zum einen gewann für die US-Regierung in Syrien der Kampf gegen den IS an Bedeutung, der auch von Assads Armee bekämpft wird. Zum anderen wurden die Rebellen mit dem Verlust der nordsyrischen Metropole Aleppo an die syrische Armee Ende vergangenen Jahres strategisch weniger bedeutsam.

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