Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Venezuela: USA warnen Russland vor Hilfe für Präsident Nicolas Maduro

US-Außenminister in Südamerika  

Pompeo warnt Russland davor, Maduro zu helfen

15.04.2019, 12:32 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

 (Quelle: Reuters/Luisa Gonzalez/Reuters)

Mike Pompeo: Der US-Außenminister appellierte an Venezuelas Präsident Maduro, Hilfsgüter ins Land zu lassen. (Quelle: Merkur)

Venezuela: US-Außenminister Pompeo appelliert an Maduro

US-Außenminister Mike Pompeo hat eindringlich an den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro appelliert, Hilfsgüter ins Land zu lassen und die Macht abzugeben. In Venezuela ist allerdings derzeit kein Machtwechsel erkennbar. (Quelle: AFP)

Mike Pompeo: Der US-Außenminister appellierte an Venezuelas Präsident Maduro, Hilfsgüter ins Land zu lassen. (Quelle: Merkur)


Die USA unterstützen einen Umsturz in Venezuela. US-Außenminister Mike Pompeo hat nun Russland vor einer Einflussnahme für Präsident Maduro gewarnt – Gleichzeitig hofft er auf ein Einlenken des umstrittenen Machthabers.

US-Außenminister Mike Pompeo hat Russland und Kuba davor gewarnt, Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro im Machtkampf mit Oppositionsführer Juan Guaido zu unterstützen. Gleichzeitig appellierte er an den umstrittenen Machthaber in Venezuela, humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung anzunehmen. 

Die USA würden alle wirtschaftlichen und politischen Mittel einsetzen, um Maduro verantwortlich für die Krise seines Landes zu machen, sagte Pompeo zum Abschluss seiner Lateinamerikareise in der Grenzstadt Cucata zu Venezuela. "Die Kubaner müssen verstehen, dass ein Preis mit der fortgesetzten Hilfe für Nicolas Maduro verbunden ist", sagte Pompeo. "Und wir werden dasselbe Gespräch mit den Russen führen."

Gleichzeitig hofft der US-Außenminister, dass Hilfsgüter endlich den Weg über die Grenze finden können. Bislang lagern diese tonnenweise im kolumbianischen Cucuta. "Herr Maduro, öffnen Sie diese Brücke, öffnen Sie diese Grenze. Sie können das heute beenden." Bislang weigert sich Maduro, die Lieferungen ins Land zu lassen.

Westliche Staaten unterstützen Oppositionsführer

Die USA und westliche Staaten – darunter Deutschland – haben Guaido als legitimen Präsidenten Venezuelas anerkannt. Der Oppositionsführer hat sich selbst zum Präsidenten ausgerufen, weil er die Wahl Maduros als unrechtmäßig bewertet. Maduro wird von Russland, Kuba und China unterstützt.
 

 
Unter dem Sozialisten Maduro ist Venezuela in eine schwere Krise gerutscht. Die Bevölkerung leidet unter einer Hyperinflation, Lebensmittelknappheit und fehlenden Arzneien. Rund drei Millionen Menschen haben unter dem Druck der Krise das Land verlassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters, dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
Anzeige
30% auf alle bereits reduzierten Artikel!
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal