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Nordkorea: Kim Jong Un nimmt Donald Trumps Einladung ins Weiße Haus an

"Trend zu Versöhnung und Frieden"  

Kim nimmt Trumps Einladung ins Weiße Haus an

13.06.2018, 06:37 Uhr | AFP, dpa, rtr, aj

Nordkorea: Kim Jong Un nimmt Donald Trumps Einladung ins Weiße Haus an. Diplomatischer Durchbruch oder Propaganda-Show zweier Egomanen? Kim (l.) und Trump nach der Unterzeichnung ihrer Vereinbarung in Singapur. (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

Diplomatischer Durchbruch oder Propaganda-Show zweier Egomanen? Kim (l.) und Trump nach der Unterzeichnung ihrer Vereinbarung in Singapur. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Nordkoreas Staatsmedien feiern das Treffen von Machthaber Kim mit US-Präsident Trump als "radikalen Wendepunkt". Trump bedankt sich mit einer Lobeshymne via Twitter.

US-Präsident Donald Trump hat nach nordkoreanischer Darstellung beim Gipfeltreffen mit Machthaber Kim Jong Un zugesagt, gegen das Land verhängte Sanktionen aufzuheben. Zugleich habe Trump Nordkorea Sicherheitsgarantien angeboten, meldet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Trump habe diese Zusicherungen gegeben, nachdem er ein Ende der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea zugesagt habe. Von US-Seite war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Zugleich bewertete die Agentur das historische Gipfeltreffen der beiden Staatenlenker in Singapur als "radikalen Wendepunkt" in den angespannten Beziehung zwischen beiden Ländern. Die schlechten Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA hätten "über den längsten Zeitraum auf Erden" angedauert.

"Zu gegebener Zeit"

Trump und Kim hatten sich am Dienstag in Singapur zum ersten Mal persönlich getroffen, nachdem sie sich noch in den vergangenen Monaten gegenseitig mit Atomschlägen bedroht hatten. Nun soll die Gefahr durch einen Verzicht Nordkoreas auf Atomwaffen gebannt werden.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mache die Denuklearisierung nach Angaben der Staatsmedien vom Ende der Feindschaft mit den USA abhängig. "Kim Jong Un hat gesagt, um Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu erreichen, sollten beide Länder davon absehen, sich gegenseitig zu bekämpfen", berichtete KCNA. Dies sollte in gegenseitigem Einverständnis erfolgen.

Außerdem habe Kim die Einladung von US-Präsident Donald Trump in die USA angenommen und wolle Trump "zu gegebener Zeit" nach Pjöngjang einladen. Die "beiden Top-Führer" hätten die gegenseitigen Einladungen "erfreut angenommen". Sie seien überzeugt, dass dies "als weiterer wichtiger Anlass für verbesserte Beziehungen" zwischen beiden Ländern diene.

Gebeine von Kriegstoten sollen überstellt werden

Die Agentur beschrieb fast jeden Schritt der beiden Staatsmänner, angefangen vom ersten Händeschütteln, dem "Souvenir-Foto", bis hin zum Verlauf der Gespräche, sowohl unter vier Augen als auch später im erweiterten Kreis mit Beratern. Zu den veröffentlichten Details der Gespräche gehörte unter anderem auch die Zusage Kims, die sterblichen Überreste gefallener US-Soldaten aus dem Koreakrieg möglichst bald zan die USA zu überstellen.

Trumps Angebot zur Einstellung der gemeinsamen Militärmanöver der USA mit Südkorea fand ebenso Niederschlag wie die nicht näher definierte Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Die gegenseitigen Einladungen nach Pjöngjang und Washington "zu einem geeigneten Zeitpunkt" rundeten die nordkoreanische Berichterstattung über "den Trend zu Versöhnung und Frieden, Stabilität und Wohlstand" in der Region ab.

"Herrliche neue Ära"

Währenddessen dankte Trump Kim für dessen "wagemutigen ersten Schritt zu einer neuen hellen Zukunft" für sein Volk. "Unser beispielloses Treffen – das erste zwischen einem amerikanischen Präsidenten und einem Führer Nordkoreas – beweist, dass echte Änderungen möglich sind", twitterte Trump in der Nacht zum Mittwoch.

"Die Welt hat einen großen Schritt zurück vor einer nuklearen Katastrophe gemacht. Keine Raketenstarts mehr, keine Nukleartests oder -forschung mehr!", fügte Trump in einem zweiten weiteren Tweet hinzu. "Danke, Vorsitzender Kim, unser Tag zusammen war historisch."

"Es gibt keine Grenzen dessen, was NoKo (Nordkorea) erreichen kann, wenn es seine Atomwaffen aufgibt und stattdessen Handel und Zusammenarbeit mit der Welt aufgreift", schrieb Trump. Kim habe die Chance, als der Mann in Erinnerung zu bleiben, der "eine herrliche neue Ära" von Sicherheit und Wohlstand für sein Volk eingeleitet habe.

Verwendete Quellen:
  • AFP, dpa, Reuters

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