Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Iran fordert von Großbritannien Freigabe von Tanker: "Gefährliches Spiel"

"Ein gefährliches Spiel"  

Iran fordert Freigabe von Tanker durch Großbritannien

12.07.2019, 10:11 Uhr | rtr

Iranische Boote versuchten britischen Öltanker zu stoppen

Ein britisches Kriegsschiff war am Donnerstag einem Öltanker zu Hilfe geeilt. Laut der Regierung in London hatten drei iranische Boote versucht, die Passage des Öltankers "British Heritage" zu stoppen. (Quelle: Reuters)

Im Persischen Golf: Iranische Boote haben versucht einen britischen Öltanker zu stoppen. (Quelle: Reuters)


Kein Ende der Spannungen im Persischen Golf in Sicht: Iran fordert Großbritannien zur Freigabe des festgesetzten Tankers auf und droht erneut mit Konsequenz – nicht nur für die Briten. 

Die Führung in Teheran verlangt von Großbritannien die sofortige Freigabe des vor Gibraltar festgesetzten iranischen Tankers. "Das ist ein gefährliches Spiel und hat Konsequenzen", sagte der Sprecher des Teheraner Außenministeriums, Abbas Mussawi, am Freitag der amtlichen Nachrichtenagentur Irna. Die angeführten juristischen Gründe für die Festsetzung seien vorgeschoben und nicht gerechtfertigt. "Die Freigabe des Tankers ist im Interesse aller Länder."

Die britische Marine hatte die "Grace 1" am Donnerstag vergangener Woche vor dem britischen Überseegebiet an der Südspitze Spaniens festgesetzt. Der Tanker soll nach Syrien unterwegs gewesen sein, was ein Verstoß gegen die EU-Sanktionen gegen das Land wäre.

Spannungen um Uran-Anreicherung

Der Iran hat bereits mehrfach mit Gegenmaßnahmen gedroht. Am Donnerstag wies die Führung in Teheran Vorwürfe Großbritanniens zurück, einen britischen Öltanker an der Passage durch die Straße von Hormus behindert haben zu wollen.
 

 
Die Wasserstraße im Persischen Golf ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege weltweit. Die Vorfälle um die Tanker tragen zu den Spannungen rund um die Uran-Produktion des Iran und das auf der Kippe stehende Atomabkommen bei. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal