Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Fall Skripal: EU ruft Botschafter aus Moskau zurück

...

Reaktion auf Giftanschlag  

EU ruft Botschafter aus Moskau zurück

23.03.2018, 07:26 Uhr | AP

Fall Skripal: EU ruft Botschafter aus Moskau zurück. Emmanuel Macron, Theresa May und Angela Merkel: Auf dem EU-Gipfel hat Großbritannien Unterstützung im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Agenten Sergei Skripal erhalten. (Quelle: dpa/Francois Lenoir)

Emmanuel Macron, Theresa May und Angela Merkel: Auf dem EU-Gipfel hat Großbritannien Unterstützung im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Agenten Sergei Skripal erhalten. (Quelle: Francois Lenoir/dpa)

Die Europäische Union verschärft im Fall Skripal den Ton gegenüber Russland, jetzt greift sie zu einer neuen Maßnahme. Russlands Emissär in Deutschland weist hingegen "Verleumdungen" seines Landes zurück.

Großbritannien hat im Fall um den Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergei Skripal Rückendeckung von der Europäischen Union bekommen. Es sei "sehr wahrscheinlich", dass Russland für die Vergiftung Skripals verantwortlich sei, twitterte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Donnerstag. "Eine andere plausible Erklärung gibt es nicht."

Schon in der Nacht zum Freitag unternahm die EU erste Schritte. Der EU-Botschafter in Moskau werde für Konsultationen zum Giftanschlag nach Brüssel zurückgerufen, gab der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bekannt.

"Logische nächste Schritte"

Es handele sich dabei aber um eine "Maßnahme", keine "Sanktion" gegen Russland. So würde der EU-Botschafter nicht gänzlich aus Moskau zurückgerufen. In den kommenden Tagen oder Wochen müsse sich zeigen, was die "logischen nächsten Schritte" seien, fügte Rutte hinzu.

Sergei Netschajew, der neue russische Botschafter in Deutschland, hat scharf auf die Erklärung des EU-Gipfels reagiert "So eine Sprache ist inakzeptabel", so Sergei Netschajew gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Netschajew bekräftigte Russlands Angebot, bei der Aufklärung des Giftanschlags von Salisbury mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. "Aber wir sind gegen Ultimaten und unbewiesene Verleumdungen, geprägt von unangemessenen Aussagen und Parallelen", sagte Netschajew.

Verwendete Quellen:
  • AP, AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Samsung Superdeal: Galaxy S9 + gratis Tab E für 1,- €*
zum Angebot von der Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018