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Trotz Waffenruhe: Todesopfer auf beiden Seiten in der Ost-Ukraine

Trotz Waffenruhe zum Schulbeginn  

Todesopfer auf beiden Seiten in der Ost-Ukraine

25.08.2017, 17:21 Uhr | dpa

Trotz Waffenruhe: Todesopfer auf beiden Seiten in der Ost-Ukraine. Ukrainische Soldaten marschieren am Unabhängigkeitstag in einer Militärparade. (Quelle: AP/dpa/Efrem Lukatsky)

Ukrainische Soldaten marschieren am Unabhängigkeitstag in einer Militärparade. (Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa)

Mehr als ein Dutzend Anläufe für eine Waffenruhe haben die Konfliktparteien in der Ostukraine genommen – zur Ernte, zu Ostern und nun zum Schulbeginn. Lange gehalten hat der Friede nie. Auch nach der neuen Feuerpause berichten beide Seiten wieder von Opfern.

Zwar beruhigte sich die Lage am Freitag etwas, doch die ukrainischen Regierungstruppen wie die von Russland militärisch unterstützten Separatisten berichteten von Toten und Verletzten.

Das Feuer hätte um 0.00 Uhr in der Nacht zu Freitag eingestellt werden sollen. Die neue Waffenruhe sollte für Kinder auf beiden Seiten einen gefahrlosen Schulanfang am 1. September ermöglichen. Darauf hatten sich Vertreter der ukrainischen Regierung, Russlands und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geeinigt.

Bereits 10.000 Todesopfer seit 2014

Die Separatisten in Donezk erklärten später, einer ihre Kämpfer sei von einem Scharfschützen getötet worden. Die Regierungsseite habe insgesamt fünf Mal gegen die Waffenruhe verstoßen. Ein Zivilist sei verletzt worden. Auch die Rebellen in Luhansk warfen der ukrainischen Armee Verstöße vor. Sie seien aus schweren Maschinengewehren beschossen worden.

Die Regierungsseite meldete wiederum einen getöteten Soldaten. Dieser sei kurz vor Mitternacht verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben. Am Donnerstag hatte die Armee drei Verwundete registriert.

In dem Konflikt sind seit 2014 nach UN-Schätzungen 10.000 Menschen getötet worden. Ein Friedensplan wird von beiden Seiten nicht umgesetzt. Insgesamt sind schon mehr als ein Dutzend solcher Feuerpausen zu Ostern, Weihnachten oder zum Schulbeginn vereinbart worden, wobei die Kämpfe nach einigen Tagen wieder zunahmen.

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