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Sechs Festnahmen nach mutmaßlichem Drohnen-Anschlag auf Maduro

Von afp, dpa, aj

Aktualisiert am 06.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Nach Anschlag gegen Nicolas Maduro
Nicolas Maduro: Nach Angaben der venezolanischen Regierung war Maduro zuvor am Samstagabend Ziel eines Anschlags mit Drohnen wÀhrend einer MilitÀrparade in Caracas gewesen. (Quelle: Miraflores Presse/XinHua/dpa-bilder)
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Maduros Regierung spricht von einem Drohnen-Anschlag, bezichtigt Kolumbien und die USA, und lÀsst sechs Menschen verhaften. D

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den venezolanischen PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro haben die Behörden sechs VerdĂ€chtige festgenommen. "Wir haben bis jetzt sechs Terroristen und Auftragsmörder festgenommen, mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt", erklĂ€rte Innenminister NĂ©stor Reverol in Caracas am Sonntag. In mehreren Hotels der venezolanischen Hauptstadt habe es Durchsuchungen gegeben. Dabei seien "erdrĂŒckende Beweise" gefunden worden.

Maduro war zuvor nach eigenen Angaben einem Mordanschlag entgangen. WÀhrend er am Samstag eine Rede bei einer MilitÀrparade in Caracas hielt, explodierten nach Regierungsangaben mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen in der NÀhe des Staatschefs. Sieben Mitglieder der Nationalgarde wurden demnach verletzt. Der Staatschef blieb unversehrt. Zu der Tat bekannte sich im Internet eine Gruppe, die sich als "Nationale Bewegung der T-Shirt-Soldaten" bezeichnete.

Fernsehbilder zeigten, wie der linksnationalistische Staatschef eine live ĂŒbertragene Ansprache bei der MilitĂ€rzeremonie in der Hauptstadt plötzlich abbrach und Richtung Himmel schaute, wĂ€hrend Soldaten davon liefen. LeibwĂ€chter brachten sich mit Schutzschildern vor dem PrĂ€sidenten in Stellung. Die Übertragung im Fernsehen und im Radio brach dann ab. Fotografien zeigen einen Soldaten mit blutĂŒberströmtem Kopf.

Maduro beschuldigt Kolumbien und die USA

Maduro sprach von einem versuchten Attentat auf ihn und beschuldigte Kolumbien, dahinter zu stecken. Kolumbien wies die Anschuldigungen zurĂŒck. Weitere HintermĂ€nner sah Maduro in den USA. Der US-Sicherheitsberater John Bolton dementierte eine Beteiligung Washingtons. "Ich kann eindeutig sagen, dass es keine Verwicklung der US-Regierung in all das gibt", sagte er dem Sender Fox News.

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WÀhrend Venezuelas PrÀsident Maduro vor Soldaten eine Rede hÀlt, wird er von einer Drohne angegriffen: Sieben Menschen werden bei dem Anschlagv erletzt.
WÀhrend Venezuelas PrÀsident Maduro vor Soldaten eine Rede hÀlt, wird er von einer Drohne angegriffen: Sieben Menschen werden bei dem Anschlagv erletzt. (Quelle: ap-bilder)

Furcht vor verschÀrftem Vorgehen der Behörden wÀchst

Maduro beschuldigt regelmĂ€ĂŸig die rechtsgerichtete Opposition oder die USA, einen Staatsstreich gegen ihn zu planen. Die wirtschaftliche Misere seines Landes ist nach seiner Darstellung Folge eines "Wirtschaftskriegs" des Auslands gegen Venezuela.

Kritiker befĂŒrchten, dass der Vorfall nun zur VerschĂ€rfung der Repression genutzt wird. "Wir warnen davor, dass dieses konfuse Ereignis als Ausrede genutzt werden kann, um das verfassungsmĂ€ĂŸige Recht des Volkes auf Protest abzuschaffen", schrieb das OppositionsbĂŒndnis Frente Amplio. Mit ihrer Reaktion wolle die Regierung zudem von der akuten Krise in dem Land ablenken.

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Elend und UnterdrĂŒckung im Land

Venezuela leidet seit langem unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise; internationale Organisationen warnen vor einer humanitĂ€ren Notlage. Das Land mit den grĂ¶ĂŸten Ölreserven der Welt kĂ€mpft mit einer Hyperinflation, das heißt, die Preise steigen explosionsartig und das Geld verliert rasant an Wert.

Weil Devisen fehlen, kann Venezuela kaum noch Lebensmittel und Medikamente importieren. Hunderttausende Venezolaner sind vor Elend und UnterdrĂŒckung in die Nachbarstaaten geflohen.

Zuletzt prognostizierte der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF) fĂŒr das laufende Jahr eine Inflationsrate von einer Million Prozent. Die Wirtschaftsleistung könnte zudem um 18 Prozent einbrechen.

Kritiker werfen Maduro vor, er wolle eine Diktatur errichten. Im vergangenen Jahr schaltete der Sozialist das von der Opposition kontrollierte Parlament aus, im Mai ließ er sich fĂŒr eine weitere fĂŒnfjĂ€hrige Amtszeit bei einer umstrittenen Wahl im Amt bestĂ€tigen.

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